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==Abstammung und Familie==
 
==Abstammung und Familie==
Wilhelm entstammte vermutlich der selben Familie wie [[Michael Stumpf]], dem Salzburger Bürgermeister aus dem Jahr [[1422]]. Für eine verwandtschaftliche Beziehung sprechen die Siegelbilder der beiden Bürgermeister, deren am Wappen getragene Hausmarken zueinander spiegelverkehrt, ansonsten aber identisch sind. Ein gesicherter Nachweis für eine Verwandtschaft existiert allerdings nicht. Er war verheiratet mit Ursula Kramer (Tochter des Oswald Kramer) und Schwager des späteren Bürgermeisters [[Hans Koppler]].
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Wilhelm entstammte vermutlich der selben Familie wie [[Michael Stumpf]], der Salzburger Bürgermeister aus dem Jahr [[1422]]. Für eine verwandtschaftliche Beziehung sprechen die Siegelbilder der beiden Bürgermeister, deren am Wappen getragene Hausmarken zueinander spiegelverkehrt, ansonsten aber identisch sind. Ein gesicherter Nachweis für eine Verwandtschaft existiert allerdings nicht. Wilhelm war verheiratet mit Ursula Kramer (Tochter des Oswald Kramer)und Schwager des späteren Bürgermeisters [[Hans Koppler]].
    
==Berufliche und private Tätigkeiten==
 
==Berufliche und private Tätigkeiten==
 
Stumpf erhielt im Jahr [[1454]] gratis das [[Bürgerrecht]] der Stadt Salzburg, zeigte sich hier als Kaufmann und Fernhändler ([[Venedig]], Frankfurt am Main) tätig und war Mitglied der [[Bruderschaft der Domherren]].  
 
Stumpf erhielt im Jahr [[1454]] gratis das [[Bürgerrecht]] der Stadt Salzburg, zeigte sich hier als Kaufmann und Fernhändler ([[Venedig]], Frankfurt am Main) tätig und war Mitglied der [[Bruderschaft der Domherren]].  
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Er besaß in der Stadt Salzburg das Haus [[Waagplatz]] Nummer 5 und erwarb [[1464]] gemeinsam mit Rupert Öder eine Gülte (=Grundpfandrecht) auf dem Preznerhaus in [[Hallein]], welche er am [[29. Jänner]] [[1472]] zusammen mit einem auf sein Wohnhaus genommenes Pfandrecht für eine Wochenmesse und ein "Ewiges Licht" zur "Bruderschaft Unserer Lieben Frau" in der Pfarrkirche stiftete.  
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Er besaß in der Stadt Salzburg das Haus [[Waagplatz]] Nummer 5 und erwarb [[1464]] gemeinsam mit Rupert Öder eine Gülte (=Grundpfandrecht) auf dem Preznerhaus in [[Hallein]], welche er am [[29. Jänner]] [[1472]] zusammen mit einem auf sein Wohnhaus genommenen Pfandrecht für eine Wochenmesse und ein "Ewiges Licht" zur "Bruderschaft Unserer Lieben Frau" in der Pfarrkirche stiftete.  
    
Aus den Jahren [[1458]] bis [[1466]] existieren zahlreiche Einträge in den Stadtgerichtsprotokollen, die Stumpf als Zeugen, Geschworenen und auch als Testamentsvollstrecker der Herren Heinrich Strobel (seit [[1460]]) und Caspar Dachauer (seit [[1464]]) nennen.   
 
Aus den Jahren [[1458]] bis [[1466]] existieren zahlreiche Einträge in den Stadtgerichtsprotokollen, die Stumpf als Zeugen, Geschworenen und auch als Testamentsvollstrecker der Herren Heinrich Strobel (seit [[1460]]) und Caspar Dachauer (seit [[1464]]) nennen.   
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[[1455]] bekleidete er gemeinsam mit [[Wilhelm Goldschmied|Wilhalm Goldschmied]] erstmals das Amt des Salzburger Bürgermeisters, das er in weiterer Folge auch [[1457]] (mit [[Ortwein Krapf]]), [[1458]] (mit [[Hans Elsenheimer|Elsenheimer]], [[Wilhelm Goldschmied|Goldschmied]] und [[Matthäus Aigner|Aigner]]), [[1461]] (mit [[Hans Elsenheimer]]), [[1462]] (mit [[Hans Prätzl]]) und [[1466]] mit [[Stefan Knöll]] innehatte.  
 
[[1455]] bekleidete er gemeinsam mit [[Wilhelm Goldschmied|Wilhalm Goldschmied]] erstmals das Amt des Salzburger Bürgermeisters, das er in weiterer Folge auch [[1457]] (mit [[Ortwein Krapf]]), [[1458]] (mit [[Hans Elsenheimer|Elsenheimer]], [[Wilhelm Goldschmied|Goldschmied]] und [[Matthäus Aigner|Aigner]]), [[1461]] (mit [[Hans Elsenheimer]]), [[1462]] (mit [[Hans Prätzl]]) und [[1466]] mit [[Stefan Knöll]] innehatte.  
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''Krissl'' erwähnt für das Jahr [[1466]] eine Funktion als Stellvertreter des Bürgermeisters [[Steffan Klaner]], auf die noch im selben Jahr, jene bereits vorerwähnte Funktionsperiode mit Knöll folgte. ''Pezolt'' wiederum nennt in seinen Aufzeichnungen nicht die Jahre [[1458]] und [[1462]].   
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''Krissl'' erwähnt für das Jahr [[1466]] eine Funktion als Stellvertreter des Bürgermeisters [[Steffan Klaner]], auf die noch im selben Jahr jene bereits vorerwähnte Funktionsperiode mit Knöll folgte. ''Pezolt'' wiederum nennt in seinen Aufzeichnungen nicht die Jahre [[1458]] und [[1462]].   
    
==Siehe auch==
 
==Siehe auch==
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==Quellenangaben==
 
==Quellenangaben==
 
'''Zum Todesdatum:'''
 
'''Zum Todesdatum:'''
* Michael Walz: ''Die Grabdenkmäler von St. Peter und Nonnberg zu Salzburg''. Seite 465. In: Mitteilungen der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]. Band 14. Salzburg 1874
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* [[Michael Walz]]: ''Die Grabdenkmäler von St. Peter und Nonnberg zu Salzburg'' (Erste Abteilung, vierte Lieferung). In: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 1860-1900|Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=18740023&zoom=2&seite=00000295 MGSLK 14, 1874, Beigabe S. 295-527] [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=18740023&zoom=2&seite=00000465 (S. 465).]
 
'''Zur Biographie und den Amtsperioden:'''
 
'''Zur Biographie und den Amtsperioden:'''
* Michaela Krissl: ''Die Salzburger Neubürger im 15. und 16. Jahrhundert''. Seite 145f. In: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde. Band 129. Salzburg 1989
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* [[Michaela Krissl]]: ''Die Salzburger Neubürger im [[15. Jahrhundert|15.]] und [[16. Jahrhundert]].'' In: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde ab 1980|Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] 1989, S. 61-178 (S. 145 f.)
* [[Ludwig Pezolt]]: ''Die urkundlich nachgewiesenen Bürgermeister bis zur Aufhebung des geschworenen Rates 1511''. Seite 150-152. In: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde. Band 39. Salzburg 1899.  
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*[[Ludwig Pezolt]], ''Die urkundlich nachgewiesenen [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] bis zur Aufhebung des geschwornen Rathes [[1511]]'', in: [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=18990003&zoom=2&seite=00000150 MGSLK 39, 1899, S. 150-152]
 
      
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[[Kategorie:Bürgermeister|Stumpf, Wilhelm]]
 
[[Kategorie:Bürgermeister|Stumpf, Wilhelm]]

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