| − | '''Phyllonorycter maestingella''' (''Phalaena Tinea maestingella'' Müller, 1764: 58) eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]] (Schmetterlinge), [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Gracillariidae]] (Miniermotten oder Blatt-Tütenmotten). | + | '''Phyllonorycter maestingella''' (''Phalaena Tinea maestingella'' Müller, 1764: 58) ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]] (Schmetterlinge), [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Gracillariidae]] (Miniermotten oder Blatt-Tütenmotten). |
| − | Durch die unverwechselbaren Minen an ''[[Rotbuche|Fagus sylvatica]]'' (Rotbuche) sind gezüchtete [[Glossar Biologie#I|Imag]]ines einfach zu bestimmen. Gefangene Tiere ähneln aber sehr anderen ''Phyllonorycter''-Arten, besonders solchen, die an verschiedenen [[Rosaceae]] ([[Rosen]]gewächsen) minieren. | + | Durch die unverwechselbaren Minen an ''[[Rotbuche|Fagus sylvatica]]'' (Rotbuche) sind gezüchtete [[Glossar Biologie#I|Imag]]ines einfach zu bestimmen. Gefangene Tiere ähneln aber sehr anderen ''Phyllonorycter''-Arten, besonders solchen, die an verschiedenen [[Rosaceae]] (Rosengewächsen) minieren. |
| | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>== | | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>== |
| − | ''P. maestingella'' ist in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] weit verbreitet und die häufigste ''Phyllonorycter''-Art (Kurz & Embacher 2019), wobei bisher bereits Nachweise aus den Zonen I ([[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]]), Ia ([[Stadt Salzburg]]), II ([[Nördliche Kalkalpen]]) und IV ([[Zentralalpen]], Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2024) bekannt sind. Aus den Zentralalpen ist die Art bisher allerdings durch einen einzigen Fund aus [[Bad Hofgastein]] belegt (eine Mine am [[16. Oktober]] [[2011]]). Die Höhenverbreitung ist von rund 400 bis 1 050 [[m ü. A.]] dokumentiert, wobei Einzelfunde bis 1 400 m Höhe reichen. Lebensraum der Art in Salzburg sind Buchenmischwälder, [[Wald (Ökosystem)|Wald]]<nowiki></nowiki>ränder, aber auch hochstauden- und gebüschreiche Schlagflächen. Die Imagines fliegen in Salzburg in zwei gut dokumentierten Generationen von April bis Mai und von Juli bis August. Raupenfunde liegen aus dem Juni und dem September vor, eine Puppe wurde im Jänner gefunden (die Puppe ist das Überwinterungsstadium). | + | ''P. maestingella'' ist in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] weit verbreitet und die häufigste ''Phyllonorycter''-Art (Kurz & Embacher 2019), wobei bisher bereits Nachweise aus den Zonen I ([[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]]), Ia ([[Stadt Salzburg]]), II ([[Nördliche Kalkalpen]]) und IV ([[Zentralalpen]], Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2024) bekannt sind. Aus den Zentralalpen ist die Art bisher allerdings durch einen einzigen Fund aus [[Bad Hofgastein]] belegt (eine Mine am [[16. Oktober]] [[2011]]). Die Höhenverbreitung ist von rund 400 bis 1 050 [[m ü. A.]] dokumentiert, wobei Einzelfunde bis 1 400 m Höhe reichen. Lebensraum der Art in Salzburg sind [[Buche]]n<nowiki>mischwälder</nowiki>, [[Wald (Ökosystem)|Wald]]<nowiki></nowiki>ränder, aber auch hochstauden- und gebüschreiche Schlagflächen. Die Imagines fliegen in Salzburg in zwei gut dokumentierten Generationen von April bis Mai und von Juli bis August. Raupenfunde liegen aus dem Juni und dem September vor, eine Puppe wurde im Jänner gefunden (die Puppe ist das Überwinterungsstadium). |