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==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
Als ''Siederia meierella'' wurden ursprünglich jene, später als ''[[Siederia talagovensis]]'' beschriebenen Tiere bezeichnet, die 1989 erstmals in den Salzburger Kalkalpen, am Nordufer des Fuschlsees, gefunden wurden (Zeller-Lukashort et. al. 1994). Unter diesem Namen fanden die Salzburger Tiere auch Eingang in die Listen von Huemer & Tarmann (1993) und Huemer (2013), aber auch in ZOBODAT (2025) und GBIF (2025).
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Als ''Siederia meierella'' wurden ursprünglich jene, später als ''[[Siederia talagovensis]]'' beschriebenen Tiere bezeichnet, die [[1989]] erstmals in den [[Salzburger Kalkalpen]], am Nordufer des [[Fuschlsee]]s, gefunden wurden (Zeller-Lukashort et. al. 1994). Unter diesem Namen fanden die Salzburger Tiere auch Eingang in die Listen von Huemer & Tarmann (1993) und Huemer (2013), aber auch in ZOBODAT (2025) und GBIF (2025).
    
==Nachbarfaunen==
 
==Nachbarfaunen==
''S. meierella'' (jetzt ''Dahlica meierella'') ist eine Art der Südalpen, die vom Monte Baldo am Gardasee bis in die Julischen Alpen verbreitet ist, in den Nordalpen und somit auch in Salzburg aber fehlt. In Österreich ist die Art nur aus Kärnten bekannt (Huemer 2013). Sie fehlt auch in Bayern (Haslberger & Segerer 2016).
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''S. meierella'' (jetzt ''Dahlica meierella'') ist eine Art der Südalpen, die vom Monte Baldo am Gardasee bis in die Julischen Alpen verbreitet ist, in den Nordalpen und somit auch in Salzburg aber fehlt. In Österreich ist die Art nur aus [[Kärnten]] bekannt (Huemer 2013). Sie fehlt auch in [[Bayern]] (Haslberger & Segerer 2016).
    
==Biologie und Gefährdung==
 
==Biologie und Gefährdung==
''S. meierella'' bewohnt mit Flechten bewachsene Kalk- und Dolomitfelsen, sowie Felsabbrüche in der montanen Zone der südlichen Kalkalpen (600 bis 1450 m nach Kurz & Kurz 2025). Die Säcke kommen oft in großer Zahl vor und sind durch ihre Belegung mit weißen Flechtenteilen recht gut getarnt.
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''S. meierella'' bewohnt mit Flechten bewachsene Kalk- und Dolomitfelsen, sowie Felsabbrüche in der montanen Zone der südlichen Kalkalpen (600 bis 1 450 [[m ü. A.]] nach Kurz & Kurz 2025). Die Säcke kommen oft in großer Zahl vor und sind durch ihre Belegung mit weißen Flechtenteilen recht gut getarnt.
    
==Quellen==
 
==Quellen==
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*Zeller-Lukashort, H.C., M. E. Kurz & M. A. Kurz 1994. Zur Kenntnis der Psychidenfauna von Salzburg (Lepidoptera, Psychidae). Entomofauna 15 (22): 257-260.
 
*Zeller-Lukashort, H.C., M. E. Kurz & M. A. Kurz 1994. Zur Kenntnis der Psychidenfauna von Salzburg (Lepidoptera, Psychidae). Entomofauna 15 (22): 257-260.
 
*ZOBODAT 2025. Biogeografische Recherche. URL: http://www.zobodat.at [online 2025.01.01].
 
*ZOBODAT 2025. Biogeografische Recherche. URL: http://www.zobodat.at [online 2025.01.01].
 
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== Einzelnachweis ==
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<references />
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[[Kategorie:Wissenschaft]]
 
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[[Kategorie:Biologie]]
 
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