| − | ''Neuntens ergeben sollte, daß hl: Hochzeiter vor seiner Jungfrau Hochzeiterin ohne ru[c]klassend gesegneten Eheleibserben in die Ewigkeit abgehen würde, so ist beschlossen worden, daß der hinterlassenen Frau Wittib die Höllbräuerbehausung samt all anderen ganzen Vermögen eigen Verbleiben solle<ref>Dieser Passus führte nach dem frühen Tod von Franz Elixhauser am 3. April 1793, zwei Monate nach der Hochzeit, verständlicherweise zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung, welche die Witwe gewann. Vgl. [[Erich Marx| Marx, Erich]]; [[Thomas Weidenholzer|Weidenholzer, Thomas]]: [[Das »Höllbräu« zu Salzburg. Geschichte eines Braugasthofes.]]'', [[Stadtgemeinde Salzburg]], 1992, S. 86: "Die Geschwister Franz Elixhausers versuchten vergeblich der Witwe das »Höllbräu«-Erbe streitig zu machen." und S. 183: "Erst nach gerichtlichen Auseinandersetzungen mit den Geschwistern ihres verstorbenen Mannes konnte sie das Erbe 1794 antreten."</ref>, mit der Verbündlichkeit, daß Sie gehalten seye, denen nächsten Anverwandten ihres verstorbenen Eheherrn, wenn von ihm kein ander Verordnung vorkommen wird, vier Tausend / Gulden hinaus zu bezahlen. // Zehentens und Schlußl:, was in diesen Ehepakten nicht ausdrücklich bedungen, und weiters angemerket worden ist, solle nach den gemeinen Rechten, dann des hohen Erzstiftes Salzburg ordnung und Statuten gemess gehalten und beobachtet werden. // Threulich und ohne gefährde; denen zu wahrer Urkund sind die Ehepakten in zwey von Wort zu Wort durchaus gleichlautenden Exemplarien beschrieben, und von beiden Brautpersonen sowohl, als denen hierzu erbettenen Hhl: Beyständern / und Gezeugen selbst eigenhändig unterschrieben, und mit ihren Beygedrukten Pöttschaften Bekräftiget word[en]. So geschehen zu Salzburg den Sechzehnden Monatstag Jänner im ein Tausend Siebenhundert zwey und neunzigsten NNN'' [Bögen als Lückenfüller] ''Jahr.'' | + | ''Neuntens ergeben sollte, daß hl: Hochzeiter vor seiner Jungfrau Hochzeiterin ohne ru[c]klassend gesegneten Eheleibserben in die Ewigkeit abgehen würde, so ist beschlossen worden, daß der hinterlassenen Frau Wittib die Höllbräuerbehausung samt all anderen ganzen Vermögen eigen Verbleiben solle<ref>Dieser Passus führte nach dem frühen Tod von Franz Elixhauser am 3. April 1793, zwei Monate nach der Hochzeit, verständlicherweise zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung, welche die Witwe gewann. Vgl. [[Erich Marx| Marx, Erich]]; [[Thomas Weidenholzer|Weidenholzer, Thomas]]: ''[[Das »Höllbräu« zu Salzburg. Geschichte eines Braugasthofes.]]'', [[Stadtgemeinde Salzburg]], 1992, S. 86: "Die Geschwister Franz Elixhausers versuchten vergeblich der Witwe das »Höllbräu«-Erbe streitig zu machen." und S. 183: "Erst nach gerichtlichen Auseinandersetzungen mit den Geschwistern ihres verstorbenen Mannes konnte sie das Erbe 1794 antreten."</ref>, mit der Verbündlichkeit, daß Sie gehalten seye, denen nächsten Anverwandten ihres verstorbenen Eheherrn, wenn von ihm kein ander Verordnung vorkommen wird, vier Tausend / Gulden hinaus zu bezahlen. // Zehentens und Schlußl:, was in diesen Ehepakten nicht ausdrücklich bedungen, und weiters angemerket worden ist, solle nach den gemeinen Rechten, dann des hohen Erzstiftes Salzburg ordnung und Statuten gemess gehalten und beobachtet werden. // Threulich und ohne gefährde; denen zu wahrer Urkund sind die Ehepakten in zwey von Wort zu Wort durchaus gleichlautenden Exemplarien beschrieben, und von beiden Brautpersonen sowohl, als denen hierzu erbettenen Hhl: Beyständern / und Gezeugen selbst eigenhändig unterschrieben, und mit ihren Beygedrukten Pöttschaften Bekräftiget word[en]. So geschehen zu Salzburg den Sechzehnden Monatstag Jänner im ein Tausend Siebenhundert zwey und neunzigsten NNN'' [Bögen als Lückenfüller] ''Jahr.'' |
| | Salzburg 16. Jänner 1792 [sieben verschiedene, rote Lacksiegel und Unterschriften:] ''Franz Elixhauser als Hochzeiter'' // ''Franziska Hofmanin als Hochzeiterin'' // ''Joseph Virgil Popp''XX [?] // ''Anton Regenpurger bürgerl. Sailer Meister als Bey Stande'' // ''Rupert Egger Bürg[er]l Bier Brey als Zeug[e]'' // ''Johannes Stier''XX [Johann Stierzer?] ''Bürgerl beist[and] bökh [Bäcker?] als Zeug[e]'' // ''Jakob Hoffman als Vatter''<ref>Das ist der Großvater der [[Franziska Kobler]], Jakob Hofmann (* 1719 in der Stadt Salzburg: † 13. Jänner 1804 in der Stadt Salzburg), bürgerlicher Lederermeister.</ref> | | Salzburg 16. Jänner 1792 [sieben verschiedene, rote Lacksiegel und Unterschriften:] ''Franz Elixhauser als Hochzeiter'' // ''Franziska Hofmanin als Hochzeiterin'' // ''Joseph Virgil Popp''XX [?] // ''Anton Regenpurger bürgerl. Sailer Meister als Bey Stande'' // ''Rupert Egger Bürg[er]l Bier Brey als Zeug[e]'' // ''Johannes Stier''XX [Johann Stierzer?] ''Bürgerl beist[and] bökh [Bäcker?] als Zeug[e]'' // ''Jakob Hoffman als Vatter''<ref>Das ist der Großvater der [[Franziska Kobler]], Jakob Hofmann (* 1719 in der Stadt Salzburg: † 13. Jänner 1804 in der Stadt Salzburg), bürgerlicher Lederermeister.</ref> |