| | [[Datei:Landesprotomedikus.jpg|mini|Seite 246 im Buch "Salzburg und Berchtesgaden" herausgegeben von [[Joseph Ernst Ritter von Koch-Sternfeld|Koch-Sternfeld]] Salzburg 1810.]] | | [[Datei:Landesprotomedikus.jpg|mini|Seite 246 im Buch "Salzburg und Berchtesgaden" herausgegeben von [[Joseph Ernst Ritter von Koch-Sternfeld|Koch-Sternfeld]] Salzburg 1810.]] |
| − | Nach seiner Rückkehr nach Salzburg wurde er am [[6. Mai]] [[1786]] Landschaftsphysikus<ref>Hochfürstlich-salzburgischer Hofkalender oder Schematismus 1789, 32.</ref>und hochfürstlicher Rat. Im selben Jahr heiratete er in [[Seekirchen]] am [[6. Februar]] Josepha Poschinger (* [[1759]]; † [[23. August]] [[1830]] in der Stadt Salzburg). Sie war die Tochter von Mathias [[Poschinger]], Handelsherr in [[Neumarkt]], und dessen Ehefrau Josepha Öttinger. Ab [[1788]] war Joseph von Barisani auch Secundarleibarzt des Fürsterzbischofs [[Hieronymus Graf Colloredo|Hieronymus von Colloredo]].<ref>[[Heinz Schuler]], Nachrichten über Salzburger Ärzte, Bader und Apotheker des 18. Jahrhunderts, in: Jahrbuch der Heraldisch-Genealoischen Gesellschaft "Adler", Wien 1987, 161–173, hier 163.</ref> Am [[17. April]] [[1795]] kaufte er das Haus [[Sigmund-Haffner-Gasse]] 12.<ref>SLA Stadtgerichts-Notlbuch, Kaufvertrag</ref> Joseph Barisani war [[1798]] der behandelnde Arzt von Carl Maria von Webers Mutter. | + | Nach seiner Rückkehr nach Salzburg wurde er am [[6. Mai]] [[1786]] [[Landschaftsphysikus]]<ref>Hochfürstlich-salzburgischer Hofkalender oder Schematismus 1789, 32.</ref>und hochfürstlicher Rat. Im selben Jahr heiratete er in [[Seekirchen]] am [[6. Februar]] Josepha Poschinger (* [[1759]]; † [[23. August]] [[1830]] in der Stadt Salzburg). Sie war die Tochter von Mathias [[Poschinger]], Handelsherr in [[Neumarkt]], und dessen Ehefrau Josepha Öttinger. Ab [[1788]] war Joseph von Barisani auch Secundarleibarzt des Fürsterzbischofs [[Hieronymus Graf Colloredo|Hieronymus von Colloredo]].<ref>[[Heinz Schuler]], Nachrichten über Salzburger Ärzte, Bader und Apotheker des 18. Jahrhunderts, in: Jahrbuch der Heraldisch-Genealoischen Gesellschaft "Adler", Wien 1987, 161–173, hier 163.</ref> Am [[17. April]] [[1795]] kaufte er das Haus [[Sigmund-Haffner-Gasse]] 12.<ref>SLA Stadtgerichts-Notlbuch, Kaufvertrag</ref> Joseph Barisani war [[1798]] der behandelnde Arzt von Carl Maria von Webers Mutter. |
| | [[1804]] wurde er kurfürstlicher Sanitäts- oder Medizinalrat, ab [[1805]] Inspektor des St. Johannes Spitals in medizinischer Hinsicht. Ab [[1808]] war er k. k. Rat und nach dem Tod [[Johann Jakob Hartenkeil|Johann Jakob Hartenkeils]] wurde er Protomedicats-Verweser und führte das medicinisch-chirurgische Studium in Salzburg. Unter der bayerischen Herrschaft ab [[1810]] war seine Funktion die des Kreismedizinalrates. | | [[1804]] wurde er kurfürstlicher Sanitäts- oder Medizinalrat, ab [[1805]] Inspektor des St. Johannes Spitals in medizinischer Hinsicht. Ab [[1808]] war er k. k. Rat und nach dem Tod [[Johann Jakob Hartenkeil|Johann Jakob Hartenkeils]] wurde er Protomedicats-Verweser und führte das medicinisch-chirurgische Studium in Salzburg. Unter der bayerischen Herrschaft ab [[1810]] war seine Funktion die des Kreismedizinalrates. |