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== Leben ==
 
== Leben ==
Adam Hefter war Bauernsohn und besuchte das Gymnasium in Rosenheim und in der [[Stadt Salzburg]]. Ab [[1890]] besuchte er das Priesterseminar in Klagenfurt, am [[22. Juli]] [[1894]] wurde er durch Bischof [[Josef Kahn]] zum Priester geweiht. Hefter wirkte zunächst als Seelsorger in St. Leonhard im Lavanttal und in Kellerberg. [[1896]] begann er ein Studium der alten Sprachen in Innsbruck. Hefter legte die Lehramtsprüfung ab und wurde [[1901]] zum Doktor phil. promoviert. Seine Lehrtätigkeit in Sankt Paul im Lavanttal musste er wegen eines Nervenzusammenbruchs aufgeben. Nach einem Jahr Erholung kam er an das Gymnasium Klosterneuburg. Hier war er politisch für [[Karl Lueger]] tätig. [[1914]] wurde er schließlich an das Gymnasium in Mödling berufen. Hefter war seit [[1910]] Mitglied der katholischen Studentenverbindung KHV Welfia Klosterneuburg.
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Adam Hefter war Bauernsohn und besuchte das Gymnasium in Rosenheim und im [[Studenten-Konvikt St. Peter]] in der [[Stadt Salzburg]]. Ab [[1890]] besuchte er das Priesterseminar in Klagenfurt, am [[22. Juli]] [[1894]] wurde er durch Bischof [[Josef Kahn]] zum Priester geweiht. Hefter wirkte zunächst als Seelsorger in St. Leonhard im Lavanttal und in Kellerberg. [[1896]] begann er ein Studium der alten Sprachen in Innsbruck. Hefter legte die Lehramtsprüfung ab und wurde [[1901]] zum Doktor phil. promoviert. Seine Lehrtätigkeit in Sankt Paul im Lavanttal musste er wegen eines Nervenzusammenbruchs aufgeben. Nach einem Jahr Erholung kam er an das Gymnasium Klosterneuburg. Hier war er politisch für [[Karl Lueger]] tätig. [[1914]] wurde er schließlich an das Gymnasium in Mödling berufen. Hefter war seit [[1910]] Mitglied der katholischen Studentenverbindung KHV Welfia Klosterneuburg.
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Am [[26. Dezember]] [[1914]] ernannte ihn Kaiser [[Franz Joseph I.]] zum Bischof von Gurk. Es war die letzte Bischofsernennung in [[Gurk]], die laut Vertrag von [[1535]] vom Landesfürsten vorgenommen wurde. Am [[6. Februar]] [[1915]] wurde er im [[Salzburger Dom]] zum Bischof geweiht und am [[14. Februar]] im Klagenfurter Dom inthronisiert.
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Am [[26. Dezember]] [[1914]] ernannte ihn Kaiser [[Franz Joseph I.]] zum Bischof von Gurk. Es war die letzte Bischofsernennung in [[Gurk]], die laut Vertrag von [[1535]] vom Landesfürsten vorgenommen wurde. Am [[6. Februar]] [[1915]] wurde er im [[Salzburger Dom]] zum Fürstbischof geweiht und am [[14. Februar]] im Klagenfurter Dom inthronisiert.
    
Nach dem Ende des [[Ersten Weltkrieg]]s war das Gebiet seiner [[Diözese Gurk|Diözese]] zwischen der neuen Republik Österreich und [[Jugoslawien]] umstritten. In den Gebieten, die durch [[Jugoslawien]] besetzt waren, setzte Hefter einen eigenen Generalvikar ein. Mit der Volksabstimmung [[1920]] in [[Kärnten]] war der Verbleib Südkärntens bei Österreich und damit auch die Grenzen der Diözese Gurk gesichert. Heftner forderte in einem Hirtenbrief die Gläubigen zur Anerkennung der Republik auf.
 
Nach dem Ende des [[Ersten Weltkrieg]]s war das Gebiet seiner [[Diözese Gurk|Diözese]] zwischen der neuen Republik Österreich und [[Jugoslawien]] umstritten. In den Gebieten, die durch [[Jugoslawien]] besetzt waren, setzte Hefter einen eigenen Generalvikar ein. Mit der Volksabstimmung [[1920]] in [[Kärnten]] war der Verbleib Südkärntens bei Österreich und damit auch die Grenzen der Diözese Gurk gesichert. Heftner forderte in einem Hirtenbrief die Gläubigen zur Anerkennung der Republik auf.
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Am [[14. Juli]] [[1939]] dankte Bischof Hefter aus gesundheitlichen Gründen als Gurker Bischof ab und wurde zum Titularbischof von Marciana ernannt. Seinen Lebensabend verbrachte er am Chiemsee, kehrte aber auch regelmäßig nach Kärnten zurück. [[1944]] feierte er sein Goldenes Priesterjubiläum.  
 
Am [[14. Juli]] [[1939]] dankte Bischof Hefter aus gesundheitlichen Gründen als Gurker Bischof ab und wurde zum Titularbischof von Marciana ernannt. Seinen Lebensabend verbrachte er am Chiemsee, kehrte aber auch regelmäßig nach Kärnten zurück. [[1944]] feierte er sein Goldenes Priesterjubiläum.  
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Vom [[5. Dezember]] [[1939]] bis zu seinem Tod hatte er das Amt eines Titularerzbischofs von Maximianopolis in Rhodope inne. Er starb am 9. Jänner 1970 und wurde in der Krypta der Klagenfurter Domkirche beigesetzt.
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Vom [[5. Dezember]] [[1939]] bis zu seinem Tod hatte er das Amt eines Titularerzbischofs von Maximianopolis in Rhodope inne. Seinen Lebensabend verbrachte er in seiner bayrischen Heimat. Er starb am 9. Jänner 1970 und wurde in der Krypta der Klagenfurter Domkirche beigesetzt.
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==Quelle==
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==Quellen==
 
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* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19461129&query=%22Konvikt+St.+Peter%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], "[[Salzburger Nachrichten]]", Ausgabe vom 29. November 1946, Seite 3, zum 75. Geburtstag
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== Einzelnachweis ==
 
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