Wie bei den verwandten Arten verlassen die Weibchen von ''E. plumella'' ihren Sack nicht mehr. Dieser öffnet sich lediglich am Hinterende ein wenig und ermöglicht so dem Männchen die Begattung. Die Männchen fliegen tagsüber (10 - 16 Uhr nach [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2011). Die Raupen ernähren sich von verschiedenen krautigen Pflanzen. Obwohl ''E. plumella'' im Land nicht akut bedroht ist, werden ihre Lebensräume durch die intensive Landwirtschaft und den Verbrauch "unproduktiver" Flächen durch Baumaßnahmen und die Ausweisung von Industriegebieten immer seltener. Das mittlerweile flächendeckende Mähen praktisch aller Straßen- und Wegränder unterbindet zudem die Verbindung zwischen den Restpopulationen, sodass die Art als potentiell bedroht eingestuft werden muss.
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Wie bei den verwandten Arten verlassen die Weibchen von ''E. plumella'' ihren Sack nicht mehr. Dieser öffnet sich lediglich am Hinterende ein wenig und ermöglicht so dem Männchen die Begattung. Die Männchen fliegen tagsüber (10 bis 16 Uhr MEZ, ein Einzelfund zwischen 17 und 18 Uhr nach [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2025). Die Raupen ernähren sich von verschiedenen krautigen Pflanzen. Zur Verpuppung werden die Säcke an allen möglichen, etwas erhöhten Stellen angesponnen. Das Spektrum reicht von Grashalmen, über Baumstämme bis zu Felsen. Obwohl ''E. plumella'' im Land nicht akut bedroht ist, werden ihre Lebensräume durch die intensive Landwirtschaft und den Verbrauch "unproduktiver" Flächen durch Baumaßnahmen und die Ausweisung von Industriegebieten immer seltener. Das mittlerweile flächendeckende Mähen praktisch aller Straßen- und Wegränder unterbindet zudem die Verbindung zwischen den Restpopulationen. Trotzdem wird die Art noch als ungefährdet betrachtet (Einstufung LC nach Embacher et al. 2024).