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Unter '''Landflucht''' versteht man die Abwanderung von Teilen der Bevölkerung aus ländlichen Regionen in urbane Zentren und zentrumsnahe Räume.
 
Unter '''Landflucht''' versteht man die Abwanderung von Teilen der Bevölkerung aus ländlichen Regionen in urbane Zentren und zentrumsnahe Räume.
 
==Landflucht im Bundesland Salzburg==
 
==Landflucht im Bundesland Salzburg==
Die Bevölkerungsveränderung im [[Bundesland Salzburg]] von 2002 bis 2011 ergibt laut Salzburger Nachrichten für das gesamte Bundesland ein Plus von 2,8 %. Das resultiert statistisch aus dem Anwachsen der Bewohnerzahlen im Zentralraum und in den Bezirkszentren einerseits und dem Bevölkerungsschwund in Randlagen inner Gebirg andererseits. Gewinner dieser Entwicklung sind der [[Salzach]]-[[Tennengau]] (+6,5 %), der [[Flachgau]] Nord (+5,8 %), das Salzburger Seengebiet (+4,6 %), Salzburg Stadt und Umgebung (+3,7 %), das Gebiet um die Osterhorngruppe (+3,5 %), der Obere Salzach-[[Pongau]] (+3,4 %), das [[Oberes SaalachtalObere Saalachtal]] (+ 3,1 %), der [[Ennspongau]] (+3,0 %), der Untere Salzachpongau (+ 1,5 %), das [[Zeller Becken]] (+ 0,4 %), sowie das [[Abtenau]]er Becken (+0,1 %).
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Die Bevölkerungsveränderung im [[Bundesland Salzburg]] von 2002 bis 2011 ergibt laut Salzburger Nachrichten für das gesamte Bundesland ein Plus von 2,8 %. Das resultiert statistisch aus dem Anwachsen der Bewohnerzahlen im Zentralraum und in den Bezirkszentren einerseits und dem Bevölkerungsschwund in Randlagen inner Gebirg andererseits. Gewinner dieser Entwicklung sind der [[Salzach]]-[[Tennengau]] (+6,5 %), der [[Flachgau]] Nord (+5,8 %), das Salzburger Seengebiet (+4,6 %), Salzburg Stadt und Umgebung (+3,7 %), das Gebiet um die Osterhorngruppe (+3,5 %), der Obere Salzach-[[Pongau]] (+3,4 %), das [[Oberes Saalachtal|Obere Saalachtal]] (+ 3,1 %), der [[Ennspongau]] (+3,0 %), der Untere Salzachpongau (+ 1,5 %), das [[Zeller Becken]] (+ 0,4 %), sowie das [[Abtenau]]er Becken (+0,1 %).
Die Verlierer sind  der [[Oberpinzgau]] (- 0,5 %), das [[Unteres SaalachtalUntere Saalachtal]] (- 1,3 %), der [[Lungau]] (- 1,9 %), der [[Unterpinzgau]] (- 4,6 %) und schließlich das [[Gasteinertal]] mit – 7,3 %, wobei die dortigen Zahlen wegen einer Bereinigung im Melderegister Unschärfen aufweisen.
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Die Verlierer sind  der [[Oberpinzgau]] (- 0,5 %), das [[Unteres Saalachtal|Untere Saalachtal]] (- 1,3 %), der [[Lungau]] (- 1,9 %), der [[Unterpinzgau]] (- 4,6 %) und schließlich das [[Gasteinertal]] mit – 7,3 %, wobei die dortigen Zahlen wegen einer Bereinigung im Melderegister Unschärfen aufweisen.
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==Erklärungsversuche==
 
==Erklärungsversuche==
 
*Der Leiter der Landesstatistik verweist darauf, dass man 30 Jahre lang von den geburtenstarken Jahrgängen profitiert habe. Es habe dadurch viele Frauen gegeben, die Kinder kriegen konnten. Nun seien die geburtenschwachen Jahrgänge der 70er- und 80er-Jahre im gebärfähigen Alter.
 
*Der Leiter der Landesstatistik verweist darauf, dass man 30 Jahre lang von den geburtenstarken Jahrgängen profitiert habe. Es habe dadurch viele Frauen gegeben, die Kinder kriegen konnten. Nun seien die geburtenschwachen Jahrgänge der 70er- und 80er-Jahre im gebärfähigen Alter.
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