| | [[Lorenz Hübner]] schreibt [[1794]] über diese Aufgabe: "In der Hauptstadt befindet sich eine Art von Sanitätsrathe oder Collegium medicum, das aus den hiesigen Leib- Landschafts- und Stadtärzten unter dem Vorsitze des hochf. Leibmedicus, nunmehr, nachdem dieser resignirt hat, des Hrn. Landschaftsphysikus D. J. Ernst von Helmreich zu Brunnfeld besteht, und dem hochf. Hofrathe untergeordnet ist, von dem es von Zeit zu Zeit zu Gutachten und Rathschlägen aufgefordert wird. Gegenwärtig zählet dasselbe 7 Mitglieder und einen Aktuar. Dieses Collegium hat die Bader und Hebammen vor ihrer Anstellung zu prüfen, und mit Attestaten zu versehen, die Aufsicht wider alle Quacksalbereyen, welche scharf verbothen sind, wider alle Stümper und Afterärzte, und besorgt die schleunigsten Anstalten und Mittel wider Menschen und Viehseuchen. Sie hat ihre collegialische Errichtung unter Erzbischofe [[Maximilian Gandolph Graf von Kuenburg|Max Gandolph]] zwischen 1679 und erhalten; ihr erster Director war der damahlige erzbischöfl. Leibarzt J. Theobald Murer von Ystein."<ref>Lorenz Hübner, Residenzstadt Salzburg und ihre Gegenden, Salzburg 1794, 362-363.</ref> | | [[Lorenz Hübner]] schreibt [[1794]] über diese Aufgabe: "In der Hauptstadt befindet sich eine Art von Sanitätsrathe oder Collegium medicum, das aus den hiesigen Leib- Landschafts- und Stadtärzten unter dem Vorsitze des hochf. Leibmedicus, nunmehr, nachdem dieser resignirt hat, des Hrn. Landschaftsphysikus D. J. Ernst von Helmreich zu Brunnfeld besteht, und dem hochf. Hofrathe untergeordnet ist, von dem es von Zeit zu Zeit zu Gutachten und Rathschlägen aufgefordert wird. Gegenwärtig zählet dasselbe 7 Mitglieder und einen Aktuar. Dieses Collegium hat die Bader und Hebammen vor ihrer Anstellung zu prüfen, und mit Attestaten zu versehen, die Aufsicht wider alle Quacksalbereyen, welche scharf verbothen sind, wider alle Stümper und Afterärzte, und besorgt die schleunigsten Anstalten und Mittel wider Menschen und Viehseuchen. Sie hat ihre collegialische Errichtung unter Erzbischofe [[Maximilian Gandolph Graf von Kuenburg|Max Gandolph]] zwischen 1679 und erhalten; ihr erster Director war der damahlige erzbischöfl. Leibarzt J. Theobald Murer von Ystein."<ref>Lorenz Hübner, Residenzstadt Salzburg und ihre Gegenden, Salzburg 1794, 362-363.</ref> |
| − | Hübner erwähnt auch das herbarium viuum von meist inländischen Pflanzen, welches Er4nst von Helmreichen besessen hat und aus dem die Flora Salisburgensis von Franz von Paula Schrank großteils entstanden ist. Außerdem führt er dessen Bibliothek unter den "vortrefflichen und kostbaren Handbibliotheken" an.<ref>Lorenz Hübner, Residenzstadt Salzburg und ihre Gegenden, Salzburg 1794, 394 und 392. </ref> | + | Hübner erwähnt auch das ''herbarium viuum'' von meist inländischen Pflanzen, welches Ernst von Helmreichen besessen hat und aus dem die Flora Salisburgensis von Franz von Paula Schrank großteils entstanden ist. Außerdem führt er dessen Bibliothek unter den "vortrefflichen und kostbaren Handbibliotheken" an.<ref>Lorenz Hübner, Residenzstadt Salzburg und ihre Gegenden, Salzburg 1794, 394 und 392. </ref> |