| − | Die Raupen von ''P. xenia'' fressen nahezu ausschließlich an der Weißpappel (''[[Populus alba]]''), was den Hauptunterschied zu ''[[Phyllocnistis labyrinthella]]'' ausmacht. Die Raupen der letzteren Art fressen fast ausschließlich an den Blättern von ''[[Populus tremula]]'', der Zitterpappel. Beide Arten erzeugen an den Blättern ihrer Nahrungspflanzen sehr lange und auffallend silberweiße, vielfach gewundene Gangminen mit dunkler Mittellinie, die sowohl auf der Ober- wie auch auf der Unterseite verlaufen können. Diese dunkle Kotspur ist bei ''P. labyrinthella'' fein und schwarz, bei ''P. xenia'' aber breiter und grünlich. An denselben Weißpappelbüschen, an denen 2018 die Minen von ''P. xenia'' gefunden wurden, traten auch Fraßspuren von ''[[Phyllonorycter comparella]]'' und ''[[Stigmella assimilella]]'' auf, allerdings niemals auf demselben Blatt. Weitere geeignete Lebensräume würden sich in Salzburg sonst nur in den Auwaldresten an der [[Salzach]] nörlich der [[Stadt Salzburg]], sowie am Unterlauf der [[Saalach]] finden, sodass die Art als bedroht angesehen werden muss. | + | Die Raupen von ''P. xenia'' fressen nahezu ausschließlich an der Weißpappel (''[[Populus alba]]''), was den Hauptunterschied zu ''[[Phyllocnistis labyrinthella]]'' ausmacht. Die Raupen der letzteren Art fressen fast ausschließlich an den Blättern von ''[[Populus tremula]]'', der Zitterpappel. Beide Arten erzeugen an den Blättern ihrer Nahrungspflanzen sehr lange und auffallend silberweiße, vielfach gewundene Gangminen mit dunkler Mittellinie, die sowohl auf der Ober- wie auch auf der Unterseite verlaufen können. Diese dunkle Kotspur ist bei ''P. labyrinthella'' fein und schwarz, bei ''P. xenia'' aber breiter und grünlich. An denselben Weißpappelbüschen, an denen 2018 die Minen von ''P. xenia'' gefunden wurden, traten auch Fraßspuren von ''[[Phyllonorycter comparella]]'' und ''[[Stigmella assimilella]]'' auf, allerdings niemals auf demselben Blatt. Weitere geeignete Lebensräume würden sich in Salzburg sonst nur in den Auwaldresten an der [[Salzach]] nördlich der [[Stadt Salzburg]], sowie am Unterlauf der [[Saalach]] finden, sodass die Art als bedroht angesehen werden muss (Einstufung VU nach Embacher et al. 2024). |