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| | <blockquote>''Hofrat Jakob Dunkl gestorben | | <blockquote>''Hofrat Jakob Dunkl gestorben |
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| − | ''In [[Stadt Salzburg|Salzburg]], [[Sanatorium Schenk|Franz Josefstraße 29]], starb Hofrat i. R Ingenieur Jakob Dunkl, gewesener Landesforstinspektor und Mitglied des Landeskulturrates, im 72. Lebensjahre. | + | ''In [[Stadt Salzburg|Salzburg]], [[Sanatorium Schenk|Franz Josefstraße 29]], starb Hofrat i. R Ingenieur Jakob Dunkl, gewesener Landesforstinspektor und Mitglied des Landeskulturrates, im 72. Lebensjahre. Die Beerdigung ist am Freitag, um 3 Uhr, am [[Kommunalfriedhof]]. Der Verstorbene war ein hochverdienter Forstbeamter, der sich um die Pinzgauer Gemeindewälder, besonders aber um die vierzehn ausgeforsteten Gemeinden des Pinzgaues große Verdienste erworben hat, weshalb ihn auch die meisten Pinzgauer Gemeinden zu ihrem Ehrenbürger ernannt haben. In Weyer (O.ö.) geboren, kam Dunkl nach Vollendung seiner Studien im Jahre [[1880]] in den Staatsforstdienst, wurde [[1892]] Bezirksforsttechniker und war während seiner erfolgreichen Dienstzeit zweimal auch ins Ackerbauministerium zur Dienstleistung berufen worden. |
| − | Die Beerdigung ist am Freitag, um 3 Uhr, am [[Kommunalfriedhof]]. Der Verstorbene war ein hochverdienter Forstbeamter, der sich um die Pinzgauer Gemeindewälder, besonders aber um die vierzehn ausgeforsteten Gemeinden des Pinzgaues große Verdienste erworben hat, weshalb ihn auch die meisten Pinzgauer Gemeinden zu ihrem Ehrenbürger ernannt haben. In Weyer (O.ö.) geboren, kam Dunkl nach Vollendung seiner Studien im Jahre [[1880]] in den Staatsforstdienst, wurde [[1892]] Bezirksforsttechniker und war während seiner erfolgreichen Dienstzeit zweimal auch ins Ackerbauministerium zur Dienstleistung berufen worden. | |
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| | ''Im Jahre 1909 zum Landesforstinspektor für Kärnten ernannt, kam er 1912 in gleicher Eigenschaft nach Salzburg. [[1919]] wurde Dunkl zum Hofrat ernannt, 1923 trat er in den Ruhestand. Hofrat Dunkl war aber bis in seine letzten Lebenstage tätig. Seit dem Jahre 1924 gehörte er dem Salzburger Landeskulturrat als Mitglied und seit einigen Jahren auch dem Hauptausschuß dieser Körperschaft an. Er war auch Mitglied der Kommission für die Pinzgauer Gemeindewälder und Wirtschaftsverwalter der vierzehn ausgeforsteten Gemeinden des Pinzgaues, wie überhaupt die Regelung der Verhältnisse in diesen Wäldern sein Lebenswerk bildete. | | ''Im Jahre 1909 zum Landesforstinspektor für Kärnten ernannt, kam er 1912 in gleicher Eigenschaft nach Salzburg. [[1919]] wurde Dunkl zum Hofrat ernannt, 1923 trat er in den Ruhestand. Hofrat Dunkl war aber bis in seine letzten Lebenstage tätig. Seit dem Jahre 1924 gehörte er dem Salzburger Landeskulturrat als Mitglied und seit einigen Jahren auch dem Hauptausschuß dieser Körperschaft an. Er war auch Mitglied der Kommission für die Pinzgauer Gemeindewälder und Wirtschaftsverwalter der vierzehn ausgeforsteten Gemeinden des Pinzgaues, wie überhaupt die Regelung der Verhältnisse in diesen Wäldern sein Lebenswerk bildete. |
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| | Er war Ehrenbürger zahlreicher Gemeinden, darunter der Marktgemeinde [[Ehrenbürger der Stadt Zell am See|Zell am See]], die [[Saalfelden-Land (Gemeinde)|Landgemeinde]] [[Ehrenbürger der Stadt Saalfelden am Steinernen Meer|Saalfelden]].<ref>Salzburgischer Geschäfts-, Volks- und Amts-Kalender für das Jahr 1907. 35. Jg. Salzburg (Mayr) 1907.</ref> und [[Fusch an der Großglocknerstraße]].<ref>Quelle siehe Schreiben des Gemeindeamts Fusch vom 11. Mai 1938 in [[Ehrenbürger der Gemeinde Fusch an der Großglocknerstraße]].</ref> | | Er war Ehrenbürger zahlreicher Gemeinden, darunter der Marktgemeinde [[Ehrenbürger der Stadt Zell am See|Zell am See]], die [[Saalfelden-Land (Gemeinde)|Landgemeinde]] [[Ehrenbürger der Stadt Saalfelden am Steinernen Meer|Saalfelden]].<ref>Salzburgischer Geschäfts-, Volks- und Amts-Kalender für das Jahr 1907. 35. Jg. Salzburg (Mayr) 1907.</ref> und [[Fusch an der Großglocknerstraße]].<ref>Quelle siehe Schreiben des Gemeindeamts Fusch vom 11. Mai 1938 in [[Ehrenbürger der Gemeinde Fusch an der Großglocknerstraße]].</ref> |
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| − | Im Mai 1933 wurden Hofrat Jakob Dunkl und dem Bezirksoberförster i. R. Hubert Goßner namens der Waldgenossenschaft Zell am See für 45jähriges, "uneigennütziges wie unermüdliches Wirken für die Berechtigten des Zeller Gemeindewaldes" eine Ehrenurkunde überreicht, die von Fachlehrer [[Richard Treuer]] und vom Photographen [[Karl Haidinger]] ausgeführt wurde.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19330520&query=%22Jakob+Dunkl%22&ref=anno-search&seite=7 ANNO], "Salzburger Chronik", Ausgabe vom 20. Mai 1933, Seite 7</ref> | + | Im Mai [[1933]] wurden Hofrat Jakob Dunkl und dem Bezirksoberförster i. R. Hubert Goßner namens der Waldgenossenschaft Zell am See für 45jähriges, "uneigennütziges wie unermüdliches Wirken für die Berechtigten des Zeller Gemeindewaldes" eine Ehrenurkunde überreicht, die von Fachlehrer [[Richard Treuer]] und vom Photographen [[Karl Haidinger]] ausgeführt wurde.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19330520&query=%22Jakob+Dunkl%22&ref=anno-search&seite=7 ANNO], "Salzburger Chronik", Ausgabe vom 20. Mai 1933, Seite 7</ref> |
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| | == Quellen == | | == Quellen == |