| | Der Umsatz mit der Dose sprang 2023 erstmals über zehn Mrd. Euro, die Gewinne verharren jenseits von zwei Mrd. Euro. Das spricht für die Konzernspitze. Speziell der für das Dosengeschäft zuständige Franz Watzlawick gilt als bestens mit den Thailändern abgestimmt. Für Unruhe in Fuschl sorgt, dass die Dosenverkäufe in Österreich derzeit fünf Prozent unter Plan liegen. Die Umsätze seien zwar weiter "mörderisch hoch", so ein Mitarbeiter. Unter Plan zu liegen, kann Red Bull aktuell aber nicht brauchen (siehe [[Red Bull Racing#Unruhe im Rennstall]]). Im März kam ein Abgesandter des thailändischen Konzerns in der Salzburger Zentrale. Er habe Fuschl und die [[Red-Bull-Zentrale in Elsbethen-Glasenbach]] besucht, sich unter anderem in der HR-Abteilung (Personal) aufgehalten und einen Überblick verschafft. Mark Mateschitz und die Geschäftsführer lehnten Interviewanfragen zum wiederholten Mal ab. Es widerspreche "unserer Philosophie", Internes zu kommentieren oder Einzelne ins Rampenlicht zu rücken, so eine Sprecherin. Ein alter Wegbegleiter erinnert daran, dass sich Mateschitz zwar rarmachte, das Handeln von Red Bull aber regelmäßig öffentlich erklärte. Für ein Aussitzen der Konflikte sei es zu spät.<ref>[https://www.sn.at/wirtschaft/oesterreich/london-connection-machtgefuege-red-bull-155904304 www.sn.at], 29. März 2024: "Wackelt Mintzlaff bei Red Bull? "London-Connection" rüttelt am Machtgefüge der Salzburger Zentrale"</ref> | | Der Umsatz mit der Dose sprang 2023 erstmals über zehn Mrd. Euro, die Gewinne verharren jenseits von zwei Mrd. Euro. Das spricht für die Konzernspitze. Speziell der für das Dosengeschäft zuständige Franz Watzlawick gilt als bestens mit den Thailändern abgestimmt. Für Unruhe in Fuschl sorgt, dass die Dosenverkäufe in Österreich derzeit fünf Prozent unter Plan liegen. Die Umsätze seien zwar weiter "mörderisch hoch", so ein Mitarbeiter. Unter Plan zu liegen, kann Red Bull aktuell aber nicht brauchen (siehe [[Red Bull Racing#Unruhe im Rennstall]]). Im März kam ein Abgesandter des thailändischen Konzerns in der Salzburger Zentrale. Er habe Fuschl und die [[Red-Bull-Zentrale in Elsbethen-Glasenbach]] besucht, sich unter anderem in der HR-Abteilung (Personal) aufgehalten und einen Überblick verschafft. Mark Mateschitz und die Geschäftsführer lehnten Interviewanfragen zum wiederholten Mal ab. Es widerspreche "unserer Philosophie", Internes zu kommentieren oder Einzelne ins Rampenlicht zu rücken, so eine Sprecherin. Ein alter Wegbegleiter erinnert daran, dass sich Mateschitz zwar rarmachte, das Handeln von Red Bull aber regelmäßig öffentlich erklärte. Für ein Aussitzen der Konflikte sei es zu spät.<ref>[https://www.sn.at/wirtschaft/oesterreich/london-connection-machtgefuege-red-bull-155904304 www.sn.at], 29. März 2024: "Wackelt Mintzlaff bei Red Bull? "London-Connection" rüttelt am Machtgefüge der Salzburger Zentrale"</ref> |
| | + | Der Umsatz des Salzburger Energydrinkherstellers stieg 2024 laut dem Wirtschaftsmagazin "trend" von 6,85 auf 6,99 Mrd. Euro. Der Jahresüberschuss erhöhte sich um 2,5 Prozent von 1,61 auf 1,65 Mrd. Euro. Das Finanzergebnis ging um 102 Mill. Euro auf 267,3 Mill. Euro zurück - ein Minus von 38 Prozent. Laut Lagebericht ist dies "im Wesentlichen auf geringere Ausschüttungen von Tochtergesellschaften" zurückzuführen. "trend" verweist in diesem Zusammenhang auch auf Millionenverluste der gemeinsamen [[VAN DEER-Red Bull Sports Equipment GmbH|Skifirma von Red Bull und Marcel Hirscher]]. Die reguläre Dividende, traditionell 50 Prozent des Jahresüberschusses, beläuft sich auf 822,8 Mill. Euro. Hinzu kommt eine Sonderausschüttung von 500 Mill. Euro, womit die Gesamtdividende auf 1,32 Mrd. Euro steigt. Davon entfallen 647 Mill. Euro auf Red-Bull-Erben Mark Mateschitz, der 49 Prozent am Unternehmen hält. Auch der Zwei-Prozent-Miteigentümer Fides Trustees in der Schweiz erhält eine Sonderzahlung von 3,17 Mill. Euro.<ref>[https://www.sn.at/wirtschaft/oesterreich/hirschers-skifirma-van-deer-gewinn-red-bull-rekorddividende-mark-mateschitz-185301289 www.sn.at], 2. Oktober 2025</ref> |