==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>==
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>==
−
''P. xenia'' wurde erst am 28.10.2011 zum ersten Mal in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] festgestellt und ist daher in der Liste von Embacher et al. (2011) noch nicht verzeichnet. Der Autor fand an diesem Tag eine bereits ausgewaschene Mine auf der Blattoberseite einer jungen Weiß[[pappel]] in der Nähe der [[Überfuhr]] in der [[Stadt Salzburg]] im Gehölzstreifen am linken [[Salzach]]ufer. Im August 2018 wurde dann wenige hundert Meter weiter nördlich frische Minen, sowie auch einige Puppen an Weißpappel gefunden. Aus einer der mitgenommenen Puppen wurde allerdings keine [[Glossar Biologie#I|Imag]]o erhalten. Die beiden bisher bekannten Fundorte liegen in rund 420 bis 425 m Höhe ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2021).
+
''P. xenia'' wurde erst am 28.10.2011 zum ersten Mal in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] festgestellt und ist daher in der Liste von Embacher et al. (2011) noch nicht verzeichnet. Der Autor fand an diesem Tag eine bereits ausgewaschene Mine auf der Blattoberseite einer jungen Weiß[[pappel]] in der Nähe der [[Überfuhr]] in der [[Stadt Salzburg]] im Gehölzstreifen am linken [[Salzach]]ufer. Im August 2018 wurde dann wenige hundert Meter weiter nördlich frische Minen, sowie auch einige Puppen an Weißpappel gefunden. Aus einer der mitgenommenen Puppen wurde allerdings keine [[Glossar Biologie#I|Imag]]o erhalten. Die beiden bisher bekannten Fundorte liegen in rund 420 bis 425 m Höhe ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2025).
+
+
==Nachbarfaunen==
+
+
Huemer (2013) meldet ''P. xenia'' auf Basis des obigen Erstfundes nur aus Salzburg. Minen an ''Populus alba'' fand der Autor aber auch 2018 in Niederösterreich in der Nähe von Grafenegg am Kamp-Rundweg, sowie im Burgenland in den Jahren 2012 (Dorfmuseum in Mönchhof), 2017 (Umgebung von Weiden am Neusiedlersee) und 2019 (Tierpark Pamhagen, alle daten nach Kurz & Kurz 2025). Zudem meldet Klimesch (1990) die Art bereits aus dem oberösterreichischen Alpenvorland. In Bayern sind Funde aus dem Tertiär-Hügelland und den voralpinen Schotterdecken, sowie aus dem Schichtstufenland bekannt (Haslberger & Segerer 2016).