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Textersetzung - „Tauernautobahn“ durch „Tauern Autobahn“
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==Farbenpsychologie - Institut für Farbenpsychologie und Ökopsychologie==
 
==Farbenpsychologie - Institut für Farbenpsychologie und Ökopsychologie==
Oskar Kokoschka hatte Steiner in der zweiten Hälfte der [[1950er]]-Jahre eingeladen, mit ihm in den [[USA]] zu lehren. Steiner lehnte jedoch ab, denn er hatte, aufbauend auf den Farberlebnissen als Wetterflieger die Farbenlehre zur Farbpsychologie und Ökopsychologie ausgebaut (das Institut für Farbenpsychologie wurde [[1953]] gegründet). Als Konsulent bedeutender internationaler Unternehmen, später als Honorarprofessor für die damals noch neue Fachrichtung Ökopsychologie und angewandte Farbpsychologie an der Universität Salzburg vertiefte er diese Farblehre weiter. Die farbliche Gestaltung von Schulen, Altersheimen, Kindergärten, Brücken und Kraftwerksanlagen, der Salzburger [[Mönchsberggaragen]], Farbgestaltungen (Milieu-, Umwelt- und Arbeitsplatzgestaltungen, "Farbe am Arbeitsplatz") in Spitälern und Fabrikshallen, bahnbrechende Neuerungen im Bereich der Sicherheits-, Ordnungs- und Leitfarben auf der [[Tauernautobahn]] (bei der als erste Autobahn Europas farbpsychologische Richtlinien für die Erhöhung der Sicherheit eingesetzt wurden) sowie zahlreicher Tunnels (farbpsychologische Gestaltung der Beleuchtung sowie der Innenfarbgebung zur Vermeidung des "Schwarzlocheffekts") waren Resultate dieser Forschungen. Er gestaltete den Flughafen Klagenfurt, das Farbschema eines Kirchenbezirks, die "K" (Komfort)-Waggons der [[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]], das Jugendstrafgefangenenhaus Gerasdorf, die Sparkassen in Salzburg und [[Wörgl]], u.v.m. Er veranstaltete regelmäßig internationale Symposien über Farbe in Verkehr, Werbung, Mode und Wirtschaft, hat aber trotz dieser intensiven Beschäftigung mit der Wissenschaft die künstlerische Seite nie vernachlässigt. Seine Versuche mit polarisiertem Licht - das "Malen mit Licht" - (Colorluxarbeiten) können hier als Brückenschlag gedeutet werden.
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Oskar Kokoschka hatte Steiner in der zweiten Hälfte der [[1950er]]-Jahre eingeladen, mit ihm in den [[USA]] zu lehren. Steiner lehnte jedoch ab, denn er hatte, aufbauend auf den Farberlebnissen als Wetterflieger die Farbenlehre zur Farbpsychologie und Ökopsychologie ausgebaut (das Institut für Farbenpsychologie wurde [[1953]] gegründet). Als Konsulent bedeutender internationaler Unternehmen, später als Honorarprofessor für die damals noch neue Fachrichtung Ökopsychologie und angewandte Farbpsychologie an der Universität Salzburg vertiefte er diese Farblehre weiter. Die farbliche Gestaltung von Schulen, Altersheimen, Kindergärten, Brücken und Kraftwerksanlagen, der Salzburger [[Mönchsberggaragen]], Farbgestaltungen (Milieu-, Umwelt- und Arbeitsplatzgestaltungen, "Farbe am Arbeitsplatz") in Spitälern und Fabrikshallen, bahnbrechende Neuerungen im Bereich der Sicherheits-, Ordnungs- und Leitfarben auf der [[Tauern Autobahn]] (bei der als erste Autobahn Europas farbpsychologische Richtlinien für die Erhöhung der Sicherheit eingesetzt wurden) sowie zahlreicher Tunnels (farbpsychologische Gestaltung der Beleuchtung sowie der Innenfarbgebung zur Vermeidung des "Schwarzlocheffekts") waren Resultate dieser Forschungen. Er gestaltete den Flughafen Klagenfurt, das Farbschema eines Kirchenbezirks, die "K" (Komfort)-Waggons der [[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]], das Jugendstrafgefangenenhaus Gerasdorf, die Sparkassen in Salzburg und [[Wörgl]], u.v.m. Er veranstaltete regelmäßig internationale Symposien über Farbe in Verkehr, Werbung, Mode und Wirtschaft, hat aber trotz dieser intensiven Beschäftigung mit der Wissenschaft die künstlerische Seite nie vernachlässigt. Seine Versuche mit polarisiertem Licht - das "Malen mit Licht" - (Colorluxarbeiten) können hier als Brückenschlag gedeutet werden.
    
== Ehrungen ==
 
== Ehrungen ==

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