Änderungen

Ergänzung, Fußnote folgt ~~~~
Zeile 8: Zeile 8:     
Im November 1880 wurde er Bezirksrichter in Pottenstein ([[Niederösterreich]])<ref>Seine dort geborene Tochter Johanna Spängler (*1882; † 1973) heiratete den Bürgerschuldirektor und Schulrat Rupert Holzapfel in Krems (* 1868; † 1940), die älteste Schwester Franzi Spängler (* 1877; † 1962) war u. a. Musiklehrerin in Salzburg, Toni Spängler (* 1879; † 1918) heiratete Rudolf von Widerhofer (* 1876; † 1940), Rosl Spängler (* 1880; † 1967) heiratete den Wiener akademischen Maler Oswald Grill (* 1878; † 1964), Franz Spängler (* 1883; † 1964) wurde Rechtsanwalt in Kremsmünster, der jüngste war Otto Spängler (* 1886; † 1918) in Wien.</ref> und seit April 1887 war er am Kreisgericht in Krems; im April 1904 wurde er dort zum Oberlandesgerichtsrat ernannt<ref>1892 hatte er ein jährliches Gehalt von 2.200 [[Gulden]], im September 1898 von 3.000 Gulden. Zum Vergleich: 1886 wurde das (steuerliche) Vermögen der verstorbenen Großmutter seiner Frau, Fanny Kobler, in Salzburg auf insgesamt 35.000 Gulden geschätzt.</ref> Im März 1902 bemühte er sich um die Stelle des Vizepräsidenten beim Landesgericht in Salzburg, bekam sie aber nicht. Mit der Pensionierung erhielt er im November den "Orden der Eisernen Krone III. Klasse".
 
Im November 1880 wurde er Bezirksrichter in Pottenstein ([[Niederösterreich]])<ref>Seine dort geborene Tochter Johanna Spängler (*1882; † 1973) heiratete den Bürgerschuldirektor und Schulrat Rupert Holzapfel in Krems (* 1868; † 1940), die älteste Schwester Franzi Spängler (* 1877; † 1962) war u. a. Musiklehrerin in Salzburg, Toni Spängler (* 1879; † 1918) heiratete Rudolf von Widerhofer (* 1876; † 1940), Rosl Spängler (* 1880; † 1967) heiratete den Wiener akademischen Maler Oswald Grill (* 1878; † 1964), Franz Spängler (* 1883; † 1964) wurde Rechtsanwalt in Kremsmünster, der jüngste war Otto Spängler (* 1886; † 1918) in Wien.</ref> und seit April 1887 war er am Kreisgericht in Krems; im April 1904 wurde er dort zum Oberlandesgerichtsrat ernannt<ref>1892 hatte er ein jährliches Gehalt von 2.200 [[Gulden]], im September 1898 von 3.000 Gulden. Zum Vergleich: 1886 wurde das (steuerliche) Vermögen der verstorbenen Großmutter seiner Frau, Fanny Kobler, in Salzburg auf insgesamt 35.000 Gulden geschätzt.</ref> Im März 1902 bemühte er sich um die Stelle des Vizepräsidenten beim Landesgericht in Salzburg, bekam sie aber nicht. Mit der Pensionierung erhielt er im November den "Orden der Eisernen Krone III. Klasse".
 +
 +
"Dr. Franz Spängler war eine bekannte Kremser Persönlichkeit und erfreute sich in allen Gesellschaftskreisen großer Wertschätzung. [...] Als Richter war Spängler durch seine Milde und seine gerechten Urteile bekannt, man rühmte an ihm den biederen Charakter ebenso wie seine Objektivität auch in den schwierigsten Fällen. [...] Neben seinem Beruf schenkte er vielen Vereinen seine Arbeitskraft. Als Gemeinderat der Stadt Krems entwickelte er eine überaus ersprießliche Tätigkeit und wurde zweimal in den Ausschuß entsandt. [...] Auch in Krems war die Wohnung der Familie Spängler in der Schillerstraße Nr. 7 ein geschätzter Treffpunkt für Hausmusikabende."<ref>Hans Frühwirth, "Dr. Franz Spängler". In: H. Frühwirth: ''Ihre Liebe galt Krems. 100 Kremser Persönlichkeiten von Gozzo bis Wilhelm'', Krems o. J. [1997] (Mitteilungen des Kremser Stadtarchivs, Band 29), S. 218 - 220.</ref>
    
Bei den Kobler-Spängler-Briefen lag (und liegt) sein Rechnungsbuch mit den privaten Einnahmen und Ausgaben vor allem aus Aktien und aus dem Jahren seit 1848 bis 1883; siehe [[Kobler-Spängler-Briefe]] Ende 1868.
 
Bei den Kobler-Spängler-Briefen lag (und liegt) sein Rechnungsbuch mit den privaten Einnahmen und Ausgaben vor allem aus Aktien und aus dem Jahren seit 1848 bis 1883; siehe [[Kobler-Spängler-Briefe]] Ende 1868.