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Textersetzung - „Rupert von Worms“ durch „Rupert von Salzburg
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Die Voraussetzungen dafür, dass es bereits ein römisches Aquädukt als Vorläufer des heutigen Stiftsarmes gegeben haben könnte, wären gut. Die geologischen Voraussetzung wären günstig, ein Höhenunterschied zwischen der Quelle in der [[Riedenburg]] zur römischen Siedlung wäre mit rund neun Metern ebenfalls gegeben. Der heute nicht mehr vorhandene Riedenburgbach dürfte sein Wasser aus Terrassenschotter aus einer Tiefe von zwei bis fünf Metern erhalten haben, also klares Wasser. Er hätte also Lieferant für römisches Trink- und Nutzwasser sein können. Eine spekulative Wasserführung von etwa 36 m³/h wären denkbar. Diese Annahme stützt sich auf bekanntes Wissen, dass um 800 Mühlen vom Riedenburgbach angetrieben worden waren.
 
Die Voraussetzungen dafür, dass es bereits ein römisches Aquädukt als Vorläufer des heutigen Stiftsarmes gegeben haben könnte, wären gut. Die geologischen Voraussetzung wären günstig, ein Höhenunterschied zwischen der Quelle in der [[Riedenburg]] zur römischen Siedlung wäre mit rund neun Metern ebenfalls gegeben. Der heute nicht mehr vorhandene Riedenburgbach dürfte sein Wasser aus Terrassenschotter aus einer Tiefe von zwei bis fünf Metern erhalten haben, also klares Wasser. Er hätte also Lieferant für römisches Trink- und Nutzwasser sein können. Eine spekulative Wasserführung von etwa 36 m³/h wären denkbar. Diese Annahme stützt sich auf bekanntes Wissen, dass um 800 Mühlen vom Riedenburgbach angetrieben worden waren.
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Der Bau selbst sollte für die Römer keine Probleme dargestellt haben. Der Stollen wurde beidseitig angeschlagen. Nach jeweils etwa 100 Metern war der Durchschlag erfolgt. Diese Anlage blieb bis Ende des [[7. Jahrhundert]]s in Betrieb. Also etwa bis zur Ankunft von [[Rupert von Worms]] in Salzburg. Er wählte dann zur (Neu)Gründung des Klosters einen sicheren Platz, der gegen Hochwasser geschützt und mit einer sicheren [[Trinkwasser für die Stadt Salzburg|Trinkwasserversorgung]] ausgestattet war.
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Der Bau selbst sollte für die Römer keine Probleme dargestellt haben. Der Stollen wurde beidseitig angeschlagen. Nach jeweils etwa 100 Metern war der Durchschlag erfolgt. Diese Anlage blieb bis Ende des [[7. Jahrhundert]]s in Betrieb. Also etwa bis zur Ankunft von [[Rupert von Salzburg]] in Salzburg. Er wählte dann zur (Neu)Gründung des Klosters einen sicheren Platz, der gegen Hochwasser geschützt und mit einer sicheren [[Trinkwasser für die Stadt Salzburg|Trinkwasserversorgung]] ausgestattet war.
    
Um 800 n. Chr. liegen Berichte vor, dass der Riedenburgbach um den [[Rainberg]] umgeleitet worden war, um die Mühlenbetriebe in Mülln aufrecht erhalten zu können. Die Gründe, weshalb man trotz der Bedeutung einer sicheren Trinkwasserversorgung für das damalige Salzburg diesen Bach umleiten musste, finden sich in einer Hangrutschung. Diese hatte den südlichen Teil des römischen Stollens  weitreichend eingeschüttet und unbrauchbar gemacht. So staute der Bach und versumpfte die wichtigen Weideplätze der St. Peter Wiesen. Die Umleitung schuf Abhilfe.  
 
Um 800 n. Chr. liegen Berichte vor, dass der Riedenburgbach um den [[Rainberg]] umgeleitet worden war, um die Mühlenbetriebe in Mülln aufrecht erhalten zu können. Die Gründe, weshalb man trotz der Bedeutung einer sicheren Trinkwasserversorgung für das damalige Salzburg diesen Bach umleiten musste, finden sich in einer Hangrutschung. Diese hatte den südlichen Teil des römischen Stollens  weitreichend eingeschüttet und unbrauchbar gemacht. So staute der Bach und versumpfte die wichtigen Weideplätze der St. Peter Wiesen. Die Umleitung schuf Abhilfe.  

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