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, 18:20, 20. Mai 2012
Das sog. '''Verweserhaus Mühlbach''' ist ein historisches Gebäude in [[Mühlbach im Pinzgau]] in der Gemeinde [[Bramberg am Wildkogel]].
==Geschichte==
Das ''Verweserhaus'' stammt im Kern aus dem [[Mittelalter]] und war ursprünglich ein [[Bauernhaus]]. [[1570]] wurde es mitsamt seinem ''Hausfeld'' vom Augsburger Gewerken Mannlich erworben. [[1638]] gelangte es zusammen mit allen anderen Berg- und Betriebsgebäuden des örtlichen Bergbaus in den Besitz des Fürstbischofs von [[Salzburg]] und wurde Sitz der Bergbauverwaltung des Gebietes von [[Zell am See]] ([[Bergbau Limberg]]) bis [[Krimml]].
Nach Eingliederung des [[Erzbistum Salzburg|Erzbistums Salzburg]] in die [[Österreichisch-Ungarische Monarchie]] wurde das ''Verweserhaus'' bis zur Schließung des Bergbaubetriebes im Jahr [[1864]] Sitz des k.k. Berg- und Hüttenamtes. Im Anschluss daran bezog die k.k. Forstverwaltung das Objekt und das Verweserhaus blieb nach dem Ende der Monarchie Sitz der [[Österreichische Bundesforste|Österreichischen Bundesforste]].
Das mittlerweile stilgerecht restaurierte Gebäude beherbergt seit dem Jahr [[2000]] das Büro und das Informationszentrum der [[Bergbauforschung Bramberg]]. Das ursprünglich mit dem ''Verweserhaus'' ein Funktionsensemble (Lager für Proviant und Gerätschaften, Gast- und Kantinenhaus) bildende sog. ''Verwalterwirtshaus'' - Geburtshaus von [[Johann Panzl]] - das in unmittelbarer Nähe des ''Verweserhauses'' steht und so mit diesem auch optisch eine Einheit bildet, sticht durch seinen bedauerlichen Verfall umso mehr ins Auge.
==Quellen==
*folder des Vereins für Bergbauforschung Bramberg
[[Kategorie:Architektur]]
[[Kategorie:Historisches Gebäude]]
[[Kategorie:Bergbau]]
[[Kategorie:Geschichte]]
[[Kategorie:Bramberg]]