Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
aktualisiert
Zeile 2: Zeile 2:  
[[Datei:Hotelprojekt beim Wasenmoos am Pass Thurn Vertragsabschluss.jpg|thumb|Der Vertrag für das neue Luxusresort ist unterzeichnet. Im Bild Franz Wieser, Bernhard Bohnenberger und Dr. Walther Staininger.]]
 
[[Datei:Hotelprojekt beim Wasenmoos am Pass Thurn Vertragsabschluss.jpg|thumb|Der Vertrag für das neue Luxusresort ist unterzeichnet. Im Bild Franz Wieser, Bernhard Bohnenberger und Dr. Walther Staininger.]]
 
[[Datei:Hotelprojekt beim Wasenmoos am Pass Thurn Startschuss.jpg|thumb|Der symbolische Startschuss für  den Bau des neuen Luxusresorts ''Six Senses Kitzbühel Alps''. Im Bild: Franz Wieser, Dr. Walther Staininger, Bernhard Bohnenberger, Alberto Priolo und [[Bürgermeister der Stadt Mittersill|Bürgermeister]] [[Wolfgang Viertler]] (v.l.n.r.).]]
 
[[Datei:Hotelprojekt beim Wasenmoos am Pass Thurn Startschuss.jpg|thumb|Der symbolische Startschuss für  den Bau des neuen Luxusresorts ''Six Senses Kitzbühel Alps''. Im Bild: Franz Wieser, Dr. Walther Staininger, Bernhard Bohnenberger, Alberto Priolo und [[Bürgermeister der Stadt Mittersill|Bürgermeister]] [[Wolfgang Viertler]] (v.l.n.r.).]]
Das '''Hotelprojekt beim Wasenmoos am Pass Thurn''' sorgte seit November [[2019]] für Aufregung. Ein Teilgrundstück des Areals wurde im Oktober [[2024]] zur Zwangsversteigerung ausgeschrieben.
+
Das '''Hotelprojekt beim Wasenmoos am Pass Thurn''', später ''Six Senses Residences Kitzbühel Alps'' genannt, sorgte seit November [[2019]] für Aufregung. Ein Teilgrundstück des Areals wurde im Oktober [[2024]] zur Zwangsversteigerung ausgeschrieben.
    
== Das Projekt ==
 
== Das Projekt ==
Zeile 51: Zeile 51:     
Am [[21. Oktober]] 2024 soll am Bezirksgericht Zell am See um sieben Uhr eine rund 600 Quadratmeter große Teilfläche des Areals zwangsversteigert werden. Die Sicherheitsleistung (Vadium) für Bieter beträgt 39.530 Euro. Das sind zehn Prozent des geschätzten Wertes jenes Grundstücks, das unter den Hammer kommt, also fast 400.000 Euro. [[Simon Heilig-Hofbauer]], Raumordnungssprecher der [[Grüne]]n und deren stellvertretender Klubobmann im [[Landtag]], hatte sich in die Causa vertieft, einen Grundbuchauszug ausgehoben und darin festgestellt, dass das zur Versteigerung kommende Grundstück einer Gesellschaft gehört, an der zu 90 Prozent der Ex-Geschäftsführer des Projekt-Entwicklers "Kitzbüheler Alps Projekt GmbH" beteiligt ist. Grund der Versteigerung sei ein noch offener 400.000-Euro-Kredit, den die Firma für den Kauf des Grundstücks benötigt habe.<ref name="SNOkt24" />
 
Am [[21. Oktober]] 2024 soll am Bezirksgericht Zell am See um sieben Uhr eine rund 600 Quadratmeter große Teilfläche des Areals zwangsversteigert werden. Die Sicherheitsleistung (Vadium) für Bieter beträgt 39.530 Euro. Das sind zehn Prozent des geschätzten Wertes jenes Grundstücks, das unter den Hammer kommt, also fast 400.000 Euro. [[Simon Heilig-Hofbauer]], Raumordnungssprecher der [[Grüne]]n und deren stellvertretender Klubobmann im [[Landtag]], hatte sich in die Causa vertieft, einen Grundbuchauszug ausgehoben und darin festgestellt, dass das zur Versteigerung kommende Grundstück einer Gesellschaft gehört, an der zu 90 Prozent der Ex-Geschäftsführer des Projekt-Entwicklers "Kitzbüheler Alps Projekt GmbH" beteiligt ist. Grund der Versteigerung sei ein noch offener 400.000-Euro-Kredit, den die Firma für den Kauf des Grundstücks benötigt habe.<ref name="SNOkt24" />
 +
 +
=== 2025: Baustopp trotz Millioneninvestment bei Luxusprojekt Six Senses ===
 +
Im Dezember 2024 wurde angekündigt, dass der internationale ''Fonds Roundshield Partners'' mit Sitz in [[London]] in das Millionenprojekt einsteigen und eine Finanzspritze von 120 Millionen Euro leisten wird.  Mit dem Einstieg von ''Roundshield'' möchte der Fonds aber auch die Geschicke beim Projekt lenken und damit sollen auch die Würfel neu fallen. Geflossen war das Geld nicht. Im Herbst [[2025]] herrschte Baustopp. Hintergrund sei ein Rechtsstreit mit dem bisherigen Generalunternehmen, der deutschen Lindner-Gruppe. Die Projektgesellschaft strebe nämlich an, den Hotelkomplex mit 83 Zimmern und Suiten mit einem anderen Generalunternehmen zu errichten. So einfach gestaltet sich der Vorgang aber nicht. Zusammengefasst heißt das, dass die Lindner-Gruppe eine mächtige Position beim Projekt eingenommen hat. Bleibt diese erhalten, steigt der ''Hospitality-Fonds Roundshield'' wohl nicht ein.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/baustopp-millioneninvestment-luxusprojekt-six-senses-im-moment-pattsituation-184960660 www.sn.at], 25. September 2025</ref>
    
== Quellen ==
 
== Quellen ==

Navigationsmenü