[[File:BED-MK-8986a.jpg|thumb|Raupe von ''[[Ypsolopha falcella]]'': Salzburg, [[Flachgau]], [[Grödig]], e.l. 2006]]
[[File:BED-MK-8986a.jpg|thumb|Raupe von ''[[Ypsolopha falcella]]'': Salzburg, [[Flachgau]], [[Grödig]], e.l. 2006]]
==Allgemeines==
==Allgemeines==
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'''Ypsolophidae''' sind eine [[Glossar Biologie#F|Familie]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] der Schmetterlinge ([[Lepidoptera]]). Die Familie kommt in der gesamten Paläarktis und im Nordwesten Indiens vor. Daneben wurden Arten auch in Nordamerika eingeschleppt. Sie wird in zwei morphologisch sehr unterschiedliche Gruppen unterteilt. Die Ochsenheimeriinae fallen durch ihren breiten, dicht behaarten Kopf mit den wie Stierhörner wirkenden Antennen auf, während die Ypsolophinae oft einen in eine nach hinten gekrümmte Spitze ausgezogen Apex der Vorderflügel sowie eine bunte Zeichnung aufweisen, wodurch sie relativ gut bestimmbar sind. Sie stehen den eigentlichen Gespinstmotten ([[Yponomeutidae]]) nahe, zu denen sie früher oft als Unterfamilie gezählt wurden (Agassiz 1996). Die Größe der Tiere schwankt bei den Ypsolophinae von unter 20 bis über 30 mm Spannweite, die Ochsenheimeriinae sind etwas kleiner.
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'''Ypsolophidae''' sind eine [[Glossar Biologie#F|Familie]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] der Schmetterlinge ([[Lepidoptera]]). Die Familie kommt in der gesamten Paläarktis und im Nordwesten [[Indien]]s vor. Daneben wurden Arten auch in Nordamerika eingeschleppt. Sie wird in zwei morphologisch sehr unterschiedliche Gruppen unterteilt. Die Ochsenheimeriinae fallen durch ihren breiten, dicht behaarten Kopf mit den wie Stierhörner wirkenden Antennen auf, während die Ypsolophinae oft einen in eine nach hinten gekrümmte Spitze ausgezogen Apex der Vorderflügel sowie eine bunte Zeichnung aufweisen, wodurch sie relativ gut bestimmbar sind. Sie stehen den eigentlichen Gespinstmotten ([[Yponomeutidae]]) nahe, zu denen sie früher oft als Unterfamilie gezählt wurden (Agassiz 1996). Die Größe der Tiere schwankt bei den Ypsolophinae von unter 20 bis über 30 mm Spannweite, die Ochsenheimeriinae sind etwas kleiner.
Über die Biologie der [[Glossar Biologie#I|Imagines]] ist wenig bekannt.
Über die Biologie der [[Glossar Biologie#I|Imagines]] ist wenig bekannt.