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Textersetzung - „Tauernautobahn“ durch „Tauern Autobahn“
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Nachdem [[1952]] [[Das nicht realisierte Projekt einer AVUS-Rennstrecke auf dem Salzburger Flughafen|das nicht realisierte Projekt einer AVUS-Rennstrecke auf dem Salzburger Flughafen]] ein motorsportliche Thema war, das diskutiert wurde, tauchte im Frühjahr [[1954]] neuerlich das Thema AVUS-Rennstrecke auf. Die AVUS ('''A'''utomobil-'''V'''erkehrs- '''u'''nd '''Ü'''bungsstraße) war eine Rennstrecke im Südwesten Berlins. Sie bestand aus zwei langen Geraden sowie überhöhte Kurven an Enden der Geraden.  
 
Nachdem [[1952]] [[Das nicht realisierte Projekt einer AVUS-Rennstrecke auf dem Salzburger Flughafen|das nicht realisierte Projekt einer AVUS-Rennstrecke auf dem Salzburger Flughafen]] ein motorsportliche Thema war, das diskutiert wurde, tauchte im Frühjahr [[1954]] neuerlich das Thema AVUS-Rennstrecke auf. Die AVUS ('''A'''utomobil-'''V'''erkehrs- '''u'''nd '''Ü'''bungsstraße) war eine Rennstrecke im Südwesten Berlins. Sie bestand aus zwei langen Geraden sowie überhöhte Kurven an Enden der Geraden.  
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Genau für so eine derartige Rennstrecke legten zunächst bereits Mitte Juni [[1952]] die Wiener Industriellen Thonet und Ing. Schlepitzka zum ersten Mal der [[Salzburger Landesregierung]] Pläne vor. Doch sie verschwanden in der Schublade. Im Frühjahr 1954 legten Baumeister Ing. Johann Schlepitzka und sein Bruder Anton, die Besitzer eines damals bekannten gleichnamigen Bauunternehmens waren, neuerlich Pläne für diese AVUS-Rennstrecke vor. Sie planten eine Rundenlänge von 14 Kilometern auf dem Autobahnteilstück vom heutigen [[Knoten Salzburg|Walserberg-Dreieck]] auf der damals in [[Anif]] bei der heutigen [[Autobahnanschlussstelle Salzburg-Süd]] endende Autobahn, die später Teil der [[Tauernautobahn]] wurde.  
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Genau für so eine derartige Rennstrecke legten zunächst bereits Mitte Juni [[1952]] die Wiener Industriellen Thonet und Ing. Schlepitzka zum ersten Mal der [[Salzburger Landesregierung]] Pläne vor. Doch sie verschwanden in der Schublade. Im Frühjahr 1954 legten Baumeister Ing. Johann Schlepitzka und sein Bruder Anton, die Besitzer eines damals bekannten gleichnamigen Bauunternehmens waren, neuerlich Pläne für diese AVUS-Rennstrecke vor. Sie planten eine Rundenlänge von 14 Kilometern auf dem Autobahnteilstück vom heutigen [[Knoten Salzburg|Walserberg-Dreieck]] auf der damals in [[Anif]] bei der heutigen [[Autobahnanschlussstelle Salzburg-Süd]] endende Autobahn, die später Teil der [[Tauern Autobahn]] wurde.  
    
An vier Stellen führten damals Brücken über diesen Autobahnabschnitt. Die beiderseits der Brücken verlaufenden Dämme könnten erweitert werden und es wären vier Zuschauertribünen für 20 000 bis 25 000 Besucher entstanden, also Tribünen für rund 100 000 Zuschauer. Da die beiden notwendigen langen Geraden bereits vorhanden waren, wären nur die Kurvenbauten notwendig geworden, was sich günstig auf die Kosten des Umbaus zu einer AVUS-Rennstrecke ausgewirkt hätte. Auf den beiden Geraden hätten Geschwindigkeiten bis zu 300 km/h erreicht werden sollen. Geplant waren vier Rennen pro Jahr.
 
An vier Stellen führten damals Brücken über diesen Autobahnabschnitt. Die beiderseits der Brücken verlaufenden Dämme könnten erweitert werden und es wären vier Zuschauertribünen für 20 000 bis 25 000 Besucher entstanden, also Tribünen für rund 100 000 Zuschauer. Da die beiden notwendigen langen Geraden bereits vorhanden waren, wären nur die Kurvenbauten notwendig geworden, was sich günstig auf die Kosten des Umbaus zu einer AVUS-Rennstrecke ausgewirkt hätte. Auf den beiden Geraden hätten Geschwindigkeiten bis zu 300 km/h erreicht werden sollen. Geplant waren vier Rennen pro Jahr.

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