| | Zwischen den tiefliegenden Alluvionen<ref>siehe [http://www.wissenschaft-online.de/abo/lexikon/geo/527 www.wissenschaft-online.de]</ref> von [[Salzach]] und [[Saalach]] finden sich, umgeben von trockenen Terrassen, feuchte Moorflächen. Größenmäßig betrachtet bildet das [[Hammerauer Moor]] die größte Fläche, gefolgt vom [[Itzlinger Moor]], das sich in Teilen im [[Schallmoos (Moor)|Schallmoos]] und dem [[Langmoos]] befand. | | Zwischen den tiefliegenden Alluvionen<ref>siehe [http://www.wissenschaft-online.de/abo/lexikon/geo/527 www.wissenschaft-online.de]</ref> von [[Salzach]] und [[Saalach]] finden sich, umgeben von trockenen Terrassen, feuchte Moorflächen. Größenmäßig betrachtet bildet das [[Hammerauer Moor]] die größte Fläche, gefolgt vom [[Itzlinger Moor]], das sich in Teilen im [[Schallmoos (Moor)|Schallmoos]] und dem [[Langmoos]] befand. |
| − | Bevor man im Stadtgebiet intensiv das [[Torfstechen]] betrieb, bestanden alle Moore mehr oder weniger aus drei Schichten: eine Schicht Hochmoortorf, die bis zu acht Meter Stärke erreichen konnte, einer etwa einen Meter dicken Niedermoorschicht, darunter etwa 50 cm Übergangsmoor. Eine Lage von Wasser undurchlässigem Ton ([[Seeton]]), deren Stärke zwischen 50 cm bis einem Meter beträgt, schließt z. B. im [[Leopoldskroner Moos]] das Moor nach unten hin ab. Das [[Schallmoos (Moor)|Schallmoos ]], auf dem heute zum großen Teil Häuser stehen, besitzt Ton- und Schluffablagerungen von mehreren zehn Metern Stärke. | + | Bevor man im Stadtgebiet intensiv das [[Torfstechen]] betrieb, bestanden alle Moore mehr oder weniger aus drei Schichten: eine Schicht Hochmoortorf, die bis zu acht Meter Stärke erreichen konnte, einer etwa einen Meter dicken Niedermoorschicht, darunter etwa 50 cm Übergangsmoor. Eine Lage von Wasser undurchlässigem Ton ([[Seeton]]), deren Stärke zwischen 50 cm bis einem Meter beträgt, schließt z. B. im [[Leopoldskroner Moos]] das Moor nach unten hin ab. Das [[Schallmoos (Moor)|Schallmoos]], auf dem heute zum großen Teil Häuser stehen, besitzt Ton- und Schluffablagerungen von mehreren zehn Metern Stärke. |
| | Natur nahen Charakter weisen nur mehr kleine Flächen wie das [[Samer Mösl]] oder Teile des Leopoldskroner Moores auf. Davon sind weite Teile bereits entwässert und werden als Fettwiese oder Acker genutzt. Gänzlich zerstört wurden das einstige [[Kasernmoos]] und das [[Parschermoos]]. | | Natur nahen Charakter weisen nur mehr kleine Flächen wie das [[Samer Mösl]] oder Teile des Leopoldskroner Moores auf. Davon sind weite Teile bereits entwässert und werden als Fettwiese oder Acker genutzt. Gänzlich zerstört wurden das einstige [[Kasernmoos]] und das [[Parschermoos]]. |