| | Der Grund für die Kirchenverteidigung war der Schutz vor möglichen kriegerischen Aktionen während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]], da sich die Grenze des [[Erzstift]]s zum habsburgischen Österreich nicht weit entfernt, nordöstlich von [[Straßwalchen]], befand. | | Der Grund für die Kirchenverteidigung war der Schutz vor möglichen kriegerischen Aktionen während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]], da sich die Grenze des [[Erzstift]]s zum habsburgischen Österreich nicht weit entfernt, nordöstlich von [[Straßwalchen]], befand. |
| − | Der ursprüngliche Kirchhof wurde erst 150 Jahre später, nach der Verleihung des Begräbnisrechts im Jahr [[1784]], zum Friedhof umgewidmet. Die Schanze und das Wacht- oder Schanzhaus sind noch heute davon erhalten. Auf dem Weg zur Stadtpfarrkirche durchschreitet man den Schanzhäusl-Torbogen. Auf dem ehemaligen Schanzwall führt ein [[Schanzwallweg]], der [[2004]] den [[Salzburger Kulturgüter-Preis]] für die außergewöhnliche Präsentation der Geschichte Neumarkts auf 14 Schautafeln, umrahmt von Pflanzen in ihrer ureigenen Form - dem Wildgemüsepfad, erhielt. Der letzte Teil des [[LEADER]]-Projekt]] "[[Wanderbare Sinne]]", die komplette Neugestaltung des Schanzwallwegs, wurde am [[4. Oktober]] [[2013]] offiziell eröffnet. | + | Der ursprüngliche Kirchhof wurde erst 150 Jahre später, nach der Verleihung des Begräbnisrechts im Jahr [[1784]], zum Friedhof umgewidmet. Die Schanze und das Wacht- oder Schanzhaus sind noch heute davon erhalten. Auf dem Weg zur Stadtpfarrkirche durchschreitet man den Schanzhäusl-Torbogen. Auf dem ehemaligen Schanzwall führt ein [[Schanzwallweg]], der [[2004]] den [[Salzburger Kulturgüter-Preis]] für die außergewöhnliche Präsentation der Geschichte Neumarkts auf 14 Schautafeln, umrahmt von Pflanzen in ihrer ureigenen Form - dem Wildgemüsepfad, erhielt. Der letzte Teil des [[LEADER]]-Projekts "[[Wanderbare Sinne]]", die komplette Neugestaltung des Schanzwallwegs, wurde am [[4. Oktober]] [[2013]] offiziell eröffnet. |