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Die "[[Salzburger Nachrichten]]" titelten am [[2. Mai]] 1965 ihre Sportseite mit "Defektteufel vereitelte sowejtischen Sensationssieg". Aber Weltmeister Hugh Anderson fuhr Klassen- und Rundenrekord.
 
Die "[[Salzburger Nachrichten]]" titelten am [[2. Mai]] 1965 ihre Sportseite mit "Defektteufel vereitelte sowejtischen Sensationssieg". Aber Weltmeister Hugh Anderson fuhr Klassen- und Rundenrekord.
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Mehr als 40 000 Besucher erlebten spannende Rennen wie das Rennen der 350-cm³-Klasse. In diesem Rennen hielt die Dramatik bis zur letzten Runde an. Denn der schon fast als Sensationssieger feststehende sowiej-russische Fahrer Endel Kilsa konnte mit seiner "Wostok" dem Angriff des Tschechen František Bocek auf "CZ" wenige hundert Meter vor dem Ziel nicht mehr standhalten und musste infolge eines Motorschadens aufgeben. Der Salzburger [[Rudi Thalhammer]] hielt mit der Weltelite gut mit und es hatte den Anschein, als könnte er in der Entscheidung mitreden. Allerdings wurde er Opfer seines eigenen hohen Tempos und, um einen Sturz zu vermeiden, fuhr er in die "Garage" (Auslauf). Damit verlor er wertvolle Zeit, die er nicht mehr aufholen konnte.  
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Mehr als 40 000 Besucher erlebten spannende Rennen wie das Rennen der 350-cm³-Klasse. In diesem Rennen hielt die Dramatik bis zur letzten Runde an. Denn der schon fast als Sensationssieger feststehende sowiej-russische Fahrer Endel Kilsa konnte mit seiner "Wostok" dem Angriff des Tschechen František Bocek auf "CZ" wenige hundert Meter vor dem Ziel nicht mehr standhalten und musste infolge eines Motorschadens aufgeben. Der Salzburger [[Rudolf Thalhammer (Motorradrennfahrer)|Rudi Thalhammer]] hielt mit der Weltelite gut mit und es hatte den Anschein, als könnte er in der Entscheidung mitreden. Allerdings wurde er Opfer seines eigenen hohen Tempos und, um einen Sturz zu vermeiden, fuhr er in die "Garage" (Auslauf). Damit verlor er wertvolle Zeit, die er nicht mehr aufholen konnte.  
    
Nicht minder spektakulär war das Rennen der Halbliterklasse. Hier begrub der überaus spektakulär fahrende Amerikaner Anthony Woodmann, der weit in Führung lag, seine Siegchancen als er zu stark forcierte mit einem Sturz. In der Klasse bis 125 cm³ siegte erwartungsgemäß der dreifache Neuseeländische Weltmeister Hugh Anderson auf Werks-Suzuki. Er feierte nicht nur einen überlegenen Start-Zielsieg, sondern als einziger Fahrer im diesjährigen Grand Prix mit 115,03 km/h die bestehende Bestzeit (Schneider auf Suzuki 113,20 km/h) und den Rundenrekord in dieser Klasse auf 117,95 km/h verbesserte (Schneider 116,10 km/h).  
 
Nicht minder spektakulär war das Rennen der Halbliterklasse. Hier begrub der überaus spektakulär fahrende Amerikaner Anthony Woodmann, der weit in Führung lag, seine Siegchancen als er zu stark forcierte mit einem Sturz. In der Klasse bis 125 cm³ siegte erwartungsgemäß der dreifache Neuseeländische Weltmeister Hugh Anderson auf Werks-Suzuki. Er feierte nicht nur einen überlegenen Start-Zielsieg, sondern als einziger Fahrer im diesjährigen Grand Prix mit 115,03 km/h die bestehende Bestzeit (Schneider auf Suzuki 113,20 km/h) und den Rundenrekord in dieser Klasse auf 117,95 km/h verbesserte (Schneider 116,10 km/h).