Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
K
keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 14: Zeile 14:  
Bei der Landtagswahl vom [[22. April]] [[2018]] war sie FPÖ-Spitzenkandidatin; danach verzichtete sie auf das Nationalratsmandat und übernahm die Leitung des FPÖ-Landtagsklubs. Aufgrund des Wahlergebnisses der [[Landtagswahl 2023]] wurde sie Landeshaupt-Stellvertreterin in der neuen [[Landesregierung]].
 
Bei der Landtagswahl vom [[22. April]] [[2018]] war sie FPÖ-Spitzenkandidatin; danach verzichtete sie auf das Nationalratsmandat und übernahm die Leitung des FPÖ-Landtagsklubs. Aufgrund des Wahlergebnisses der [[Landtagswahl 2023]] wurde sie Landeshaupt-Stellvertreterin in der neuen [[Landesregierung]].
   −
Am Donnerstag, [[9. Jänner]] [[2025]], gab  [[Landeshauptmann]] Dr. [[Wilfried Haslauer junior]] bekannt, dass er als Landeshauptmann im Sommer zurücktreten werde und [[Karoline Edtstadler]] ab [[2. Juli]] seine Nachfolge an der Spitze der [[ÖVP]] und somit der Landesregierung antreten wird. Daraufhin zog sich Svazek mit der FPÖ-Fraktion am Sonntag, [[12. Jänner]], zu Beratungen zurück. Am Montag, [[13. Jännner]], gab Marlene Svazek am Vormittag ein langes Statement ab - Fragen waren im Anschluss nicht erlaubt.  
+
Am Donnerstag, [[9. Jänner]] [[2025]], gab  [[Landeshauptmann]] Dr. [[Wilfried Haslauer junior]] bekannt, dass er als Landeshauptmann im Sommer zurücktreten werde und [[Karoline Edtstadler]] ab [[2. Juli]] seine Nachfolge an der Spitze der [[ÖVP]] und somit der Landesregierung antreten wird. Daraufhin zog sich Svazek mit der FPÖ-Fraktion am Sonntag, [[12. Jänner]], zu Beratungen zurück. Am Montag, [[13. Jänner]], gab Marlene Svazek am Vormittag ein langes Statement ab - Fragen waren im Anschluss nicht erlaubt.  
    
Es war eine scharfe Attacke in Richtung Karoline Edtstadler. Die ÖVP müsse sich die Frage der Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit stellen. Indem man Edtstadler und nicht [[Stefan Schnöll]] (Anm.: der abgelehnt hatte) nun an die Spitze hebe, sei man dem eigenen Vorhaben abtrünnig geworden, auch wenn man den Koalitionsvertrag nicht gebrochen habe, weil dort das Nominierungsrecht für Positionen bei den Parteien liege. Edtstadler sei in Salzburg aber noch nie demokratisch legitimiert worden, auch wenn sie schon auf allen politischen Ebenen tätig geworden sei. Was das Inhaltliche betrifft, so habe Edtstadler bislang auf Bundesebene keine inhaltsreichen Ressorts innegehabt. Edtstadler sei auch Chefverhandlerin in jenem Team gewesen, das gegen die FPÖ eine Dreierkoalition zustande bringen habe wollen, sagt Svazek. "Und ich zitiere: Mit dieser FPÖ gehe ich nie wieder in eine Koalition." Svazek erinnerte aber auch noch einmal an die [[Coronapandemie]]. Diese Aussagen würden tief sitzen. "Edtstadlers Aussagen zur Impfpflicht bleiben wahrlich unübertroffen. Diese Härte, diese Kälte, diese Empathielosigkeit, das bleibt vor allem emotional." Und sie, Svazek, habe daher am Wochenende auch Nachrichten von Salzburgerinnen und Salzburgern bekommen, die sich vor einer Landeshauptfrau Edtstadler fürchten würden. "Zu behaupten, mit mir existiere ein freundschaftliches Verhältnis und sich schon als Landeshauptfrau zu generieren, das ist anmaßend. Ich habe mit Karoline Edtstadler ein Nicht-Verhältnis, das sich auf Zusammentreffen bei einer Handvoll Veranstaltungen beschränkt." Die künftige Zusammenarbeit in der schwarz-blauen Koalition werde sich jedenfalls gänzlich anders gestalten als bisher, sagt Svazek.
 
Es war eine scharfe Attacke in Richtung Karoline Edtstadler. Die ÖVP müsse sich die Frage der Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit stellen. Indem man Edtstadler und nicht [[Stefan Schnöll]] (Anm.: der abgelehnt hatte) nun an die Spitze hebe, sei man dem eigenen Vorhaben abtrünnig geworden, auch wenn man den Koalitionsvertrag nicht gebrochen habe, weil dort das Nominierungsrecht für Positionen bei den Parteien liege. Edtstadler sei in Salzburg aber noch nie demokratisch legitimiert worden, auch wenn sie schon auf allen politischen Ebenen tätig geworden sei. Was das Inhaltliche betrifft, so habe Edtstadler bislang auf Bundesebene keine inhaltsreichen Ressorts innegehabt. Edtstadler sei auch Chefverhandlerin in jenem Team gewesen, das gegen die FPÖ eine Dreierkoalition zustande bringen habe wollen, sagt Svazek. "Und ich zitiere: Mit dieser FPÖ gehe ich nie wieder in eine Koalition." Svazek erinnerte aber auch noch einmal an die [[Coronapandemie]]. Diese Aussagen würden tief sitzen. "Edtstadlers Aussagen zur Impfpflicht bleiben wahrlich unübertroffen. Diese Härte, diese Kälte, diese Empathielosigkeit, das bleibt vor allem emotional." Und sie, Svazek, habe daher am Wochenende auch Nachrichten von Salzburgerinnen und Salzburgern bekommen, die sich vor einer Landeshauptfrau Edtstadler fürchten würden. "Zu behaupten, mit mir existiere ein freundschaftliches Verhältnis und sich schon als Landeshauptfrau zu generieren, das ist anmaßend. Ich habe mit Karoline Edtstadler ein Nicht-Verhältnis, das sich auf Zusammentreffen bei einer Handvoll Veranstaltungen beschränkt." Die künftige Zusammenarbeit in der schwarz-blauen Koalition werde sich jedenfalls gänzlich anders gestalten als bisher, sagt Svazek.

Navigationsmenü