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| | Das Aperschnalzen, von dem hier die Rede ist, wird ausschließlich zwischen dem [[Stephanitag]] und dem Faschingsdienstag im Rupertiwinkel, also zwischen [[Tittmoning]] und [[Piding]] und in dem angrenzenden Salzburger [[Flachgau]] sowie in Teilen der [[Stadt Salzburg]] ausgeübt. Historisch war dieses Gebiet einst zur Gänze im Besitz des [[Erzbistum Salzburg|Erzbistums]] Salzburg. Der Rupertiwinkel kam erst [[1816]] durch die aufgrund der [[Salzburg unter Napoleon|Napoleonischen Kriege]] ausgelöste Neuordnung Europas endgültig zu Bayern. | | Das Aperschnalzen, von dem hier die Rede ist, wird ausschließlich zwischen dem [[Stephanitag]] und dem Faschingsdienstag im Rupertiwinkel, also zwischen [[Tittmoning]] und [[Piding]] und in dem angrenzenden Salzburger [[Flachgau]] sowie in Teilen der [[Stadt Salzburg]] ausgeübt. Historisch war dieses Gebiet einst zur Gänze im Besitz des [[Erzbistum Salzburg|Erzbistums]] Salzburg. Der Rupertiwinkel kam erst [[1816]] durch die aufgrund der [[Salzburg unter Napoleon|Napoleonischen Kriege]] ausgelöste Neuordnung Europas endgültig zu Bayern. |
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| | Eisl_Matthias_90_02.jpg|thumb|Die Schnalzerfamilie Esterer aus [[Wals]] von links: Hans, Johann jun.ior, Martin und Robert Esterer. | | Eisl_Matthias_90_02.jpg|thumb|Die Schnalzerfamilie Esterer aus [[Wals]] von links: Hans, Johann jun.ior, Martin und Robert Esterer. |
| | Eisl_Matthias_90_04.jpg|Die Schnalzer in Aktion | | Eisl_Matthias_90_04.jpg|Die Schnalzer in Aktion |
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| | ==Aperschnalzen Goaßl== | | ==Aperschnalzen Goaßl== |
| | Die Peitsche für das Aperschnalzen wird "Goaßl" genannt, mit beiden Händen geführt und ist kurzstielig. Der Handgriff ist rund, aus Holz gefertigt, der Durchmesser ist ca. 3cm und die Länge etwa 50 cm. Die Peitschenschnur ist ein aus mehreren Hanfschnüren gedrehtes Hanfseil mit einer Länge bis zu 4m, dessen Durchmesser sich von ca. 4cm beim Holzstiel zum Ende hin verjüngt und an dessen Ende die Treibschnur, "Bast" genannt, befestigt ist. Das Hanfseil ist am oberen Ende des Holzstiel in einer Nut so angebracht, daß es sich sich um diesen drehen kann. Der Bast wird aus Kunststoffschnüren gefertigt. | | Die Peitsche für das Aperschnalzen wird "Goaßl" genannt, mit beiden Händen geführt und ist kurzstielig. Der Handgriff ist rund, aus Holz gefertigt, der Durchmesser ist ca. 3cm und die Länge etwa 50 cm. Die Peitschenschnur ist ein aus mehreren Hanfschnüren gedrehtes Hanfseil mit einer Länge bis zu 4m, dessen Durchmesser sich von ca. 4cm beim Holzstiel zum Ende hin verjüngt und an dessen Ende die Treibschnur, "Bast" genannt, befestigt ist. Das Hanfseil ist am oberen Ende des Holzstiel in einer Nut so angebracht, daß es sich sich um diesen drehen kann. Der Bast wird aus Kunststoffschnüren gefertigt. |
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| | Datei:Aperschnalzen Goaßl 01.jpg|Goaßl | | Datei:Aperschnalzen Goaßl 01.jpg|Goaßl |
| | Datei:Aperschnalzen Goaßl Detail.jpg|Goaßl Detail | | Datei:Aperschnalzen Goaßl Detail.jpg|Goaßl Detail |