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, 20:24, 2. Mär. 2025
'''Harald Mann''' (* [[26. Dezember]] [[1936]] in der [[Stadt Salzburg]]; † [[26. Jänner]] [[2008]] ebenda) war Drogist und Visionär.
== Leben ==
Ab dem zehnten Lebensjahr trat er in die Fußstapfen seines Vaters und wurde Drogist. Er war der jüngste von drei Söhnen. Sein Großvater mütterlicherseits war [[Alois Kohlmayr]], der Heimatdichter, Landwirt und letzter k.u.k. Postmeister in der Gemeinde [[Untertauern]] war, deren Geschicke er 32 Jahre lang als [[Bürgermeister der Gemeinde Untertauern|Untertauern]] lenkte. Seine Mutter war Gretl Mann, geborene Kohlmayr.<ref>{{Quelle SN|6. Dezember 1986, Parte}}</ref>
Mit 18 Jahren, es war [[1954]], traf ihn die Eingebung zur "[[Immergrüne Stadt|Immergrünen Stadt]]". Seither zieht Mann mit der viel diskutierten Ideen von übergrünten Gebäuden durch die Lande. Ihn ereilte damit das Los vieler Erfinder. Die Idee war genial, doch die Umsetzung scheiterte, weil eine Lobby, Geldgeben und wagemutige Bauträger fehlten.
Einmal, [[1982]], war Mann fast an seinem Ziel. Doch der [[Salzburger Stadtsenat]] brachte die "grüne Kurstadt" in [[Leopoldskroner Moos]] zu Fall.
Seinen größten Erfolg bezeichnet Harald Mann die Sonnwendfeiern auf der Salzach ab [[1974]]. Sein Traum war aus Zwentendorf ein Kraftwerk für Alternativenergie zu machen.
Als man [[2001]] mit dem Bau der heutigen [[Red Bull Arena]] begann, präsentierten Gegner eines Stadions in [[Kleßheim]] ihre Alternative: Klaus Arnold, Gerhard Mayr, Christian Mayr, Architekt Hans Danmayr und Harald Mann wollten eine Kombination für Fußballspiel und Trabrennen in [[Liefering]] am [[Saalachspitz]] bauen: Ein abgesenktes Fußballstadion für 20 000 Zuschauer, das von einer [[Trabrennbahn]] umrahmt ist. Was Danmayr zu Papier gebracht hatte, bezeichnete Klaus Arnold von der Wirtschaftsuniversität in Wien als innovative Lösung mit Mehrfachnutzung. Ohne Tiefgarage für 1 000 Autos sollten sich die Kosten "in ähnlicher Höhe wie in Kleßheim" bewegen. Grundeigentümerin Isolde Pichler sei gesprächsbereit, sagte damals Mann.
[[1986]] verkaufte er sein Geschäft, seit [[1993]] wohnte er in [[Thalgau]]. Mann lebte von seiner Frau getrennt, mit der er zwei Söhne und eine Tochter hatte.
Harald Mann hatte bis [[1991]] (oder kurz davor) das "Mann-Haus" (Parfümerie) an der [[Rainerstraße]] 6 gehört, das er an die Z verkaufte.<ref>{{Quelle SN|18. März 1991, Seite 16}}</ref>
Er liegt auf dem [[Waldfriedhof Aigen]] begraben.
== Quellen ==
* {{Quelle SN|21. Dezember 2006, Lokalteil Seite 13: "Grüne Initiative mit 70 Jahren"}}
* {{Quelle SN|5. Mai 2001, Lokalteil Seite 15: "Der Erfinder unerhörter Ideen"}}
* {{Quelle SN|16. Dezember 2000, Lokalteil Seite 2: "Neue Stadion-Träume"}}
* [https://www.stadt-salzburg.at/MagSbg.Web.App.SucheVerstorbene/SucheVerstorbene.aspx#searchResults www.stadt-salzburg.at], Gräbersuche
== Einzelnachweis ==
<references/>
{{SORTIERUNG: Mann, Harald}}
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
[[Kategorie:Unternehmer]]
[[Kategorie:Unternehmer (Geschichte)]]
[[Kategorie:Wirtschaftstreibender]]
[[Kategorie:Kaufmann]]
[[Kategorie:Kaufmann (Geschichte)]]
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]
[[Kategorie:Töchter und Söhne der Stadt Salzburg]]
[[Kategorie:Flachgau]]
[[Kategorie:Thalgau]]
[[Kategorie:Geboren 1936]]
[[Kategorie:Gestorben 2008]]