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Bilder vom Baustand der Einbindung der Pinzgauer Straße in Schüttdorf im Februar 1963 eingefügt
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Sie ist Teil der kürzesten und wichtigsten innerösterreichischen Ost-West-Verbindung. Sie führt von Bischofshofen über die Orte [[St. Johann im Pongau]], durch den [[Schönbergtunnel]] in [[Schwarzach im Pongau]], [[Lend]], [[Taxenbach]], [[Bruck an der Großglocknerstraße]] (mit der [[Umfahrung Bruck]]), Zell am See (mit dem [[Kreisverkehr Thumersbacher Kreuzung]] und dem [[Schmittentunnel]]), [[Maishofen]], [[Saalfelden am Steinernen Meer]], [[Weißbach bei Lofer]] und [[St. Martin bei Lofer]] nach Lofer. Sie bildet damit auch die Hauptverbindung zwischen den Bezirken [[Pongau]] und [[Pinzgau]].
 
Sie ist Teil der kürzesten und wichtigsten innerösterreichischen Ost-West-Verbindung. Sie führt von Bischofshofen über die Orte [[St. Johann im Pongau]], durch den [[Schönbergtunnel]] in [[Schwarzach im Pongau]], [[Lend]], [[Taxenbach]], [[Bruck an der Großglocknerstraße]] (mit der [[Umfahrung Bruck]]), Zell am See (mit dem [[Kreisverkehr Thumersbacher Kreuzung]] und dem [[Schmittentunnel]]), [[Maishofen]], [[Saalfelden am Steinernen Meer]], [[Weißbach bei Lofer]] und [[St. Martin bei Lofer]] nach Lofer. Sie bildet damit auch die Hauptverbindung zwischen den Bezirken [[Pongau]] und [[Pinzgau]].
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==Geschichte==
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==Geschichte ==
 
Sie sollte in der zweiten Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s zur Schnellstraße (S 11) ausgebaut werden, wobei aber nur drei Abschnitte verwirklicht wurden: die Umfahrungen Bischofshofen und Bruck an der Großglocknerstraße sowie der Abschnitt zwischen der Einmündung der [[Gasteiner Straße]] bis kurz vor Taxenbach. Das Schnellstraßenprojekt wurde [[1986]] aufgegeben. Von der Planung wurden aber nur drei Teilstücke verwirklicht:
 
Sie sollte in der zweiten Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s zur Schnellstraße (S 11) ausgebaut werden, wobei aber nur drei Abschnitte verwirklicht wurden: die Umfahrungen Bischofshofen und Bruck an der Großglocknerstraße sowie der Abschnitt zwischen der Einmündung der [[Gasteiner Straße]] bis kurz vor Taxenbach. Das Schnellstraßenprojekt wurde [[1986]] aufgegeben. Von der Planung wurden aber nur drei Teilstücke verwirklicht:
 
*die Umfahrung Bischofshofen (Knoten Bischofshofen - Anschlussstelle [[Mitterberghütten]])
 
*die Umfahrung Bischofshofen (Knoten Bischofshofen - Anschlussstelle [[Mitterberghütten]])
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Am 17. Oktober 2014 gegen 16:30 Uhr bog aus einer Hofausfahrt ein 66-jähriger Autolenker mit seinem VW Golf in die Pinzgauer Straße in Weißbach bei Lofer ein. Ein 30-jähriger Österreicher rammte mit einem PS-starken Leihwagen - einem Audi RS 6 mit deutschem Kennzeichen - das einbiegende Auto. Beide Insassen des VW Golfs kamen dabei ums Leben. Medienberichten nach soll der Audi mit etwa 190 Stundenkilometern unterwegs gewesen sein. Strafrechtlich kamen beide Lenker letztlich mit bedingten Haftstrafen von einigen Monaten und unbedingten Geldstrafen von einigen Tausend Euro glimpflich davon. Das Oberlandesgericht Linz hatte dem vorbestraften Zweitangeklagten [[2020]] den unbedingten Teil seiner Strafe sogar noch erlassen - unter anderem wegen der "überlangen Verfahrensdauer". Der inzwischen 25-jährige Mann (Stand Juli 2021), der bei dem Unfall beinahe starb, hatte eine private Unfallversicherung. Von ihr forderte er rund 58.500 Euro als Entschädigung für seine erlittenen Gesundheitsschäden. Die Versicherung lehnte ab, da der Lenker bei einem illegalen Straßenrennen mitgemacht habe. Daraufhin klagte der Unfalllenker. Die Versicherung gewann das Verfahren in drei Instanzen. Der Oberste Gerichtshof fällte ein Grundsatzurteil. Bemerkenswert dabei ist, dass in diesem Zivilverfahren deutlich strengere Maßstäbe angelegt wurden als vor dem Strafgericht.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/raser-verlieren-privaten-versicherungsschutz-106170937 www.sn.at] vom 5. Juli 2021</ref>
 
Am 17. Oktober 2014 gegen 16:30 Uhr bog aus einer Hofausfahrt ein 66-jähriger Autolenker mit seinem VW Golf in die Pinzgauer Straße in Weißbach bei Lofer ein. Ein 30-jähriger Österreicher rammte mit einem PS-starken Leihwagen - einem Audi RS 6 mit deutschem Kennzeichen - das einbiegende Auto. Beide Insassen des VW Golfs kamen dabei ums Leben. Medienberichten nach soll der Audi mit etwa 190 Stundenkilometern unterwegs gewesen sein. Strafrechtlich kamen beide Lenker letztlich mit bedingten Haftstrafen von einigen Monaten und unbedingten Geldstrafen von einigen Tausend Euro glimpflich davon. Das Oberlandesgericht Linz hatte dem vorbestraften Zweitangeklagten [[2020]] den unbedingten Teil seiner Strafe sogar noch erlassen - unter anderem wegen der "überlangen Verfahrensdauer". Der inzwischen 25-jährige Mann (Stand Juli 2021), der bei dem Unfall beinahe starb, hatte eine private Unfallversicherung. Von ihr forderte er rund 58.500 Euro als Entschädigung für seine erlittenen Gesundheitsschäden. Die Versicherung lehnte ab, da der Lenker bei einem illegalen Straßenrennen mitgemacht habe. Daraufhin klagte der Unfalllenker. Die Versicherung gewann das Verfahren in drei Instanzen. Der Oberste Gerichtshof fällte ein Grundsatzurteil. Bemerkenswert dabei ist, dass in diesem Zivilverfahren deutlich strengere Maßstäbe angelegt wurden als vor dem Strafgericht.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/raser-verlieren-privaten-versicherungsschutz-106170937 www.sn.at] vom 5. Juli 2021</ref>
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== Bildergalerie ==
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1963 Bau Einfahrt der Pinzgauer Straße in Schüttdorf Zell am See 01.jpg|Baustand der Einbindung der Pinzgauer Straße in Schüttdorf im Februar 1963.
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1963 Bau Einfahrt der Pinzgauer Straße in Schüttdorf Zell am See 02.jpg|Baustand der Einbindung der Pinzgauer Straße in Schüttdorf im Februar 1963.
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1963 Bau Einfahrt der Pinzgauer Straße in Schüttdorf Zell am See 03.jpg|Baustand der Einbindung der Pinzgauer Straße in Schüttdorf im Februar 1963.
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==Quellen==
 
==Quellen==

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