| − | Der [[Königsjodler Klettersteig]] gilt als einer der herausforderndsten im Bundesland Salzburg. Immer wieder kommt es hier zu Rettungseinsätzen, weil viele das alpine Gelände sowie die Länge unterschätzen oder unzureichend ausgerüstet sind. Am Samstag, den [[11. Juni]] [[2022]], stiegen drei [[Ungarn]] zum [[Hochkönig]] auf. Die beiden Männer (28 und 32 Jahre) sowie die 32-jährige Frau waren laut Polizei mit Fahrradhelmen und "sportlichen Halbschuhen" unterwegs. Gegen 16 Uhr erreichten sie am Gipfel auf knapp 3 000 [[M ü. A.|Metern Höhe]] das [[Matrashaus]]. Der erfahrene Hüttenwirt warnte die Ungarn noch vor einem Abstieg durch das Birgkar. Doch das Trio ignorierte den Ratschlag. Gegen 19 Uhr stießen die Ungarn auf ein Schneefeld. Auf 2 800 Metern Seehöhe konnten die Wanderer weder vor noch zurück. Verzweifelt und erschöpft wählten sie gegen 19:35 Uhr den Notruf. Die Alpinpolizei konnte mithilfe des Roten Kreuzes den ungefähren Standort der Alpinisten ermitteln. Die Wanderer wurden von der Besatzung des Polizeihubschraubers mittels Tau aufwendig geborgen. "Die drei waren nach der Bergung sichtlich geschockt, jedoch unverletzt", heißt es von der Polizei.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/mit-fahrradhelmen-und-halbschuhen-am-hochkoenig-rettung-aus-bergnot-kann-teuer-werden-122649796 www.sn.at] "Mit Fahrradhelmen und Halbschuhen am Hochkönig: Rettung aus Bergnot kann teuer werden", 13. Juni 2022</ref> | + | Der Königsjodler Klettersteig gilt als einer der herausforderndsten im [[Bundesland Salzburg]]. Immer wieder kommt es hier zu Rettungseinsätzen, weil viele das alpine Gelände sowie die Länge unterschätzen oder unzureichend ausgerüstet sind. Am Samstag, den [[11. Juni]] [[2022]], stiegen drei [[Ungarn]] zum [[Hochkönig]] auf. Die beiden Männer (28 und 32 Jahre) sowie die 32-jährige Frau waren laut Polizei mit Fahrradhelmen und "sportlichen Halbschuhen" unterwegs. Gegen 16 Uhr erreichten sie am Gipfel auf knapp 3 000 [[M ü. A.|Metern Höhe]] das [[Matrashaus]]. Der erfahrene Hüttenwirt warnte die Ungarn noch vor einem Abstieg durch das Birgkar. Doch das Trio ignorierte den Ratschlag. Gegen 19 Uhr stießen die Ungarn auf ein Schneefeld. Auf 2 800 Metern Seehöhe konnten die Wanderer weder vor noch zurück. Verzweifelt und erschöpft wählten sie gegen 19:35 Uhr den Notruf. Die Alpinpolizei konnte mithilfe des Roten Kreuzes den ungefähren Standort der Alpinisten ermitteln. Die Wanderer wurden von der Besatzung des Polizeihubschraubers mittels Tau aufwendig geborgen. "Die drei waren nach der Bergung sichtlich geschockt, jedoch unverletzt", heißt es von der Polizei.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/mit-fahrradhelmen-und-halbschuhen-am-hochkoenig-rettung-aus-bergnot-kann-teuer-werden-122649796 www.sn.at] "Mit Fahrradhelmen und Halbschuhen am Hochkönig: Rettung aus Bergnot kann teuer werden", 13. Juni 2022</ref> |