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Die [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]] geht auf die [[Protestantenvertreibung]] 1731/32 zurück, bei der sich 16.000 Salzburger in Ostpreußen niederlassen. Mittelpunkt wird die Stadt Gumbinnen (heute Gussew, in der russischen Oblast Kaliningrad<ref>mehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Gussew Wikipedia Gussew]</ref>).
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Die [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]] geht auf die [[Protestantenvertreibung]] 1731/32 zurück, bei der sich 16&nbsp;000 Salzburger in der Provinz Preußen<ref>Kreis Gumbinnen, der damals noch in der Provinz Preußen lag; erst 1878 kam es zur  Teilung in West- und Ostpreußen und der Kreis Gumbinnen wurde  Ostpreußens zugeschlagen</ref> niederlassen. Mittelpunkt wird die Stadt Gumbinnen (heute Gussew, in der russischen Oblast Kaliningrad<ref>mehr [http://de.wikipedia.org/wiki/Gussew Wikipedia Gussew]</ref>).
    
== Geschichte ==  
 
== Geschichte ==  
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Nach der Öffnung des heute zur Russischen Föderation gehörenden Königsberger Gebietes wird durch die ''Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen'' die Salzburger Kirche wieder aufgebaut und am [[31. Oktober]] [[1995]] wieder eingeweiht. Sie ist jetzt Gotteshaus der dortigen Ev.-Luth. Gemeinde. Wo sich früher die Gebäude der Salzburger Anstalt befanden, stehen heute große Wohnblöcke, in deren Mitte sich aber noch die Eiche befindet, die [[1782]] anläßlich der 50-jährigen Wiederkehr der Einwanderung der Salzburger gepflanzt worden sein soll.
 
Nach der Öffnung des heute zur Russischen Föderation gehörenden Königsberger Gebietes wird durch die ''Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen'' die Salzburger Kirche wieder aufgebaut und am [[31. Oktober]] [[1995]] wieder eingeweiht. Sie ist jetzt Gotteshaus der dortigen Ev.-Luth. Gemeinde. Wo sich früher die Gebäude der Salzburger Anstalt befanden, stehen heute große Wohnblöcke, in deren Mitte sich aber noch die Eiche befindet, die [[1782]] anläßlich der 50-jährigen Wiederkehr der Einwanderung der Salzburger gepflanzt worden sein soll.
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Am [[1. Juni]] [[1998]] wird in Gumbinnen neben der Salzburger Kirche das Diakoniezentrum "Haus Salzburg" eröffnet, das hauptsächlich von Spenden aus dem Kreis der Nachkommen Salzburger [[Protestantenvertreibung|Emigranten]] errichtet werden konnte. Diese Einrichtung verbessert die Infrastruktur der Stadt und des Umkreises und damit auch die medizinische Situation der heutigen Bewohner wesentlich. Im Winter 1998/99 wird im "Haus Salzburg" eine Armenspeisung für besonders bedürftige Kinder und Jugendliche durchgeführt, die von der Stiftung initiiert und durch von dieser eingeholte Spenden finanziert wird. Darüber hinaus werden 93 Schüler einer Dorfschule in der Nähe der Stadt, auch aus Mitteln der Stiftung, mit Essen versorgt. Die Speisung der Kinder und Jugendlichen im "Haus Salzburg" wird seitdem jeweils im Winter fortgesetzt.
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Am [[1. Juni]] [[1998]] wird in Gumbinnen neben der Salzburger Kirche das Diakoniezentrum "Haus Salzburg" eröffnet, das hauptsächlich von Spenden aus dem Kreis der Nachkommen Salzburger Emigranten errichtet werden konnte. Diese Einrichtung verbessert die Infrastruktur der Stadt und des Umkreises und damit auch die medizinische Situation der heutigen Bewohner wesentlich. Im Winter 1998/99 wird im "Haus Salzburg" eine Armenspeisung für besonders bedürftige Kinder und Jugendliche durchgeführt, die von der Stiftung initiiert und durch von dieser eingeholte Spenden finanziert wird. Darüber hinaus werden 93 Schüler einer Dorfschule in der Nähe der Stadt, auch aus Mitteln der Stiftung, mit Essen versorgt. Die Speisung der Kinder und Jugendlichen im "Haus Salzburg" wird seitdem jeweils im Winter fortgesetzt.
    
Insbesondere auch über die ''Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen'' wird die Verbindung der Nachkommen Salzburger Emigranten nach Gumbinnen gepflegt und unterhalten.
 
Insbesondere auch über die ''Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen'' wird die Verbindung der Nachkommen Salzburger Emigranten nach Gumbinnen gepflegt und unterhalten.

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