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*Der Leiter der Landesstatistik verweist darauf, dass man 30 Jahre lang von den geburtenstarken Jahrgängen profitiert habe. Es habe dadurch viele Frauen gegeben, die Kinder kriegen konnten. Nun seien die geburtenschwachen Jahrgänge der 70er- und 80er-Jahre im gebärfähigen Alter.
 
*Der Leiter der Landesstatistik verweist darauf, dass man 30 Jahre lang von den geburtenstarken Jahrgängen profitiert habe. Es habe dadurch viele Frauen gegeben, die Kinder kriegen konnten. Nun seien die geburtenschwachen Jahrgänge der 70er- und 80er-Jahre im gebärfähigen Alter.
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*[[Wolfgang Eder]], Lungauer Regionalverbandschef und Bürgermeister von [[Mauterndorf]], beklagt die fehlenden Arbeitsplätze für Hochqualifizierte.
 
*[[Wolfgang Eder]], Lungauer Regionalverbandschef und Bürgermeister von [[Mauterndorf]], beklagt die fehlenden Arbeitsplätze für Hochqualifizierte.
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*[[Anton Kaindl]], SN-Redakteur, ist der Meinung, dass die Arbeitsplätze in den betroffenen Regionen auf Tourismus, Bau und Handel konzentriert sind.
*[[Anton Kaindl]], SN-Redakteur, ist der Meinung, dass die Arbeitsplätze in den betroffenen Regionen auf Tourismus, Bau und Handel konzentriert sind.  
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==Landflucht ist weiblich==
 
==Landflucht ist weiblich==
 
Tatsache ist, die Landflucht ist vorwiegend weiblich und umfasst vor allem hochqualifizierte und akademisch gebildete Frauen. Die Anzahl der Frauen, die aus ländlichen Regionen stammen und ein Studium absolvieren, ist in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen. Nicht nur die geburtenschwachen Jahrgänge mit einer geringeren Anzahl an gebärfähigen Frauen bestimmen also die Entwicklung, auch das Bildungsniveau und damit das ökonomische Potential der Frauen ist erheblich gestiegen, wodurch sich einerseits deren  ökonomische Unabhängigkeit verbessert und andererseits die Bereitschaft Kinder zu gebären vom Lebensalter her nach hinten verschoben hat. Auch die Geburtenrate pro Frau hat sich hierzulande verringert, während in Ländern wie Frankreich, wo Beruf und Familie besser vereinbar sind, höhere Geburtenraten pro Frau und damit insgesamt eine höhere Geburtenzahl gegeben sind.
 
Tatsache ist, die Landflucht ist vorwiegend weiblich und umfasst vor allem hochqualifizierte und akademisch gebildete Frauen. Die Anzahl der Frauen, die aus ländlichen Regionen stammen und ein Studium absolvieren, ist in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen. Nicht nur die geburtenschwachen Jahrgänge mit einer geringeren Anzahl an gebärfähigen Frauen bestimmen also die Entwicklung, auch das Bildungsniveau und damit das ökonomische Potential der Frauen ist erheblich gestiegen, wodurch sich einerseits deren  ökonomische Unabhängigkeit verbessert und andererseits die Bereitschaft Kinder zu gebären vom Lebensalter her nach hinten verschoben hat. Auch die Geburtenrate pro Frau hat sich hierzulande verringert, während in Ländern wie Frankreich, wo Beruf und Familie besser vereinbar sind, höhere Geburtenraten pro Frau und damit insgesamt eine höhere Geburtenzahl gegeben sind.
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