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Jährlich finden in der ARGEkultur bis zu 350 Veranstaltungen mit insgesamt rund 40.000 Besuchern statt. Die Veranstaltungen umfassen sowohl Eigen- und Ko-Veranstaltungen als auch Gast-Veranstaltungen. Dazu kommen noch zahlreiche Workshops, Kurse, Seminare und Proben.
 
Jährlich finden in der ARGEkultur bis zu 350 Veranstaltungen mit insgesamt rund 40.000 Besuchern statt. Die Veranstaltungen umfassen sowohl Eigen- und Ko-Veranstaltungen als auch Gast-Veranstaltungen. Dazu kommen noch zahlreiche Workshops, Kurse, Seminare und Proben.
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== Geschichte ==
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=== ARGE Rainberg ===
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Die ARGEkultur nahm mit Demonstrationen und Aktionismus gegen die Salzburger Festspielkultur ihren Anfang. Im November 1981 konstituierte sich die aus ca. 50 Initiativen und Gruppen bestehende Protestbewegung zur ARGE Rainberg, deren Ziel es war, die Stadtväter zum Umbau der alten Sternbrauerei am Fuß des [[Rainberg (Salzburg)|Rainbergs]] zu überreden. Dieses Gelände mit einer Nutzfläche von 24.000 Quadratmetern wollte man als selbstverwaltetes Kulturzentrum nutzen. Über einen Zeitraum von drei Jahren wurde in Verhandlungen mit den politischen Verantwortlichen versucht, Zusagen für dieses Rainberg-Projekt zu bekommen, jedoch ohne Erfolg.
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=== Kulturgelände Nonntal ===
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Breitere öffentliche Wahrnehmung erhielt die ARGE Rainberg Bewegung durch zwei Demos im Juni und Juli 1984. Als Ergebnis erhielt die ARGE Rainberg das Angebot, den HTL-Lehrbauhof im Nonntal für ihre Zwecke zu nutzen. Diese kleine Variante mit ca. 1.000 Quadratmetern Nutzfläche wurde in den folgenden Jahren baulich adaptiert und eröffnete 1987 seinen Betrieb als Kulturgelände Nonntal. Seit damals gilt die ARGEkultur als größtes autonom verwaltetes Kulturzentrum Westösterreichs.
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=== Neubau ===
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Ende der Neunzigerjahre wurde das adaptierte Provisorium des früheren HTL-Lehrbauhofes in seiner beschränkten Nutzungsfähigkeit immer offensichtlicher. Die Infrastruktur, sowohl die räumliche als auch die technische, erwies sich als unzureichend, um eine Weiterentwicklung der ARGEkultur zu ermöglichen. Auch die sich ständig ändernden Anforderungen des Programms machten bald deutlich, dass ein Neubau dringend notwendig war.
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Eine Jurysitzung bestimmte 1998 Arch. DI Gerhard Kopeinig und DI Gerhard Kresitschnig (ARCH+MORE) als Sieger des Ideenwettbewerbs für den Um- und Zubau der ARGEkultur. 2001 begann die Ausschreibung des städtebaulichen Wettbewerbs „Unipark Nonntal, Salzburg“. Im Juli 2002 fiel die Entscheidung für das Siegerprojekt "Unipark Nonntal" des Schweizer Architekten Senn und der Startschuss zur Finalisierung der Verhandlungen um den Neubau.
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=== ARGEkultur ===
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Nach langen Verhandlungen beschloss der Salzburger Gemeinderat im Dezember 2003 endgültig die Finanzierung eines Neubaus. Anfang Oktober 2005 übersiedelte das „Kulturgelände Nonntal“ in den Neubau in der Ulrike-Gschwandtner-Straße 5. Mit dem Ortswechsel wurde namentlich aus dem Kulturgelände Nonntal die ARGEkultur. Der neue Standort liegt direkt zwischen dem Jugendgästehaus JUFA Salzburg City, mehreren Schulen, der [[Berufsvereinigung Bildender Künstler Sektion Salzburg|Berchtoldvilla]], dem Sportzentrum Mitte und dem [[Universität Salzburg|Unipark Nonntal]].
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2006 wurde das Gebäude der ARGEKultur im Zuge des [[Architekturpreis des Landes Salzburg|Architekturpreises des Landes Salzburg]] mit einer Anerkennung geehrt.
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=== ARGE-Besetzung ===
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Das alte Gebäude im Mühlbacherhofweg wurde von Februar bis Mai 2006 von Freiraum-Aktivisten, Kunstschaffenden und Obdachlosen besetzt. Am 12. Mai kam es zu einer plötzlichen, nicht angekündigten Räumung durch die Polizei und in der Folge zum Abriss.
    
== Bildergalerie ==
 
== Bildergalerie ==
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