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| | ==== Inneres Nonntal ==== | | ==== Inneres Nonntal ==== |
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| − | Der Stadtteil ist von einer Reihe gut erhaltener [[mittelalter]]licher Bürgerhäuser geprägt. Das Zentrum des Stadtteiles wird wesentlich von Häusern bestimmt, die im Charakter des [[17. Jahrhundert]]s erhalten sind. Hier steht auch neben der [[Stadtpfarrkirche St. Erhard|Erhardskirche]] das im Kern seit [[1310]] bestehende Siechenhaus (Krankenhaus), das die [[Äbtissinnen vom Nonnberg|Äbtissin]] [[Margarethe von Gebind]] für notleidende Klosterangehörige errichten ließ. Am Haus Nonntaler Hauptstraße 18 sind in mehr als zwei Metern Höhe zwei Gedenktafeln angebracht, die an das [[Hochwasser 1786|Hochwasser]] vom [[25. Juni]] [[1786]] und das [[Hochwasser 1899|Hochwasser vom 14. September 1899]] erinnern. Bevor die [[Salzach]] reguliert wurde, war das Gebiet südlich von Nonntal ein feuchtes Auen- und Sumpfgebiet. | + | Der Stadtteil ist von einer Reihe gut erhaltener [[mittelalter]]licher Bürgerhäuser geprägt. Das Zentrum des Stadtteiles wird wesentlich von Häusern bestimmt, die im Charakter des [[17. Jahrhundert]]s erhalten sind. Hier steht auch neben der [[Stadtpfarrkirche St. Erhard|Erhardskirche]] das im Kern seit [[1310]] bestehende [[Domkapitlisches Spital St. Erhard|Siechenhaus]] (Krankenhaus), das die [[Äbtissinnen vom Nonnberg|Äbtissin]] [[Margaretha I. von Gehing]] für notleidende Klosterangehörige errichten ließ. Am Haus [[Nonntaler Hauptstraße 18]] sind in mehr als zwei Metern Höhe zwei Gedenktafeln angebracht, die an das [[Hochwasser 1786|Hochwasser]] vom [[25. Juni]] [[1786]] und das [[Hochwasser 1899|Hochwasser vom 14. September 1899]] erinnern. Bevor die [[Salzach]] reguliert wurde, war das Gebiet südlich von Nonntal ein feuchtes Auen- und Sumpfgebiet. |
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| | [[Datei:Nonntal Gedenktafel Hochwasser 1899.jpg|thumb|Gedenktafel [[Hochwasser]] [[14. September]] [[1899]] [[Nonntaler Hauptstraße]] Nr. 18.]] | | [[Datei:Nonntal Gedenktafel Hochwasser 1899.jpg|thumb|Gedenktafel [[Hochwasser]] [[14. September]] [[1899]] [[Nonntaler Hauptstraße]] Nr. 18.]] |
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| | ==== Äußeres Nonntal ==== | | ==== Äußeres Nonntal ==== |
| − | Zwischen dem inneren und dem äußeren Nonntal steht eine [[Bildstock Pieta in Nonntal|Mariensäule]], an deren Stelle zuvor ein Weichbildkreuz stand, das einst die Grenze der städtischen Gerichtsbarkeit anzeigte. Das äußere Nonntal war ursprünglich von verstreut liegenden Höfen (größtenteils im Eigentum der [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg]] geprägt. Die bauliche Entwicklung dieses nahe der [[Innenstadt]] gelegenen Siedlungsraumes beginnt in der [[Zwischenkriegszeit]] mit der Errichtung der [[Petersbrunnstraße]] und [[Erzabt-Klotz-Straße]] und der daran anschließenden Bebauung mit Wohnhäusern und Wohnanlagen in den [[1950er]]- bis [[1960er]]-Jahre. In den [[1970er]]-Jahren folgen weitere moderne Bauten, wie zum Beispiel die Schul- und Universitätsgebäude an der [[Akademiestraße]] und das [[ORF Landesstudio Salzburg]], sowie weitere Wohnanlagen entlang der [[Fürstenallee]] bis hinaus nach [[Thumegg]]. Seit [[2000]] wird nachverdichtet; es entstehen moderne Wohnsiedlungen wie zum Beispiel im [[Paradiesgarten]] und mehrere Projekte des Bauträgers [[Casco]] entlang der [[Fürstenallee]]. | + | Zwischen dem inneren und dem äußeren Nonntal steht eine [[Bildstock Pieta in Nonntal|Mariensäule]], an deren Stelle zuvor ein Weichbildkreuz stand, das einst die Grenze der städtischen Gerichtsbarkeit anzeigte. Das äußere Nonntal war ursprünglich von verstreut liegenden Höfen (größtenteils im Eigentum der [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg]] geprägt. Die bauliche Entwicklung dieses nahe der [[Innenstadt]] gelegenen Siedlungsraumes beginnt in der [[Zwischenkriegszeit]] mit der Errichtung der [[Petersbrunnstraße]] und [[Erzabt-Klotz-Straße]] und der daran anschließenden Bebauung mit Wohnhäusern und Wohnanlagen in den [[1950er]]- bis [[1960er]]-Jahre. In den [[1970er]]-Jahren folgen weitere moderne Bauten, wie zum Beispiel die Schul- und Universitätsgebäude an der [[Akademiestraße]] und das [[ORF Landesstudio Salzburg]], sowie weitere Wohnanlagen entlang der [[Fürstenallee]] bis hinaus nach [[Thumegg]]. Seit [[2000]] wird nachverdichtet; es entstehen moderne Wohnsiedlungen wie zum Beispiel "im Paradiesgarten" und mehrere Projekte des Bauträgers Casco entlang der [[Fürstenallee]]. |
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| | [[Bild:Salzburg_Sued_02.jpg|thumb|Blick von der [[Festung Hohensalzburg]] in das Äußere Nonntal.]] | | [[Bild:Salzburg_Sued_02.jpg|thumb|Blick von der [[Festung Hohensalzburg]] in das Äußere Nonntal.]] |