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==== Brief vom 12. und 13. Februar 1872 von Franz Spängler an Fanni Schlegel ====
 
==== Brief vom 12. und 13. Februar 1872 von Franz Spängler an Fanni Schlegel ====
Brief von [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]] an [[Franziska Spängler]] mit Umschlag, aufgedruckte Marke 5 kr.; rückseitig kleines rotes Lacksiegel "F. Sp."; Poststempel "Mödling 13/2/72", rückseitig "Wien…" [verwischt] und "Salzburg Stadt 14/2 9-10 Früh 72"; [unterstrichen:] "Frl. Fanny Schlegel // [unterstrichen:] Salzburg // Marktpla[t]z 10 II. Sto[c]k". Zwei Bögen; beigelegt eine Papierblume; / = Seitenwechsel; // = Absatz; [Ergänzung]; [?] = fraglich; XX = unleserlich; Leseabsätze eingefügt:<br />
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Brief von [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]] an [[Franziska Spängler]] mit Umschlag, aufgedruckte Marke 5 kr.; rückseitig kleines rotes Lacksiegel "F. Sp."; Poststempel "Mödling 13/2/72", rückseitig "Wien…" [verwischt] und "Salzburg Stadt 14/2 9-10 Früh 72"; [unterstrichen:] "Frl. Fanny Schlegel // [unterstrichen:] Salzburg // Marktpla[t]z 10 II. Sto[c]k". Zwei Bögen; beigelegt eine Papierblume; / = Seitenwechsel; // = Absatz; [Ergänzung]; [?] = fraglich:<br />
 
''Mödling 12 Febr 1872 // Nachm ¾ 2 Uhr // Meine liebe Fanny! // Vor allem meinen herzlichen Dank für den lieben u. ausführlichen Brief; ich hoffe auch, dß du den meinen von gestern ebenfalls heute erhalten haben wirst. Ich trage zu demselben noch die Grüße von den Ehepaaren Angermayer u Spängler nach, die ich gestern zu entrichten vergaß, sowie die Grüße von Frau v. Fenzl u Gusti, bei denen ich gestern Ab[en]ds war. // Heute über 14 Tage um diese Zeit si[t]zt Ihr bei Zeller fröhlich beisammen um ein Brautpaar zu feiern, und über 8 Wochen si[t]zen wir hoffentlich als Mittelpunkt eines / festlichen Kreises in feierlicher u. hoffentlich auch recht fröhlicher Stimmung, beisammen als neuerwä[h]ltes Ehepaar! Ein großes Wort! Ein gewichtiges Wort ist dieses kleine "Ja", das ein solches Paar am Altare spricht, wichtig, u. entscheidend für das ganze Leben, für diesseits u. jenseits. Gott gebe diesem Ja, das wir über 8 Wochen zu sprechen gedenken, seinen Segen u. geleite uns auf unserer gemeinsamen Lebensbahn! Das bete u. wünsche ich wo[h]l täglich! // Was die Einladung der Ida Schl. zur Hochzeit betrifft, so habe ich nichts dagegen, u es war dieselbe unter den gegebenen Verhältnißen nicht mal zu vermeiden // Auch diesen neuerlichen Spendern von Hochzeitsgeschenken meinen Dank. /''
 
''Mödling 12 Febr 1872 // Nachm ¾ 2 Uhr // Meine liebe Fanny! // Vor allem meinen herzlichen Dank für den lieben u. ausführlichen Brief; ich hoffe auch, dß du den meinen von gestern ebenfalls heute erhalten haben wirst. Ich trage zu demselben noch die Grüße von den Ehepaaren Angermayer u Spängler nach, die ich gestern zu entrichten vergaß, sowie die Grüße von Frau v. Fenzl u Gusti, bei denen ich gestern Ab[en]ds war. // Heute über 14 Tage um diese Zeit si[t]zt Ihr bei Zeller fröhlich beisammen um ein Brautpaar zu feiern, und über 8 Wochen si[t]zen wir hoffentlich als Mittelpunkt eines / festlichen Kreises in feierlicher u. hoffentlich auch recht fröhlicher Stimmung, beisammen als neuerwä[h]ltes Ehepaar! Ein großes Wort! Ein gewichtiges Wort ist dieses kleine "Ja", das ein solches Paar am Altare spricht, wichtig, u. entscheidend für das ganze Leben, für diesseits u. jenseits. Gott gebe diesem Ja, das wir über 8 Wochen zu sprechen gedenken, seinen Segen u. geleite uns auf unserer gemeinsamen Lebensbahn! Das bete u. wünsche ich wo[h]l täglich! // Was die Einladung der Ida Schl. zur Hochzeit betrifft, so habe ich nichts dagegen, u es war dieselbe unter den gegebenen Verhältnißen nicht mal zu vermeiden // Auch diesen neuerlichen Spendern von Hochzeitsgeschenken meinen Dank. /''
  

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