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Im äußeren Erscheinungsbild sind die Untergruppen der Sackträger zunächst sehr unterschiedlich. Die primitiven Formen erinnern sehr stark an die Echten Motten ([[Tineidae]]), mit denen sie ja auch am nächsten verwandt sind. Die höher entwickelten Gruppen dagegen sehen aus wie manche Nachtfalter. Das hat in früheren Zeiten sogar dazu geführt, dass die ursprünglichen Gruppen zu den "Kleinschmetterlingen", die übrigen aber zu den "Großschmetterlingen" gezählt wurden. Die zahlreichen Arten innerhalb der jeweiligen Gruppen sind dagegen meist einander sehr ähnlich und daher gehören die Psychidae bestimmungstechnisch zu den schwierigsten Gruppen innerhalb der Schmetterlinge ([[Lepidoptera]]) überhaupt. Weltweit kennt man bereits über 1000 verschiedene Arten, zahlreiche weitere harren vermutlich noch ihrer Entdeckung.
 
Im äußeren Erscheinungsbild sind die Untergruppen der Sackträger zunächst sehr unterschiedlich. Die primitiven Formen erinnern sehr stark an die Echten Motten ([[Tineidae]]), mit denen sie ja auch am nächsten verwandt sind. Die höher entwickelten Gruppen dagegen sehen aus wie manche Nachtfalter. Das hat in früheren Zeiten sogar dazu geführt, dass die ursprünglichen Gruppen zu den "Kleinschmetterlingen", die übrigen aber zu den "Großschmetterlingen" gezählt wurden. Die zahlreichen Arten innerhalb der jeweiligen Gruppen sind dagegen meist einander sehr ähnlich und daher gehören die Psychidae bestimmungstechnisch zu den schwierigsten Gruppen innerhalb der Schmetterlinge ([[Lepidoptera]]) überhaupt. Weltweit kennt man bereits über 1000 verschiedene Arten, zahlreiche weitere harren vermutlich noch ihrer Entdeckung.
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==Geschichte der Erforschung im Land==
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Nickerl (1845: 106) berichte[t über den Fund unglaublicher Massen von Raupen einer ihm unbekannten Psychide oberhalb Heiligenblut, also auf Kärntner Seite des Großglockners. Ziemlich sicher handelte es sich dabei um ''[[Ptilocephala plumifera valesiella]]''. Die ersten Funde für Salzburg verzeichnet Storch (1868), dem drei Arten bekannt sind: ''[[Ptilocephala plumifera valesiella]]'' (als ''Psyche plumifera''), ''[[Bijugis bombycella]]'' (als ''Fumea bombycella'') und ''[[Epichnopterix plumella]]'' (als ''Fumea pulla''). Alle drei Arten werden auch heute noch als Bestandteil der Salzburger Fauna anerkannt. Richter (1876) zählt bereits dreizehn Arten auf, von denen aber zwei (''Leptopterix plumistrella'' und ''Bijugis pectinella'') nicht in Salzburg vorkommen (erstere nur in Kärnten, letztere nur im Osten Österreichs).
    
==Kenntnisstand der Gruppe in Salzburg==
 
==Kenntnisstand der Gruppe in Salzburg==

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