Über die Lebensweise der [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] ist in Salzburg nichts bekannt. Die Raupen fressen in den Blättern von Gemeiner Heckenkirsche (''[[Lonicera xylosteum]]'') und Schwarzer Heckenkirsche (''[[Lonicera nigra]]'') und wurden einmal auch an Schneebeere (''[[Symphoricarpos albus]]'') gefunden. Nach Literaturangaben nutzen sie auch noch weitere Heckenkirschen-Arten als Nahrungspflanzen. Sie erzeugen hier auffällige, blasenförmig aufgetriebene Faltenminen, die oft einen Großteil des Blattes einnehmen und dieses stark verformen. Dabei können an derselben Pflanze auch mehrere Minen auftreten und die Raupen stehen auch in Konkurrenz durch Ressourcennutzung zu ''[[Coleophora ahenella]]'' oder ''[[Chromatomyia lonicerae]]''. Da sowohl Futterpflanzen, als auch geeignete Lebensräume in Salzburg weit verbreitet sind, kann die Art bei uns als ungefährdet angesehen werden.
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Über die Lebensweise der [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] ist in Salzburg nichts bekannt. Die Art tritt in Oberösterreich mit Ausnahme einer Population am Almsee ausschließlich parthenogenetisch auf (Klimesch 1990), was auch für Salzburg vermutet werden darf, da bisher nur Weibchen bekannt sind. Die Raupen fressen in den Blättern von Gemeiner Heckenkirsche (''[[Lonicera xylosteum]]'') und Schwarzer Heckenkirsche (''[[Lonicera nigra]]'') und wurden einmal auch an Schneebeere (''[[Symphoricarpos albus]]'') gefunden. Nach Literaturangaben nutzen sie auch noch weitere Heckenkirschen-Arten als Nahrungspflanzen. Sie erzeugen hier auffällige, blasenförmig aufgetriebene Faltenminen, die oft einen Großteil des Blattes einnehmen und dieses stark verformen. Dabei können an derselben Pflanze auch mehrere Minen auftreten und die Raupen stehen auch in Konkurrenz durch Ressourcennutzung zu ''[[Coleophora ahenella]]'' oder ''[[Chromatomyia lonicerae]]''. Da sowohl Nahrungspflanzen, als auch geeignete Lebensräume in Salzburg weit verbreitet sind, kann die Art bei uns als ungefährdet angesehen werden (Einstufung LC nach Embacher et al. 2024).