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'''Phyllocnistis valentinensis''' Hering: 1936: 375 ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]], [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Gracillariidae]] (Miniermotten oder Blatt-Tütenmotten).

==Diagnose==

''P. valentinensis'' ist habituell nicht mit Sicherheit von anderen an Weiden minierenden ''Phyllocnistis''-Arten zu unterscheiden, ist durch DNA-barcoding aber eindeutig zu erkennen. Eindeutig scheinen auch die Minen zu sein, die auffallend gelblichgrünlich sind, auf der Blattunterseite verlaufen und keine deutliche Kotlinie erkennen lassen.

==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>==

Die westmediterran verbreitete Art wurde erst in den letzten Jahrzehnten auch in Mitteleuropa nachgewiesen. Der erste Minenfund in Salzburg erfolgte erst 2019 in der Stadt Salzburg im Stadtteil Gnigl am Alterbach (Zone Ia nach Embacher et al. 2024) in einer Höhe von 425 bis 435 m. Lebensraum sind den Bach begleitende Weidengehölze aus verschiedenen Weidenarten. Über die Phänologie der Art in Salzburg ist keine Aussage möglich, da bisher nur Minenfunden vorliegen, die aus dem Oktober stammen (kurz & Kurz 2025).

==Nachbarfaunen==