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Funde deuten auf eine erste Besiedlung des Gebietes in der Bronzezeit ca. 2 000 v. Chr. hin, speziell die Stollensysteme für den [[Kupferbergbau|Kupferabbau]] im "Arthurstollen" und hölzernen Grubeneinbauten, mit einem durch die Radiocarbonmethode ermittelten Alter von ca. 3 000 - 3 700 Jahren.
 
Funde deuten auf eine erste Besiedlung des Gebietes in der Bronzezeit ca. 2 000 v. Chr. hin, speziell die Stollensysteme für den [[Kupferbergbau|Kupferabbau]] im "Arthurstollen" und hölzernen Grubeneinbauten, mit einem durch die Radiocarbonmethode ermittelten Alter von ca. 3 000 - 3 700 Jahren.
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== Sport ==
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=== Sport ===
 
Als [[Fremdenverkehr]]<nowiki>sregion</nowiki> bietet Sankt Johann im Pongau seinen Gästen sowohl im Winter als auch im Sommer ein vielfältiges Freizeit- und Sportprogramm.
 
Als [[Fremdenverkehr]]<nowiki>sregion</nowiki> bietet Sankt Johann im Pongau seinen Gästen sowohl im Winter als auch im Sommer ein vielfältiges Freizeit- und Sportprogramm.
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===Schwimmbad===
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====Schwimmbad====
 
:''Hauptarikel: [[Waldschwimmbad Sankt Johann im Pongau]]''
 
:''Hauptarikel: [[Waldschwimmbad Sankt Johann im Pongau]]''
 
Das erste in St. Johann errichtete Schwimmbad, ein Moorbad, wurde um das Jahr [[1885]] durch Ausheben eines Teiches auf der linken [[Salzach|Salzachseite]] errichtet. Später, um etwa [[1890]] wurde oberhalb des Schulgebäudes eine Badeanstalt errichtet in dem warme Wannenbäder verabreicht wurden und in dem auch ein betoniertes Wasserbecken vorhanden war, aber so klein, dass man darin kaum schwimmen konnte. [[1903]] begann man mit dem Bau des Schwimmbades an der Nordseite des Ortes. [[1938]] übernahm die Gemeinde den Umbau und die Erweiterung der Anlage. Nach mehreren Umbauten entstand das heutige Schwimmbad.
 
Das erste in St. Johann errichtete Schwimmbad, ein Moorbad, wurde um das Jahr [[1885]] durch Ausheben eines Teiches auf der linken [[Salzach|Salzachseite]] errichtet. Später, um etwa [[1890]] wurde oberhalb des Schulgebäudes eine Badeanstalt errichtet in dem warme Wannenbäder verabreicht wurden und in dem auch ein betoniertes Wasserbecken vorhanden war, aber so klein, dass man darin kaum schwimmen konnte. [[1903]] begann man mit dem Bau des Schwimmbades an der Nordseite des Ortes. [[1938]] übernahm die Gemeinde den Umbau und die Erweiterung der Anlage. Nach mehreren Umbauten entstand das heutige Schwimmbad.
 
   
 
   
===Wintersport===
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====Wintersport====
 
* Skifahren und Snowboarden in der [[Salzburger Sportwelt]] und auf dem St. Johanner Hausberg, dem [[Hahnbaum]]
 
* Skifahren und Snowboarden in der [[Salzburger Sportwelt]] und auf dem St. Johanner Hausberg, dem [[Hahnbaum]]
 
* [[Langlaufen]]
 
* [[Langlaufen]]
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* Winterwandern
 
* Winterwandern
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===Aktivitäten im Sommer===
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====Aktivitäten im Sommer====
 
* Wandern
 
* Wandern
 
* Rad & Bike
 
* Rad & Bike
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* Beauty & Wellness
 
* Beauty & Wellness
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===Einige Sportvereine in St. Johann im Pongau===
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====Einige Sportvereine in St. Johann im Pongau====
 
* Billardclub UBSC Pongau
 
* Billardclub UBSC Pongau
 
* Bogenschützenverein
 
* Bogenschützenverein
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* [[Golfclub Sankt Johann im Pongau]]
 
* [[Golfclub Sankt Johann im Pongau]]
 
<!-- === Regelmäßige Veranstaltungen === -->
 
<!-- === Regelmäßige Veranstaltungen === -->
== Kulinarische Spezialitäten ==
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=== Kulinarische Spezialitäten ===
 
Einige Gastronomiebetriebe und Restaurants in St. Johann:
 
Einige Gastronomiebetriebe und Restaurants in St. Johann:
 
* [[Mevlana]] - Türkische Spezialitäten
 
* [[Mevlana]] - Türkische Spezialitäten
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In St. Johann ist die [[DI Josef Linsinger ZT-GmbH]] beheimatet, Europas größtes Vermessungsbüro für Kulturgüterdokumentationen.
 
In St. Johann ist die [[DI Josef Linsinger ZT-GmbH]] beheimatet, Europas größtes Vermessungsbüro für Kulturgüterdokumentationen.
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== Verkehr ==
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=== Verkehr ===
 
Die Stadtgemeinde St. Johann ist mit dem Auto über die [[Tauernautobahn]] [[A 10]], Knoten [[Bischofshofen]], Ausfahrt St. Johann, weiter auf der [[B 311]], der [[Pinzgauer Straße]], in ca. fünf Kilometern erreichbar. Daneben gibt es eine Bahnanbindung über die Westbahn, der [[Giselabahn]], von bzw. nach [[Salzburg]]. Die ''Pinzgauer Straße'' verbindet St. Johann vom Norden kommend mit Bischofshofen und nach Süden folgend mit [[Schwarzach]] und in weiterer Folge mit [[Zell am See]]. Nach Osten führt die [[B 163]], [[Wagrainer Straße]], nach [[Wagrain]].
 
Die Stadtgemeinde St. Johann ist mit dem Auto über die [[Tauernautobahn]] [[A 10]], Knoten [[Bischofshofen]], Ausfahrt St. Johann, weiter auf der [[B 311]], der [[Pinzgauer Straße]], in ca. fünf Kilometern erreichbar. Daneben gibt es eine Bahnanbindung über die Westbahn, der [[Giselabahn]], von bzw. nach [[Salzburg]]. Die ''Pinzgauer Straße'' verbindet St. Johann vom Norden kommend mit Bischofshofen und nach Süden folgend mit [[Schwarzach]] und in weiterer Folge mit [[Zell am See]]. Nach Osten führt die [[B 163]], [[Wagrainer Straße]], nach [[Wagrain]].
 
<!-- === Ansässige Unternehmen === -->
 
<!-- === Ansässige Unternehmen === -->
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<!-- === Öffentliche Einrichtungen === -->
 
<!-- === Öffentliche Einrichtungen === -->
 
<!-- z. B. Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. -->
 
<!-- z. B. Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. -->
== Bildung ==
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=== Bildung ===
===Geschichte===
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====Geschichte====
 
Bis nach dem [[Erster Weltkrieg|ersten Weltkrieg]] war die Volksschule die einzige Schule in St. Johann. [[1917]] übersiedelte das „Elisabethinum“, die Haushaltungsschule, der [[Halleiner Schulschwestern]] nach St. Johann. Die Einführung einer Hauptschule war anfangs sehr umstritten, trotzdem wurde [[1930]] unter großem Aufwand ein Anbau an die Volksschule errichtet in dem die Hauptschule untergebracht wurde. Die neue Schule setzte sich durch und erhielt in den 60er Jahren ein eigenes Schulgebäude. [[1962]] wurde der Polytechnische Lehrgang eingerichtet und erhielt [[1982]] ebenfalls ein eigenes Schulgebäude. Auf Initiative einiger St. Johanner kam es [[1953]] zum Bau eines Gymnasiums. [[1955]] wurde die Errichtung einer Handelsschule beschlossen. Anfänglich war die Schule in der alten Hauptschule untergebracht und übersiedelte [[1956]] in die ehemalige amerikanische Schule auf dem Gelände der [[Krobatinkaserne]]. [[1975]] begann man mit dem Bau eines Handelsakademiegebäudes, das [[1978]] eröffnet wurde. Seit [[2007]] ist in diesem Gebäude auch eine Klasse der HTL Saalfelden, Zweig Mechatronik, untergebracht.
 
Bis nach dem [[Erster Weltkrieg|ersten Weltkrieg]] war die Volksschule die einzige Schule in St. Johann. [[1917]] übersiedelte das „Elisabethinum“, die Haushaltungsschule, der [[Halleiner Schulschwestern]] nach St. Johann. Die Einführung einer Hauptschule war anfangs sehr umstritten, trotzdem wurde [[1930]] unter großem Aufwand ein Anbau an die Volksschule errichtet in dem die Hauptschule untergebracht wurde. Die neue Schule setzte sich durch und erhielt in den 60er Jahren ein eigenes Schulgebäude. [[1962]] wurde der Polytechnische Lehrgang eingerichtet und erhielt [[1982]] ebenfalls ein eigenes Schulgebäude. Auf Initiative einiger St. Johanner kam es [[1953]] zum Bau eines Gymnasiums. [[1955]] wurde die Errichtung einer Handelsschule beschlossen. Anfänglich war die Schule in der alten Hauptschule untergebracht und übersiedelte [[1956]] in die ehemalige amerikanische Schule auf dem Gelände der [[Krobatinkaserne]]. [[1975]] begann man mit dem Bau eines Handelsakademiegebäudes, das [[1978]] eröffnet wurde. Seit [[2007]] ist in diesem Gebäude auch eine Klasse der HTL Saalfelden, Zweig Mechatronik, untergebracht.
 
   
 
   
===Schulen===
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====Schulen====
 
<!-- z. B. Universitäten, Fachhochschulen, Schulen etc. -->
 
<!-- z. B. Universitäten, Fachhochschulen, Schulen etc. -->
 
[[Bild:Hauptschule2.jpg|thumb|Werk- und Musikhauptschule]]
 
[[Bild:Hauptschule2.jpg|thumb|Werk- und Musikhauptschule]]