| Zeile 16: |
Zeile 16: |
| | Karl Ritter von Ernst war Sohn des Maxentius Ritter von Ernst, Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs (* [[1829]], † [[1903]]). | | Karl Ritter von Ernst war Sohn des Maxentius Ritter von Ernst, Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs (* [[1829]], † [[1903]]). |
| | | | |
| − | Er heiratete am 15. Oktober 1910 in der Wiener Karlskirche die um zwanzig Jahre jüngere Monika [[Poschacher]] (* [[1887]], † [[1974]]), Tochter des Granitwerksbesitzers Anton (III.) Poschacher und der Luise geb. Ried. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor: Monika Aloisia ("Monilies", * [[1914]], verh. Stelzel), Annemarie (* [[1916]], verh. Zechner) und Rüdiger (* [[1924]]), alle geboren in Wien. | + | Er heiratete am [[15. Oktober]] [[1910]] in der Wiener Karlskirche die um zwanzig Jahre jüngere Monika [[Poschacher]] (* [[1887]], † [[1974]]), Tochter des Granitwerksbesitzers Anton (III.) Poschacher und der Luise geb. Ried. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor: Monika Aloisia ("Monilies", * [[1914]], verh. Stelzel), Annemarie (* [[1916]], verh. Zechner) und Rüdiger (* [[1924]]), alle geboren in Wien. |
| | | | |
| | Als der Jungvater in den Ruhestand gegangen war und nach einer Verschärfung des Beamtenpensionsrechts zu den sogenannten Altpensionisten gezählt wurde, ging es der Familie nicht nur deshalb durch sechs Jahre finanziell sehr schlecht, sondern auch weil das gesamte Vermögen, großteils von Monika in die Ehe eingebracht, der damals grassierenden Inflation zum Opfer gefallen war. Doch konnte Karl Ernst von 1925 bis 1938 dank seiner Sprachkenntnisse (Tschechisch, Italienisch, Französisch und Englisch) im Abrechnungsamt (einer Stelle, die für die Mitwirkung an der Abwicklung von Vorkriegsschulden von Angehörigen der Vertragsstaaten gemäß Art. 248 des Staatsvertrages von St. Germain zuständig war) arbeiten, hauptsächlich in der tschechischen und italienischen Abteilung. | | Als der Jungvater in den Ruhestand gegangen war und nach einer Verschärfung des Beamtenpensionsrechts zu den sogenannten Altpensionisten gezählt wurde, ging es der Familie nicht nur deshalb durch sechs Jahre finanziell sehr schlecht, sondern auch weil das gesamte Vermögen, großteils von Monika in die Ehe eingebracht, der damals grassierenden Inflation zum Opfer gefallen war. Doch konnte Karl Ernst von 1925 bis 1938 dank seiner Sprachkenntnisse (Tschechisch, Italienisch, Französisch und Englisch) im Abrechnungsamt (einer Stelle, die für die Mitwirkung an der Abwicklung von Vorkriegsschulden von Angehörigen der Vertragsstaaten gemäß Art. 248 des Staatsvertrages von St. Germain zuständig war) arbeiten, hauptsächlich in der tschechischen und italienischen Abteilung. |
| Zeile 22: |
Zeile 22: |
| | == Quelle == | | == Quelle == |
| | *Familienüberlieferung, überkommen auf den [[Benutzer:Karl Irresberger|Benutzer Karl Irresberger]] | | *Familienüberlieferung, überkommen auf den [[Benutzer:Karl Irresberger|Benutzer Karl Irresberger]] |
| | + | |
| | ==Einzelnachweise, Anmerkungen == | | ==Einzelnachweise, Anmerkungen == |
| | <references/> | | <references/> |
| Zeile 31: |
Zeile 32: |
| | |NACHFOLGER=[[Artur Imendörffer]] | | |NACHFOLGER=[[Artur Imendörffer]] |
| | }} | | }} |
| | + | |
| | {{SORTIERUNG: Ernst, Karl Ritter von}} | | {{SORTIERUNG: Ernst, Karl Ritter von}} |
| | [[Kategorie:Person]] | | [[Kategorie:Person]] |
| | + | [[Kategorie:Person (Geschichte)]] |
| | [[Kategorie:Person (Justiz)]] | | [[Kategorie:Person (Justiz)]] |
| | [[Kategorie:Justiz]] | | [[Kategorie:Justiz]] |