| | In der [[NS-Zeit]] ([[1938]] bis [[1945]]) wurde die heutige Mittersiller Straße als Teil der deutschen Reichsstraße 318 geführt, die südlich von [[München]] bei Holzhausen von der Autobahn München–[[Stadt Salzburg|Salzburg]] abzweigte und über den Achenpass und Jenbach (über den [[Gerlospass]]) bis nach Liezen führte.<ref>[http://web.archive.org/web/20240000000000*/http://www.carsten-wasow.de/reichsstrasse/liste166.htm Carsten Wasow: Die Bundes- und ehemaligen Reichsstraßen in Deutschland]</ref> | | In der [[NS-Zeit]] ([[1938]] bis [[1945]]) wurde die heutige Mittersiller Straße als Teil der deutschen Reichsstraße 318 geführt, die südlich von [[München]] bei Holzhausen von der Autobahn München–[[Stadt Salzburg|Salzburg]] abzweigte und über den Achenpass und Jenbach (über den [[Gerlospass]]) bis nach Liezen führte.<ref>[http://web.archive.org/web/20240000000000*/http://www.carsten-wasow.de/reichsstrasse/liste166.htm Carsten Wasow: Die Bundes- und ehemaligen Reichsstraßen in Deutschland]</ref> |
| − | Durch das Bundesstraßengesetz von 1948<ref>Bundesgesetz vom 18. Februar 1948, betreffend die Bundesstraßen (Bundesstraßengesetz — B. St. G.)., [https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblPdf/1948_59_0/1948_59_0.pdf BGBl. Nr. 59/1948;] Verzeichnis A: S. 301.</ref> wurde die vormalige Pinzgauer Straße und somit auch die heutige Mittersiller Straße zu einem Teil der [[Salzachtal Straße]] (B 159), die von der Stadt Salzburg durch das Salzachtal bis zum Pass Thurn führte. Das Bundesstraßengesetz 1971<ref>Bundesgesetz vom 16. Juli 1971, betreffend die Bundesstraßen (Bundesstraßengesetz 1971 — BStG 1971), [https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblPdf/1971_286_0/1971_286_0.pdf BGBl. Nr. 286/1971.]</ref> wiederum sah (vorerst auf dem Papier) eine von [[Bischofshofen]] nach [[Lofer]] führende, S 11 Pinzgauer Schnellstraße ([[1986]] zur Pinzgauer Straße herabgestuft<ref>Bundesstraßengesetznovelle 1986, [https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblPdf/1986_165_0/1986_165_0.pdf BGBl. Nr. 165/1986.]</ref>) vor, wodurch der Salzachtalstraße die Strecke zwischen [[Bischofshofen]] und Zell am See entzogen und eine Neubenennung des restlichen bisherigen Teilstücks der Salzachtal Straße nötig wurde. So entstand die Bezeichnung "B 16 Mittersiller Straße" und wurde die auf [[Tirol]]er Gebiet zum Pass Thurn führende Bundesstraße bis Mittersill verlängert. | + | Durch das Bundesstraßengesetz von 1948<ref>Bundesgesetz vom 18. Februar 1948, betreffend die Bundesstraßen (Bundesstraßengesetz — B. St. G.)., [https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblPdf/1948_59_0/1948_59_0.pdf BGBl. Nr. 59/1948;] Verzeichnis A: S. 301.</ref> wurde die vormalige Pinzgauer Straße und somit auch die heutige Mittersiller Straße zu einem Teil der [[B 159 Salzachtal Straße]], die von der Stadt Salzburg durch das Salzachtal bis zum Pass Thurn führte. Das Bundesstraßengesetz 1971<ref>Bundesgesetz vom 16. Juli 1971, betreffend die Bundesstraßen (Bundesstraßengesetz 1971 — BStG 1971), [https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblPdf/1971_286_0/1971_286_0.pdf BGBl. Nr. 286/1971.]</ref> wiederum sah (vorerst auf dem Papier) eine von [[Bischofshofen]] nach [[Lofer]] führende, S 11 Pinzgauer Schnellstraße ([[1986]] zur Pinzgauer Straße herabgestuft<ref>Bundesstraßengesetznovelle 1986, [https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblPdf/1986_165_0/1986_165_0.pdf BGBl. Nr. 165/1986.]</ref>) vor, wodurch der Salzachtalstraße die Strecke zwischen [[Bischofshofen]] und Zell am See entzogen und eine Neubenennung des restlichen bisherigen Teilstücks der Salzachtal Straße nötig wurde. So entstand die Bezeichnung "B 168 Mittersiller Straße" und wurde die auf [[Tirol]]er Gebiet zum Pass Thurn führende Bundesstraße bis Mittersill verlängert. |