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Dieser Konflikt der Stadtregierung, einerseits mehr Gäste in die Stadt bringen zu wollen, andererseits - nur - den Reisebusverkehr aus der inneren Stadt zu verbannen, ist nicht neu. Schon am [[28. Juli]] [[1955]] kam es zum ersten Protest gegen eine Busregelung. Kaum hat sich die Stadt dazu durchgerungen, während der [[Salzburger Festspiele|Festspielzeit]] Reisebusse nicht mehr in der Altstadt parken zulassen – sie werden von Pfadfinderlotsen per Fahrrad von der Aussteigestelle [[Kapitelplatz]] zum Parkplatz im [[Nonntal]] geführt – wird Protest seitens der Busfahrer laut. Diese drohen, Salzburg künftig nicht mehr anfahren zu wollen.
 
Dieser Konflikt der Stadtregierung, einerseits mehr Gäste in die Stadt bringen zu wollen, andererseits - nur - den Reisebusverkehr aus der inneren Stadt zu verbannen, ist nicht neu. Schon am [[28. Juli]] [[1955]] kam es zum ersten Protest gegen eine Busregelung. Kaum hat sich die Stadt dazu durchgerungen, während der [[Salzburger Festspiele|Festspielzeit]] Reisebusse nicht mehr in der Altstadt parken zulassen – sie werden von Pfadfinderlotsen per Fahrrad von der Aussteigestelle [[Kapitelplatz]] zum Parkplatz im [[Nonntal]] geführt – wird Protest seitens der Busfahrer laut. Diese drohen, Salzburg künftig nicht mehr anfahren zu wollen.
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Einerseits verringern Busse deutlich den Individualverkehr (ein Reisebus mit durchschnittlich 40 Plätzen ersetzt durchschnittlich 20 PKW's), andererseits sehen die derzeitigen Maßnahmen im Stadtgebiet von Salzburg deutliche Benachteiligungen für diese Art der Fortbewegung vor. Während sich beliebig lange PKW-Kolonnen durch die Straßen der inneren Stadt quälen dürfen, möglicherweise auch sich auf den Kais kreisend eine Parklücke erhoffen, werden Busgäste auf die beiden Busterminals in der [[Paris-Lodron-Straße]] oder [[Nonntal]] verwiesen.  
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Mit Ostern [[1992]] mussten die Reisebusse an der Stadtgrenze stehen bleiben. Die Insassen musste in Shuttle-Busse umsteigen. Die Konzession für dieses "innerstädtische Bussystem" erhielt der aus St. Ulrich am Pillersee ([[Tirol]]) stammende Busunternehmer Nothegger, der kurz nach Beginn dieser Aktion in Konkurs ging. Die [[Salzburger Stadtwerke]] und [[Albus]] übernahmen den Transport noch eine Saison lang, bevor das System am [[18. August]] [[1992]] im Gemeinderat ''zu Grabe getragen'' wurde und [[1994]] durch das Korridorsystem ersetzt wurde<ref>{{Quelle SN|26. April 2012}}</ref>.
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Einerseits verringern Busse deutlich den Individualverkehr (ein Reisebus mit durchschnittlich 40 Plätzen ersetzt durchschnittlich 20 PKW's), andererseits sehen die derzeitigen Maßnahmen im Stadtgebiet von Salzburg deutliche Benachteiligungen für diese Art der Fortbewegung vor. Während sich beliebig lange PKW-Kolonnen durch die Straßen der inneren Stadt quälen dürfen, möglicherweise auch sich auf den Kais kreisend eine Parklücke erhoffen, werden Busgäste auf die beiden [[Busterminals]] in der [[Paris-Lodron-Straße]] oder [[Busterminal Salzburg Süd|Nonntal]] verwiesen.  
    
Lange Zeit haben auch Politiker die Kaufkraft dieser Bustouristen unterschätzt. Vor allem weitgehend unbekannt ist die Tatsache, dass beispielsweise zu den Festspielen die Sponsoren, aber auch anderen Firmen und Institutionen Gäste busweise nach Salzburg einladen und im Stadtgebiet bewegen müssen. Dabei erreichen die Ausgaben durchaus € 500.-- und mehr pro Person und Tag, die für und von diesen Festspielgästen ausgegeben werden. Trotzdem können diese Gäste bedingt durch Fahrverbote und Auflagen für kostenpflichtige Sondergenehmigungen für Busfahrten im inneren Stadtgebiet nur bedingt transportiert werden und müssen teilweise auch zu Fuß von ihren Hotels wie [[Hotel Sacher|Sacher]] oder [[Hotel Sheraton Salzburg|Sheraton]] gehen. Im Gegensatz zu den PKW-Gästen, die ja z. B. durch die [[Mönchsberggaragen|Altstadtgaragen]] unmittelbar am historischen Altstadtkern aus- und einsteigen können.
 
Lange Zeit haben auch Politiker die Kaufkraft dieser Bustouristen unterschätzt. Vor allem weitgehend unbekannt ist die Tatsache, dass beispielsweise zu den Festspielen die Sponsoren, aber auch anderen Firmen und Institutionen Gäste busweise nach Salzburg einladen und im Stadtgebiet bewegen müssen. Dabei erreichen die Ausgaben durchaus € 500.-- und mehr pro Person und Tag, die für und von diesen Festspielgästen ausgegeben werden. Trotzdem können diese Gäste bedingt durch Fahrverbote und Auflagen für kostenpflichtige Sondergenehmigungen für Busfahrten im inneren Stadtgebiet nur bedingt transportiert werden und müssen teilweise auch zu Fuß von ihren Hotels wie [[Hotel Sacher|Sacher]] oder [[Hotel Sheraton Salzburg|Sheraton]] gehen. Im Gegensatz zu den PKW-Gästen, die ja z. B. durch die [[Mönchsberggaragen|Altstadtgaragen]] unmittelbar am historischen Altstadtkern aus- und einsteigen können.