| − | Die Säcke werden an den verschiedensten Substraten, wie Baumstämmen, Mauern, Felsabbrüchen, Masten, Weidezäunen, etc. in bis zu 2 m Höhe angesponnen. Die Männchen schlüpfen tagsüber und fliegen am Abend vor Einbruch der Dämmerung. Sie leben selten länger als einen Tag. Zum Anlocken des Partners sitzen die Weibchen außen am Sack angeklammert, mit dem Kopf nach oben. Wenn sie unbefruchtet bleiben, leben sie bis zu einer Woche. Nach Ablage der Eier, welche unmittelbar im Anschluss an die Kopula erfolgt, fallen sie vom Sack herunter und werden dann leicht eine Beute von Ameisen. Die Raupen fressen vor der Überwinterung hauptsächlich Moose und Flechten, nach der Überwinterung aber auch frische Blätter von verschiedenen Gehölzen und Stauden (z. B. ''[[Frangula alnus]]'' nach [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2011). ''P. casta'' ist wegen ihrer weiten Verbreitung, der Häufigkeit und der geringen Bindung an einen bestimmten Lebensraum in Salzburg ungefährdet. | + | Die Säcke werden an den verschiedensten Substraten, wie Baumstämmen, Mauern, Felsabbrüchen, Masten, Weidezäunen, etc. in bis zu 2 m Höhe angesponnen. Die Männchen schlüpfen tagsüber und fliegen am Abend vor Einbruch der Dämmerung. Sie leben selten länger als einen Tag. Zum Anlocken des Partners sitzen die Weibchen außen am Sack angeklammert, mit dem Kopf nach oben. Wenn sie unbefruchtet bleiben, leben sie bis zu einer Woche. Nach Ablage der Eier, welche unmittelbar im Anschluss an die Kopula erfolgt, fallen sie vom Sack herunter und werden dann leicht eine Beute von Ameisen. Die Raupen fressen vor der Überwinterung hauptsächlich Moose und Flechten, nach der Überwinterung aber auch frische Blätter von verschiedenen Gehölzen und Stauden (z. B. ''[[Frangula alnus]]'' oder ''[[Prunus padus]]'' nach [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2024). Die Raupen sind oft von Hymenopteren parasitiert, darunter Chalcidoidea oder Ichneumonidae (z. B. ''[[Hemichneumon elongatus]]'', ''[[Gelis longicauda]]'', Campopleginae sp.; alle det. Martin Schwarz). ''P. casta'' ist wegen ihrer weiten Verbreitung, der Häufigkeit und der geringen Bindung an einen bestimmten Lebensraum in Salzburg ungefährdet (Einstufung LC nach Embacher et al. 2024). |