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Während des Jahres 1927 war Guritzer vom Zeller [[Fremdenverkehrspionier]] [[Georg Oberschneider]] als Pilot für Rundflüge in Zell am See engagiert. Doch das [[Flugzeug Typ A 30]], das dem Zeller Bootsverleiher Brettschneider gehörte, war sehr störungsanfällig. Dabei kam es am [[23. Dezember]] 1927 zu einer Notlandung in [[St. Martin bei Lofer]] wegen eines technische Defekts.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19271227&query=%22Johann+Guritzer%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], Salzburger Wacht, Ausgabe vom 27. Dezember 1927, Seite 4</ref>
 
Während des Jahres 1927 war Guritzer vom Zeller [[Fremdenverkehrspionier]] [[Georg Oberschneider]] als Pilot für Rundflüge in Zell am See engagiert. Doch das [[Flugzeug Typ A 30]], das dem Zeller Bootsverleiher Brettschneider gehörte, war sehr störungsanfällig. Dabei kam es am [[23. Dezember]] 1927 zu einer Notlandung in [[St. Martin bei Lofer]] wegen eines technische Defekts.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19271227&query=%22Johann+Guritzer%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], Salzburger Wacht, Ausgabe vom 27. Dezember 1927, Seite 4</ref>
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Im März [[1928]] musste die Firma von Brettschneider bereits Konkurs anmelden, zu groß war der Verschleiß an Material. [[1929]] wagte man zwar einen weiteren Firmengründungsversuch, doch wegen der mangelnden finanziellen Basis scheiterte auch dieses Unternehmen. Nach längerer Arbeitslosigkeit bot Guritzer [[1932]] mit seinem zweiten Eigenbau Rundflüge in Vöcklabruck an. Bei einem Soloflug verunglückte er während der Landung aus einer Höhe von 50 Metern tödlich ab. Wenige Minuten nach dem Absturz waren bereits eine [[Gendarmerie]]-Patrouille und Passanten bei dem Abgestürzten. Guritzer konnte noch mitteilen, dass er in eine Bö geraten war, die das Flugzeug zu Boden drückte. Dann wurde er bewusstlos und verstarb wenig später ohne wieder das Bewusstsein erlangt zu haben im nahen Krankenhaus.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19320829&query=%22Johann+Guritzer%22&ref=anno-search&seite=1 ANNO], "[[Salzburger Volksblatt]]", Ausgabe vom 29. August 1932, Seite 3</ref>
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Im März [[1928]] musste die Firma von Brettschneider bereits Konkurs anmelden, zu groß war der Verschleiß an Material. [[1929]] wagte man zwar einen weiteren Firmengründungsversuch, doch wegen der mangelnden finanziellen Basis scheiterte auch dieses Unternehmen. Nach längerer Arbeitslosigkeit bot Guritzer [[1932]] mit seinem zweiten Eigenbau Rundflüge in Vöcklabruck an. Bei einem Soloflug stürzte er während der Landung aus einer Höhe von 50 Metern tödlich ab. Wenige Minuten nach dem Absturz waren bereits eine [[Gendarmerie]]-Patrouille und Passanten bei dem Abgestürzten. Guritzer konnte noch mitteilen, dass er in eine Bö geraten war, die das Flugzeug zu Boden drückte. Dann wurde er bewusstlos und verstarb wenig später ohne wieder das Bewusstsein erlangt zu haben im nahen Krankenhaus.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19320829&query=%22Johann+Guritzer%22&ref=anno-search&seite=1 ANNO], "[[Salzburger Volksblatt]]", Ausgabe vom 29. August 1932, Seite 3</ref>
    
Er wurde ursprünglich in Vöcklabruck begraben, seine sterblichen Überreste wurden aber am [[24. Juni]] [[1946]] exhumiert und im Familiengrab seines Schwiegervaters Deggendorfer im [[Stadtfriedhof Maxglan]] beigesetzt.
 
Er wurde ursprünglich in Vöcklabruck begraben, seine sterblichen Überreste wurden aber am [[24. Juni]] [[1946]] exhumiert und im Familiengrab seines Schwiegervaters Deggendorfer im [[Stadtfriedhof Maxglan]] beigesetzt.