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=== Hotelkonzept mit Gästeflasche und Gästebuch ===
 
=== Hotelkonzept mit Gästeflasche und Gästebuch ===
 
Völlig aus dem Raster fiel Herzogs Hotelkonzept 2014: Das ''Bed & Breakfast'' Kobenzl war von Mai bis Oktober geöffnet. Beim Einchecken mussten die Gäste eine Flasche "ihres Geschmacks" sowie ein Taschenbuch mitbringen. Beides wurde an der Rezeption im "Buch des Geistes" eingetragen. "Die Flasche kommt in die Bar", erklärte Herzog. "Dort gibt es keinen Barkeeper. Die Gästeflasche ist die Eintrittskarte, um von 21 bis 24 Uhr kostenfrei [[Wein]], [[Bier]], alkoholfreie Getränke, Spirituosen, Kaffee und Tee zu konsumieren." Eine mitgebrachte Flasche galt übrigens drei Tage. "Danach ist Nachschub seitens der Gäste notwendig", sagte Herzog.
 
Völlig aus dem Raster fiel Herzogs Hotelkonzept 2014: Das ''Bed & Breakfast'' Kobenzl war von Mai bis Oktober geöffnet. Beim Einchecken mussten die Gäste eine Flasche "ihres Geschmacks" sowie ein Taschenbuch mitbringen. Beides wurde an der Rezeption im "Buch des Geistes" eingetragen. "Die Flasche kommt in die Bar", erklärte Herzog. "Dort gibt es keinen Barkeeper. Die Gästeflasche ist die Eintrittskarte, um von 21 bis 24 Uhr kostenfrei [[Wein]], [[Bier]], alkoholfreie Getränke, Spirituosen, Kaffee und Tee zu konsumieren." Eine mitgebrachte Flasche galt übrigens drei Tage. "Danach ist Nachschub seitens der Gäste notwendig", sagte Herzog.
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[[Datei:Ein grandioser Ausblick.jpg|thumb|Kobenzl-Panoramaausblick von der Gästeterrasse, 2014]]
    
Das mitgebrachte Taschenbuch kam in die "Wirre Bibliothek". Dort konnten die Gäste aus 5&000 Büchern vom Suhrkamp Verlag auswählen. Bei der Abreise durften sie sich ein Buch mit nach Hause nehmen. "Sie haben ja eines mitgebracht, das als Teil von ihnen bei uns bleibt", sagt Herzog. Fernseher gab es nur noch im Barbereich. Vermietet wurden im Sommer maximal 14, im Winter sechs Zimmer – alle mit Blick auf die Stadt. Der Preis betrug 90 bis 130 Euro pro Person und Nacht. Die "Hausgäste" konnten von 21 bis 12 Uhr frei über ihren Urlaubsort verfügen. Für sie entstanden dank des Konzepts keine zusätzlichen Kosten.
 
Das mitgebrachte Taschenbuch kam in die "Wirre Bibliothek". Dort konnten die Gäste aus 5&000 Büchern vom Suhrkamp Verlag auswählen. Bei der Abreise durften sie sich ein Buch mit nach Hause nehmen. "Sie haben ja eines mitgebracht, das als Teil von ihnen bei uns bleibt", sagt Herzog. Fernseher gab es nur noch im Barbereich. Vermietet wurden im Sommer maximal 14, im Winter sechs Zimmer – alle mit Blick auf die Stadt. Der Preis betrug 90 bis 130 Euro pro Person und Nacht. Die "Hausgäste" konnten von 21 bis 12 Uhr frei über ihren Urlaubsort verfügen. Für sie entstanden dank des Konzepts keine zusätzlichen Kosten.

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