| − | Über die Biologie der [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] ist nur wenig bekannt. Die Weibchen fliegen sehr wenig und warten frühmorgens, kopfüber mit nach unten weggestrecktem Abdomen, auf ein Männchen zur Begattung. Die Raupen leben sehr versteckt in Felsspalten, unter Felsüberhängen oder in Höhlungen im Wurzelbereich von Bäumen. In Zuchtversuchen verlassen sie oft monatelang ihr Gehäuse nicht, welches an einem kurzen Seidenfaden hängend angesponnen wird. Dies geschieht besonders bei Trockenheit. Nahrung der Raupen sind Flechten und Moose, aber auch tote Insekten werden gerne verzehrt, wobei Teile des Chitinpanzers dann am Sack außen angesponnen werden. Trotz relativ weniger Fundorte und begrenzter Lebensräume betrachten wir ''D. adspersella'' in Salzburg zur Zeit als ungefährdet, da bei entsprechender Nachsuche sicherlich noch weitere Vorkommen entdeckt werden können. | + | Über die Biologie der [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] ist nur wenig bekannt. Die Weibchen fliegen sehr wenig und warten frühmorgens, kopfüber mit nach unten weggestrecktem Abdomen, auf ein Männchen zur Begattung. Die Raupen leben sehr versteckt in Felsspalten, unter Felsüberhängen oder in Höhlungen im Wurzelbereich von Bäumen. In Zuchtversuchen verlassen sie oft monatelang ihr Gehäuse nicht, welches an einem kurzen Seidenfaden hängend angesponnen wird. Dies geschieht besonders bei Trockenheit. Nahrung der Raupen sind Flechten und Moose, aber auch tote Insekten werden gerne verzehrt, wobei Teile des Chitinpanzers dann am Sack außen angesponnen werden. Wegen relativ weniger Fundorte und begrenzter Lebensräume betrachten wir ''D. adspersella'' in Salzburg zur Zeit als potentiell bedroht, obwohl bei entsprechender Nachsuche sicherlich noch weitere Vorkommen entdeckt werden können (Einstufung NT nach Embacher et al. 2024). |