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Die Ruine der Höhenburg befindet sich etwa 300 Meter westlich der Grenze der Bundesländer [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] und [[Steiermark]] in Seetal am steilen Nordabhang des [[Gstoder]] in ca. 1 280 [[M ü. A.|m Seehöhe]] etwa 70 Höhenmeter über der Talsohle des Seetals. Klausegg befestigte den östlichsten Grenzübergang des [[Erzstift Salzburg|Erzstifts Salzburg]].
 
Die Ruine der Höhenburg befindet sich etwa 300 Meter westlich der Grenze der Bundesländer [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] und [[Steiermark]] in Seetal am steilen Nordabhang des [[Gstoder]] in ca. 1 280 [[M ü. A.|m Seehöhe]] etwa 70 Höhenmeter über der Talsohle des Seetals. Klausegg befestigte den östlichsten Grenzübergang des [[Erzstift Salzburg|Erzstifts Salzburg]].
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[[Datei:Burgruine Klausegg Seetal Lungau 20250818 1 (40).jpg|thumb|Lage der Ruine, gesehen vom Seetal.]]
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[[Datei:Burgruine Klausegg Seetal Lungau 20250818 1 (40).jpg|thumb|Im Inneren der Burgruine.]]
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
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Das [[Seetal (Tal)|Seetal]], wie auch in [[Ramingstein]] und am [[Mandlingpass]], wurden mit einer Talsperre befestigt. Die über vier Meter hohe Mauer mit Wehrgängen sperrte das gesamte Tal über ca. 400 m Länge an der Klause ab und verband die Burg mit dem Klausentor, wo die Durchreise kontrolliert wurde und Zölle zu entrichten waren. Daneben steht das Paßhaus, das als Maut- und Wachhaus diente. Auf der Salzburger Seite des Tors konnten sich die Reisenden in einer Taverne stärken. Noch heute besteht diese Taverne als Gasthaus zur Klause. Das Gebäude ist das Heimathaus des Salzburger Erzbischofs [[Eduard Macheiner]].
 
Das [[Seetal (Tal)|Seetal]], wie auch in [[Ramingstein]] und am [[Mandlingpass]], wurden mit einer Talsperre befestigt. Die über vier Meter hohe Mauer mit Wehrgängen sperrte das gesamte Tal über ca. 400 m Länge an der Klause ab und verband die Burg mit dem Klausentor, wo die Durchreise kontrolliert wurde und Zölle zu entrichten waren. Daneben steht das Paßhaus, das als Maut- und Wachhaus diente. Auf der Salzburger Seite des Tors konnten sich die Reisenden in einer Taverne stärken. Noch heute besteht diese Taverne als Gasthaus zur Klause. Das Gebäude ist das Heimathaus des Salzburger Erzbischofs [[Eduard Macheiner]].
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[[Datei:Burgruine Klausegg Seetal Lungau 20250818 1 (130).jpg|thumb|Im Inneren der Burgruine.]]
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[[Datei:Burgruine Klausegg Seetal Lungau 20250818 1 (130).jpg|thumb|Lage der Ruine, gesehen vom Seetal.]]
    
Die zu Klausegg eingerichtete Pflege war mit militärischen Aufgaben betraut. Die [[Pfleger]] stammten aus bedeutenden Lungauer Adelsfamilien (z. B. Mooshaimer und Thannhauser). Der erste Pfleger, der namentlich bekannt ist, war [[1354]] Wulfing der Mooshaimer. Besonders in den Ungarnkriegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s kam es wiederholt zu militärischen Auseinandersetzungen an der Befestigungsanlage. Mit Ende des [[17. Jahrhundert]]s ist das Ende des Pflegeamts anzusetzen, es wurde mit der Hauptpflege in [[Moosham (Unternberg)|Moosham]] vereinigt. Mit Auflassung der Pflege verfielen die Burg und die Verteidigungsanlage. [[1999]] wurde die Ruine samt Grenzmauer restauriert. Die erhaltungswürdigen Mauerteile wurden versiegelt und mit einem Schutzdach versehen.  
 
Die zu Klausegg eingerichtete Pflege war mit militärischen Aufgaben betraut. Die [[Pfleger]] stammten aus bedeutenden Lungauer Adelsfamilien (z. B. Mooshaimer und Thannhauser). Der erste Pfleger, der namentlich bekannt ist, war [[1354]] Wulfing der Mooshaimer. Besonders in den Ungarnkriegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s kam es wiederholt zu militärischen Auseinandersetzungen an der Befestigungsanlage. Mit Ende des [[17. Jahrhundert]]s ist das Ende des Pflegeamts anzusetzen, es wurde mit der Hauptpflege in [[Moosham (Unternberg)|Moosham]] vereinigt. Mit Auflassung der Pflege verfielen die Burg und die Verteidigungsanlage. [[1999]] wurde die Ruine samt Grenzmauer restauriert. Die erhaltungswürdigen Mauerteile wurden versiegelt und mit einem Schutzdach versehen.  

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