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Schlimm  sind die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind  vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der  [[NSDAP|Nationalsozialisten]], vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits  der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und  Marschmusik. Viele, auch Frauen, sind als "Illegale" aktiv. Familien  sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der  Volksabstimmung im April [[1938]] stimmen 99.9 % für den Anschluss  Österreichs an das Deutsche Reich. [[Adolf Hitler]] wird Ehrenbürger von  Unken (beschlossen bereits im Frühjahr [[1933]]).
 
Schlimm  sind die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind  vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der  [[NSDAP|Nationalsozialisten]], vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits  der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und  Marschmusik. Viele, auch Frauen, sind als "Illegale" aktiv. Familien  sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der  Volksabstimmung im April [[1938]] stimmen 99.9 % für den Anschluss  Österreichs an das Deutsche Reich. [[Adolf Hitler]] wird Ehrenbürger von  Unken (beschlossen bereits im Frühjahr [[1933]]).
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Im  [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kämpfen nahezu vierhundert  Männer in den Ländern vom Nordkap bis zur Mittelmeerküste Afrikas, von  Brest in der Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren  von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim, schon [[1943]] im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf  fünf [[Marmor]]tafeln alle Namen  bzw. die Länder der gefallenen Helden  beider Weltkriege festgehalten.  
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Im  [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kämpfen nahezu vierhundert  Männer aus Unken in den Ländern vom Nordkap bis zur Mittelmeerküste Afrikas, von  Brest in der Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren  von dort nicht mehr heim. Ein Heldenhain, schon [[1943]] im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf  fünf [[Marmor]]tafeln alle Namen  bzw. die Länder der gefallenen Helden  beider Weltkriege festgehalten.  
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In der ersten  Maiwoche [[1945]] endet in Unken der Zweite Weltkrieg. Am [[4. Mai]]  kapituliert die Heeresgruppe Süd, unter Feldmarschall A. Kesselring im  Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken, vom Lukaswirt, mehr als zehn  Granaten Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom  Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren  gesehen werden. In Baumgarten, westlich von Bad Reichenhall, stellen die  Amerikaner Geschütze auf und schießen gegen Fronau, Jettenberg und  Schneizlreuth. Am [[5. Mai]] kommt es dort zu Gefechten zwischen der  Wehrmacht bzw. der SS und Franzosen (!) bzw. Amerikanern. Drei deutsche  Soldaten finden im Schneizlreuther Friedhof ihre letzte Ruhe. Die  gefallenen Franzosen werden später exhumiert und in ihrer Heimat  bestatte. Am 5. Mai verliert auch der Bürgermeister von Schneizlreuth  sein Leben. Ein Sprengtrichter am Bodenbichl behindert das Vordringen  der 101. Fallschirmdivision von [[Inzell]] kommend, in das Saalachtal.  Am [[6. Mai|6.]] (oder 7.) Mai fahren hunderte US-Trucks Richtung Unken.  Achtzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in  Nachbarschaft zum Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision  von der ''Regenbogendivision'' ([[Rainbow Division]]) abgelöst. Ihr beim  Rossbühl auf Fels gemalte Divisionszeichen, der rot - gelb – blaue  Regenbogen, wird vom [[Museumsverein Festung Kniepass - Unken]] als  geschichtliches Mal betreut.
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In der ersten  Maiwoche [[1945]] endet in Unken der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]]. Am [[4. Mai]]  kapituliert die Heeresgruppe Süd, unter Feldmarschall A. Kesselring im  Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken, vom Lukaswirt, mehr als zehn  Granaten Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom  Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren  gesehen werden. In Baumgarten, westlich von Bad Reichenhall, stellen die  Amerikaner Geschütze auf und schießen gegen Fronau, Jettenberg und  Schneizlreuth. Am [[5. Mai]] kommt es dort zu Gefechten zwischen der  Wehrmacht bzw. der SS und Franzosen (!) bzw. Amerikanern. Drei deutsche  Soldaten finden im Schneizlreuther Friedhof ihre letzte Ruhe. Die  gefallenen Franzosen werden später exhumiert und in ihrer Heimat  bestatte. Am 5. Mai verliert auch der Bürgermeister von Schneizlreuth  sein Leben. Ein Sprengtrichter am Bodenbichl behindert das Vordringen  der 101. Fallschirmdivision von [[Inzell]] kommend, in das Saalachtal.  Am [[6. Mai|6.]] (oder 7.) Mai fahren hunderte US-Trucks Richtung Unken.  Achtzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in  Nachbarschaft zum Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision  von der ''Regenbogendivision'' ([[Rainbow Division]]) abgelöst. Ihr beim  Rossbühl auf Fels gemalte Divisionszeichen, der rot - gelb – blaue  Regenbogen, wird vom [[Museumsverein Festung Kniepass - Unken]] als  geschichtliches Mal betreut.
 
   
 
   
 
Am [[8. Mai]] 1945, 22:00  Uhr, unterzeichnet in Berlin-Karlshorst die Oberste Heeresleitung der  Deutschen Wehrmacht bedingungslos die Kapitulation.
 
Am [[8. Mai]] 1945, 22:00  Uhr, unterzeichnet in Berlin-Karlshorst die Oberste Heeresleitung der  Deutschen Wehrmacht bedingungslos die Kapitulation.
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