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[[Datei:Erzherzog-Johann-Hütte 2012 01.jpg|thumb|Erzherzog-Johann-Hütte 2012]]
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Die '''Erzherzog-Johann-Hütte''', auch Adlersruhe genannt, ist in 3 454 [[m ü. A.]] die höchst gelegene Schutzhütte Österreichs am Anstieg zu den beiden Gipfeln des [[Kleinglockner|Klein]]- und  des [[Großglockner (Berg)|Großglockners]] und gleichzeitig auch der höchst gelegene Arbeitsplatz in Österreich.
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== Geografie ==
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Die Hütte befindet sich auf [[Kärnten|Kärntner]] Boden unweit der Bundesländergrenze zu [[Osttirol]].
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[[Datei:Erzherzog-Johann-Hütte 2012 02.jpg|thumb|Erzherzog-Johann-Hütte 2012]]
 
[[Datei:Erzherzog-Johann-Hütte 2012 02.jpg|thumb|Erzherzog-Johann-Hütte 2012]]
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== Erreichbarkeit ==
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Von Kals in Osttirol, südwestlich unterhalb der Hütter, gelangt man in etwa acht Stunden über die [[Stüdlhütte]] und Erzherzog Johann-Hütte auf die beiden Glocknergipfel. Von der Erzherzog-Johann-Hütte sind es etwa 80 Minuten auf den ersten Gipfel.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=gbf&datum=19040056&query=(text:Erzherzog-Johann-H%c3%bctte)&ref=anno-search&seite=3 ANNO], "Der Gebirgsfreund", Ausgabe 1904, Nummer 6</ref>
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In der zweiten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s und noch in den ersten Jahrzehnten des [[20. Jahrhundert]]s einen interessanten, wenngleich auch schwierigen Aufstieg vom [[Glocknerhaus]] an der [[Alte Glocknerhausstraße|alten Glocknerhausstraße]] über den [[Hofmannsweg]], der über [[Gletscher]] führte.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=dil&datum=18971120&query=%22Erzherzog-Johann-H%c3%bctte%22&ref=anno-search&seite=7 ANNO], "Dillinger's Reisezeitung", 20. November 1897</ref>
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[[Datei:Großglockner mit Lage der Erzherzog-Johann-Hütte.jpg|thumb|Großglockner mit Lage der Erzherzog-Johann-Hütte]]
 
[[Datei:Großglockner mit Lage der Erzherzog-Johann-Hütte.jpg|thumb|Großglockner mit Lage der Erzherzog-Johann-Hütte]]
[[Datei:Glocknergruppe Adlersruhe Wiesbachhorn Fuscher-Kar-Scharte.jpg|thumb|[[Glocknergruppe]]: Blick von Süden: Links im Vordergrund die Abhänge des [[Kleinglockner]]s, auf dem Bergkamm in der Bildmitte sieht man die Erzherzog-Johann-Hütte, genau darüber die schräg nach rechts abfallende Bergkante ist die [[Hohe Dock]] und dahinter links ganz hinten im Dunst das [[Kitzsteinhorn]], weiter im Vordergrund links das [[Große Wiesbachhorn]], davor links der kleine Zacke ist der [[Hinterer Bratschenkopf|Hintere Bratschenkopf]] und daneben links die [[Klockerin]]. Die Scharte im rechten Bildteil ist die [[Fuscher-Kar-Scharte]] hinunter ins [[Ferleitental]]. Die Aufnahme wurde in den [[1930er]]-Jahren gemacht.]]
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Die '''Erzherzog-Johann-Hütte''', auch ''Adlersruhe'' genannt, in 3&nbsp;454 [[m ü. A.]], ist die höchst gelegene Schutzhütte Österreichs am Anstieg zu den beiden Gipfeln des [[Kleinglockner|Klein]]- und  des [[Großglockner (Berg)|Großglockners]] und gleichzeitig auch der höchst gelegene Arbeitsplatz in Österreich. Sie liegt in [[Kärnten]].
      
== Allgemeines ==
 
== Allgemeines ==
Die {{PAGENAME}} ist vom 20. Juni bis Ende September bewirtschaftet und bietet 125 Schlafplätze, tagsüber werden manchmal jedoch bis zu 140 Gäste gezählt. Vielen von ihnen auf dem Weg vom oder zum Gipfel des Großglockners. Die im Besitz des [[Österreichischer Alpenklub|Österreichischen Alpenklubs]] (ÖAK) befindliche Hütte verfügt über Strom und warmes Wasser aus Photovoltaik. Versorgt wird sie mittels einer Materialseilbahn.
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Die {Erzherzog-Johann-Hütte ist von Mitte Juni bis Ende September bewirtschaftet und bietet 125 Schlafplätze, tagsüber werden manchmal jedoch bis zu 140 Gäste gezählt. Vielen von ihnen sind auf dem Weg vom oder zum Gipfel des Großglockners. Die im Besitz des [[Österreichischer Alpenklub|Österreichischen Alpenklubs]] (ÖAK) befindliche Hütte verfügt über Strom und warmes Wasser aus Photovoltaik. Versorgt wird sie mittels einer Materialseilbahn.<ref>Bild im Mai 2025 im [https://www.facebook.com/photo/?fbid=1242500754552508&set=pcb.1242505157885401 www.facebook.com]</ref>
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
Die früher als ''Adlersruhe'' bezeichnete Stelle war die letzte Raststelle, bevor man zunächst den Kleinglockner erstieg (fälschlicherweise nahm man an, dass dieser der höchste Punkt sei) und später dann den Großglockner.
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Die früher als Adlersruhe bezeichnete Stelle war die letzte Raststelle, bevor man zunächst den Kleinglockner erstieg (fälschlicherweise nahm man an, dass dieser der höchste Gipfel sei) und später dann den Großglockner. Zwischen [[1935]] und [[1949]] war diese Stelle der Start für fünf [[Großglockner Skirennen]].
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Zwischen [[1935]] und [[1949]] war diese Stelle der Start für fünf [[Großglockner Skirennen]].
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[[Datei:Glocknergruppe Adlersruhe Wiesbachhorn Fuscher-Kar-Scharte.jpg|thumb|[[Glocknergruppe]]: Blick von Süden: Links im Vordergrund die Abhänge des [[Kleinglockner]]s, auf dem Bergkamm in der Bildmitte sieht man die Erzherzog-Johann-Hütte, genau darüber die schräg nach rechts abfallende Bergkante ist die [[Hohe Dock]] und dahinter links ganz hinten im Dunst das [[Kitzsteinhorn]], weiter im Vordergrund links das [[Große Wiesbachhorn]], davor links der kleine Zacke ist der [[Hinterer Bratschenkopf|Hintere Bratschenkopf]] und daneben links die [[Klockerin]]. Die Scharte im rechten Bildteil ist die [[Fuscher-Kar-Scharte]] hinunter ins [[Ferleitental]]. Die Aufnahme wurde in den [[1930er]]-Jahren gemacht.]]
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== Zwischenfälle ==
   
=== 2017 ===  
 
=== 2017 ===  
Ein Rettungshubschrauber der Firma [[Heli Austria GmbH]] war am Dienstagabend, den [[1. Juli]] [[2017]], bei der Erzherzog-Johann-Hütte ins Rotieren gekommen, hatte hart am Boden aufgesetzt und war dann umgekippt. Der Heli schwebte zu diesem Zeitpunkt knapp über dem Boden, da er kurz zuvor einen Patienten aufgenommen hatte, erklärte Heli-Tirol Geschäftsführer Roy Knaus am 2. Juli. Der Heli war gegen 20 Uhr wegen eines medizinischen Notfalls gerufen worden. Der Patient dürfte beim Unfall verletzt worden sein, berichtete die Polizei. Er wurde vom Rettungshubschrauber C7 ins Krankenhaus [[Lienz]] geflogen. Der 53-jährige Notarzt erlitt leichte Verletzungen und wurde im [[Krankenhaus Zell am See]] ambulant behandelt. Die zwei weiteren Mitglieder der Besatzung des Unfallhubschraubers, der Pilot und ein Flugretter, blieben unverletzt.<ref>Quelle [http://www.salzburg24.at/hubschrauber-in-tirol-von-windboee-erfasst-und-umgekippt/5058090 www.salzburg24.at], abgefragt am 2. Juli 2017</ref><ref>Link zu einem Bild, [http://cdn1.salzburg24.at/2017/08/Heligro%C3%9Fglockner-650x435.jpg das die Schräglage des Heilicopters zeigt]</ref>
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Ein Rettungshubschrauber der Firma [[Heli Austria GmbH]] war am Dienstagabend, den [[1. Juli]] [[2017]], bei der Erzherzog-Johann-Hütte ins Rotieren gekommen, hatte hart am Boden aufgesetzt und war dann umgekippt. Der Heli schwebte zu diesem Zeitpunkt knapp über dem Boden, da er kurz zuvor einen Patienten aufgenommen hatte, erklärte Heli-Tirol Geschäftsführer Roy Knaus am [[2. Juli]]. Der Heli war gegen 20 Uhr wegen eines medizinischen Notfalls gerufen worden. Der Patient dürfte beim Unfall verletzt worden sein, berichtete die Polizei. Er wurde vom Rettungshubschrauber C7 ins Krankenhaus [[Lienz]] geflogen. Der 53-jährige Notarzt erlitt leichte Verletzungen und wurde im [[Krankenhaus Zell am See]] ambulant behandelt. Die zwei weiteren Mitglieder der Besatzung des Unfallhubschraubers, der Pilot und ein Flugretter, blieben unverletzt.<ref>[http://www.salzburg24.at/hubschrauber-in-tirol-von-windboee-erfasst-und-umgekippt/5058090 www.salzburg24.at], abgefragt am 2. Juli 2017</ref><ref>Link zu einem Bild, [http://cdn1.salzburg24.at/2017/08/Heligro%C3%9Fglockner-650x435.jpg das die Schräglage des Heilicopters zeigt]</ref>
    
=== 2020 ===
 
=== 2020 ===
Am [[8. März]] [[2020]] war bei der Abfahrt der Hütte in Richtung der [[Pasterze]] ein 33-jähriger Kärntner Polizist von einem Schneebrett verschüttet worden und gestorben. Ein kleines Schneebrett erfasste ihn gegen 11:30 Uhr bei der Abfahrt von der Adlersruhe in Richtung Pasterze. Der Kärntner wurde zwar nur teilweise verschüttet, erlitt aber so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb. Er hatte an einem Alpinpolizeikurs teilgenommen.<ref>[[Salzburger Nachrichten]] vom [https://www.sn.at/panorama/oesterreich/sechs-tote-durch-lawinenabgaenge-am-dachstein-und-glockner-84540289 8. März 2020]</ref>
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Am [[8. März]] [[2020]] war bei der Abfahrt der Hütte in Richtung der [[Pasterze]] ein 33-jähriger Kärntner Polizist von einem Schneebrett verschüttet worden und gestorben. Ein kleines Schneebrett erfasste ihn gegen 11:30 Uhr bei der Abfahrt von der Adlersruhe in Richtung Pasterze. Der Kärntner wurde zwar nur teilweise verschüttet, erlitt aber so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb. Er hatte an einem Alpinpolizeikurs teilgenommen.<ref>"[[Salzburger Nachrichten]]" vom [https://www.sn.at/panorama/oesterreich/sechs-tote-durch-lawinenabgaenge-am-dachstein-und-glockner-84540289 8. März 2020]</ref>
 
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== 2022 ==
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[[2022]] wurde ein [[Bauvorhaben Erzherzog-Johann-Hütte]] bekannt.
      
== Bildlinks ==
 
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* Übersichtsbild der [[Großglockner Gipfelregion]].
 
* Übersichtsbild der [[Großglockner Gipfelregion]].
 
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==Weblink==
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==Quellen==
* [http://www.erzherzog-johann-huette.at/ Website der Erzherzog-Johann-Hütte]
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{{homepage|https://www.erzherzog-johann-huette.at}}
 
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* "[[Magazin Nationalpark Hohe Tauern]]", Ausgabe Frühjahr 2009
==Quelle==
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* ''[[Magazin Nationalpark Hohe Tauern]]'', Ausgabe Frühjahr 2009
      
== Einzelnachweise ==
 
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