==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>==
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>==
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Das Neozoon ''C. roscipennella'' wurde in Salzburg erstmals durch Minenfunde an der Nahrungspflanze im Jahr 2016 in der [[Stadt Salzburg]] nachgewiesen (Zone Ia nach Embacher et al. 2011). Seither konnte die Art an mehren Stellen im Stadtgebiet (so in den Stadtteilen [[Gnigl]] und [[Aigen]]) wiedergefunden werden, sodass von einer dauerhaften Etablierung im Land auszugehen ist. Die bisher dokumentierte Höhenverbreitung ist gering und reicht nur von rund 420 bis 520 m. Die Art tritt sowohl an angepflanzten Walnussbäumen im Siedlungsgebiet, als auch an verwilderten Nussbäumen am Waldrand auf. Die [[Glossar Biologie#P|Phänologie]] ist nicht eindeutig geklärt, doch weisen die Minenfunde im Juni und August auf zwei Generationen im Jahr hin, wobei die Imagines überwintern ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2020).
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Das Neozoon ''C. roscipennella'' wurde in Salzburg erstmals durch Minenfunde an der Nahrungspflanze im Jahr 2016 in der [[Stadt Salzburg]] nachgewiesen (Zone Ia nach Embacher et al. 2024). Seither konnte die Art an mehren Stellen im Stadtgebiet (so in den Stadtteilen [[Gnigl]] und [[Aigen]]) wiedergefunden werden, sodass von einer dauerhaften Etablierung im Land auszugehen ist. 2024 gelang dann erstmals auch die Zucht der Imgao. Die bisher dokumentierte Höhenverbreitung ist gering und reicht nur von rund 425 bis 520 m. Die Art tritt sowohl an angepflanzten Walnussbäumen im Siedlungsgebiet, als auch an verwilderten Nussbäumen am Waldrand auf. Die [[Glossar Biologie#P|Phänologie]] ist nicht eindeutig geklärt, doch weisen die Minenfunde im Juni und August auf zwei Generationen im Jahr hin, wobei die Imagines überwintern ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2025).
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==Nachbarfaunen==
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Nach Huemer (2013) fehlte die Art bis 2013 nur in Salzburg und im Burgenland, kam aber in allen übrigen österreichischen Bundesländern vor. Klimesch (1990) meldet ''C. roscipennella'' aus allen drei Landesteilen von Oberösterreich. In Bayern dagegen ist nur ein bestätigter Fund aus dem Schichtstufenland vor 1901 bekannt, Angaben für das Tertiär-Hügelland und die voralpinen Schotterplatten, als auch für das ostbayrische Grundgebirge sind fraglich (Haslberger & Segerer 2016).