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| | [[Datei:Werkschulheim Logo.JPG|thumb|Aktuelles Werkschulheim Logo]] | | [[Datei:Werkschulheim Logo.JPG|thumb|Aktuelles Werkschulheim Logo]] |
| | [[Datei:Werkschulheim Felbertal.jpg|thumb|Werkschulheim Felbertal, südliche Ansicht vom Ochsenberg aus]] | | [[Datei:Werkschulheim Felbertal.jpg|thumb|Werkschulheim Felbertal, südliche Ansicht vom Ochsenberg aus]] |
| − | Das '''Werkschulheim Felbertal''' ist eine Höhere Internatsschule (Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht) in [[Ebenau]] im [[Flachgau]]. | + | Das '''Werkschulheim Felbertal''' ist eine Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht, die eine Mischung aus einer allgemein bildender höheren Schule und Lehre mit Internat anbietet. Sie befindet sich in [[Ebenau]] im [[Flachgau]]. |
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| | ==Geschichte== | | ==Geschichte== |
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| | ==Ausbildung== | | ==Ausbildung== |
| − | Die Schule verbindet eine AHS-Ausbildung (Gymnasium) mit einer Berufsausbildung (wahlweise Elektronik, Maschinenbautechnik oder Tischlereitechnik). Die Schüler schließen mit der Lehrabschlussprüfung (Gesellenprüfung) und der Reifeprüfung (Matura) ab. Essentiell ist auch die Ausbildung, die im Rahmen des Internates erfolgt und nach der Pfadfindermethode den Schüler lehren soll, mit Menschen zu arbeiten.
| + | Das Werkschulheim Felbertal, das heute (2012) von 320 Schülerinnen und Schülern besucht wird, ist eine private Internatsschule mit Öffentlichkeitsrecht und bietet zusätzlich zur gymnasialen Bildung auch eine handwerkliche Ausbildung in den Berufen Mechatronik, Maschinenbautechnik und Tischlereitechnik, was in Österreich einzigartig ist. Die Absolventinnen und Absolventen schließen ihre neunjährige Ausbildung mit einer Lehrabschlussprüfung (Gesellenprüfung) und der AHS-Matura ab. Diese attraktive Doppelqualifikation berechtigt einerseits zu jedem Universitätsstudium und schafft andererseits die Voraussetzung für die Ablegung der Meisterprüfung. Essentiell ist auch die Ausbildung, die im Rahmen des Internats erfolgt und nach der Pfadfindermethode den Schüler lehren soll, mit Menschen zu arbeiten. |
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| − | Das Werkschulheim wird als Voll- und Halbinternat geführt und hat im Schuljahr [[2009]]/[[2010|10]] 331 Schüler. | + | == Internat == |
| | + | Das Werkschulheim wird als Voll- und Halbinternat geführt. Der Schule ist ein Internat angegliedert, in dem die Schüler und seit heuer auch Schülerinnen in Kleingruppen von maximal zwölf Jugendlichen betreut werden. Für jede Kleingruppe stehen Drei- oder Zweibettzimmer sowie Gemeinschaftsräume mit Teeküche sowie TV- und Computerraum zur Verfügung. Schüler aus den Umlandgemeinden werden im Halbinternat in Gruppen mit rund 20 Schüler/innen ähnlich einer Tagesbetreuung täglich bis 17:00 Uhr betreut. |
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| | == Sanierung == | | == Sanierung == |
| | Seit 2008 bis 2010 wurden mehr als sechs Millionen Euro in eine umfassende Sanierung und Neubau in den Schulkomplex in Ebenau investiert. Weitere sechs Millionen Euro sollen noch folgen. Das Werkschulheim ist der größte Arbeitgeber in der Gemeinde Ebenau. | | Seit 2008 bis 2010 wurden mehr als sechs Millionen Euro in eine umfassende Sanierung und Neubau in den Schulkomplex in Ebenau investiert. Weitere sechs Millionen Euro sollen noch folgen. Das Werkschulheim ist der größte Arbeitgeber in der Gemeinde Ebenau. |
| − | ==60 Jahre Werkschulheim Felbertal==
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| + | ==2012: 60 Jahre Werkschulheim Felbertal== |
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| + | Salzburger Landeskorrespodenz: "''Das Werkschulheim Felbertal zählt zu den besten Schulen in Österreich, denn seit Anbeginn setzt man auf ein umfassendes Angebot mit einer qualitativ hochwertigen und zukunftsweisenden Ausbildung für die Schülerinnen und Schüler''", erklärte Salzburgs Bildungsreferentin [[Landeshauptmann|Landeshauptfrau]] [[Gabriele Burgstaller]] heute, Freitag, 1. Juni 2012, bei einem Informationsgespräch anlässlich der 60-Jahr-Feier der Schule. "''Wo engagiert unterrichtet und gelernt wird, dort soll auch die räumliche Ausstattung stimmen''", sagte Burgstaller mit Verweis auf die Sanierung und Erweiterung des Werkschulheims in den vergangenen Jahren, die das Land mit rund drei Millionen Euro unterstützt. |
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| − | Salzburger Landeskorrespodenz. "Das Werkschulheim Felbertal zählt zu den besten Schulen in Österreich, denn seit Anbeginn setzt man auf ein umfassendes Angebot mit einer qualitativ hochwertigen und zukunftsweisenden Ausbildung für die Schülerinnen und Schüler", erklärte Salzburgs Bildungsreferentin Landeshauptfrau [[Gabi Burgstaller]] heute, Freitag, 1. Juni 2012, bei einem Informationsgespräch anlässlich der 60-Jahr-Feier der Schule. "Wo engagiert unterrichtet und gelernt wird, dort soll auch die räumliche Ausstattung stimmen", sagte Burgstaller mit Verweis auf die Sanierung und Erweiterung des Werkschulheims in den vergangenen Jahren, die das Land mit rund drei Millionen Euro unterstützt. | |
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| − | "Das Werkschulheim Felbertal kann stolz auf seine Absolventen und Absolventinnen sein, die dank der praxisorientierten Ausbildung auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt sind und in vielen Fällen große berufliche Karrieren gemacht haben. Das Bundesland Salzburg wiederum ist stolz, das Werkschulheim Felbertal in seiner Schullandschaft zu haben", so die Landeshauptfrau weiter.
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| | + | "''Das Werkschulheim Felbertal kann stolz auf seine Absolventen und Absolventinnen sein, die dank der praxisorientierten Ausbildung auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt sind und in vielen Fällen große berufliche Karrieren gemacht haben. Das Bundesland Salzburg wiederum ist stolz, das Werkschulheim Felbertal in seiner Schullandschaft zu haben''", so die Landeshauptfrau weiter. |
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| | Die gute Entwicklung der Schule wurde vor allem durch das Engagement von vielen Unterstützern, dem Wirken des Vereins zur Förderung von Werkschulheimen, der Republik Österreich und dem Land Salzburg möglich. Der Obmann des Fördervereines des Werkschulheimes, [[ Wolfgang Saliger]], dankte in diesem Zusammenhang Landeshauptfrau Burgstaller dafür, dass auch in jüngster Zeit trotz aller Einsparungsnotwendigkeiten die öffentliche Hand immer ein offenes Ohr für die Bedürfnisse der Schule gehabt habe. | | Die gute Entwicklung der Schule wurde vor allem durch das Engagement von vielen Unterstützern, dem Wirken des Vereins zur Förderung von Werkschulheimen, der Republik Österreich und dem Land Salzburg möglich. Der Obmann des Fördervereines des Werkschulheimes, [[ Wolfgang Saliger]], dankte in diesem Zusammenhang Landeshauptfrau Burgstaller dafür, dass auch in jüngster Zeit trotz aller Einsparungsnotwendigkeiten die öffentliche Hand immer ein offenes Ohr für die Bedürfnisse der Schule gehabt habe. |
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| − | | + | "''Die Ideen der Gründer des Werkschulheimes haben sechs Jahrzehnt überlebt, weil die Verbindung von AHS mit einer fundierten handwerklichen Ausbildung den Anforderungen des modernen Arbeitsmarktes heute mehr denn je entspricht''", sagte der Direktor des Werkschulheimes Felbertal, Mag. Winfried Kogelnik. |
| − | Das Werkschulheim Felbertal, das heute von 320 Schülerinnen und Schülern besucht wird, ist eine Höhere Internatsschule mit Öffentlichkeitsrecht und bietet zusätzlich zur gymnasialen Bildung auch eine handwerkliche Ausbildung in den Berufen Mechatronik, Maschinenbautechnik und Tischlereitechnik, was in Österreich einzigartig ist. Die Absolventinnen und Absolventen schließen ihre neunjährige Ausbildung mit einer Lehrabschlussprüfung und der AHS-Matura ab. Diese attraktive Doppelqualifikation berechtigt einerseits zu jedem Universitätsstudium und schafft andererseits die Voraussetzung für die Ablegung der Meisterprüfung. "Die Ideen der Gründer des Werkschulheimes haben sechs Jahrzehnt überlebt, weil die Verbindung von AHS mit einer fundierten handwerklichen Ausbildung den Anforderungen des modernen Arbeitsmarktes heute mehr denn je entspricht", sagte der Direktor des Werkschulheimes Felbertal, Mag. Winfried Kogelnik.
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| − | Der Schule ist ein Internat angegliedert, in dem die Schüler und seit heuer auch Schülerinnen in Kleingruppen von maximal zwölf Jugendlichen betreut werden. Für jede Kleingruppe stehen Drei- oder Zweibettzimmer sowie Gemeinschaftsräume mit Teeküche sowie TV- und Computerraum zur Verfügung. Schüler aus den Umlandgemeinden werden im Halbinternat in Gruppen mit rund 20 Schüler/innen ähnlich einer Tagesbetreuung täglich bis 17.00 Uhr betreut. q116-31
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| | ==Adresse und Anfahrtsplan== | | ==Adresse und Anfahrtsplan== |
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| | ==Weblinks== | | ==Weblinks== |
| − | {{Homepage|http://www.werkschulheim.at}} | + | {{homepage|http://www.werkschulheim.at}} |
| − | * [http://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=49120 Aussendung der Salzburger Landeskorrespodenz anläßlich "60 Jahre Werkschulheim Felbertal"]
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| − | ==Quelle== | + | ==Quellen== |
| | * [[Salzburger Nachrichten]], 16. November 2010 | | * [[Salzburger Nachrichten]], 16. November 2010 |
| | * Plankensteiner, Christian: Das Werkschulheim Felbertal. Entstehungsgeschichte – Konzeption - Bewertungsversuch | | * Plankensteiner, Christian: Das Werkschulheim Felbertal. Entstehungsgeschichte – Konzeption - Bewertungsversuch |
| | * Ergänzungen durch [[Benutzer:Wshler|Wshler]] und [[Benutzer:6B|6B]] | | * Ergänzungen durch [[Benutzer:Wshler|Wshler]] und [[Benutzer:6B|6B]] |
| | + | * [http://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=49120 Aussendung der Salzburger Landeskorrespodenz anläßlich "60 Jahre Werkschulheim Felbertal"] |
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| | [[Kategorie:Bildung]] | | [[Kategorie:Bildung]] |