| | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>== | | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>== |
| − | ''C. fribergensis'' war bisher nur durch einen einzigen Fund aus [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] bekannt. Am 22.7.1996 wurde nördlich von [[Annaberg]] (Zone III, [[Schieferalpen]], nach Embacher et al. 2024) eine Raupe an ''[[Acer pseudoplatanus]]'' (Bergahorn) gefunden, die sich bald darauf verpuppte. Der Falter schlüpfte am [[25. August]] [[1996]]. [[Patrick Gros]] gelang schließlich am 3.6.2021 ein zweiter Nachweis in [[Guggenthal]] bei [[Koppl]] (Zone I), der durch DNA-barcode-Untersuchung bestätigt werden konnte. Die Fundorte liegen zwischen 570 und 790 m Höhe. Lebensraum in Annaberg war ein abwechslungsreicher [[Wald (Pflanzenformation)|Wald]]<nowiki></nowiki>rand eines Laub-Nadel-Mischwaldes, in Guggenthal ein naturnaher Garten in Waldrandnähe (Gros in litt., Kurz & Kurz 2025). Wie bei den verwandten Arten dürften die [[Glossar Biologie#I|Imag]]ines überwintern, ob auch eine zweite Generation auftritt ist unbekannt. | + | ''C. fribergensis'' war zunächst nur durch einen einzigen Fund aus [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] bekannt. Am 22.7.1996 wurde nördlich von [[Annaberg]] (Zone III, [[Schieferalpen]], nach Embacher et al. 2024) eine Raupe an ''[[Acer pseudoplatanus]]'' (Bergahorn) gefunden, die sich bald darauf verpuppte. Der Falter schlüpfte am [[25. August]] [[1996]]. [[Patrick Gros]] gelang schließlich am 3.6.2021 ein zweiter Nachweis in [[Guggenthal]] bei [[Koppl]] (Zone I), der durch DNA-barcode-Untersuchung bestätigt werden konnte. Ein weiterer Fund wurde schließlich erst 2025 durch Genitaluntersuchung erkannt, obwohl das Tier, ein Weibchen, bereits am 10.05.2018 in der Stadt Salzburg in Gnigl (Zone Ia) gefangen worden war. Die Fundorte liegen zwischen 435 und 790 m Höhe. Lebensraum in Annaberg war ein abwechslungsreicher [[Wald (Pflanzenformation)|Wald]]<nowiki></nowiki>rand eines Laub-Nadel-Mischwaldes, in Guggenthal und in Gnigl jeweils ein naturnaher Garten, im ersten Fall in Waldrandnähe (Gros in litt., Kurz & Kurz 2025). Wie bei den verwandten Arten dürften die [[Glossar Biologie#I|Imag]]ines überwintern, ob auch eine zweite Generation auftritt ist unbekannt (Imagines bisher im August, sowie, nach der Überwinterung im Mai und Juni). |